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  • Deutscher Kurzfilmpreis an Brenda Lien

07 03 2019

Trilogie von Brenda Lien auf arte

Diese Woche: Digitale Selbstdarstellung – für einen Großteil der Nutzer einschlägiger Social Media Plattformen zentraler Bestandteil täglicher Routinen. (2) Brenda Lien ist Autorenfilmerin und Filmmusik-Komponistin. „Kurzschluss“ zeigt Liens Trilogie „Call of Comfort“ .Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Katja Gunkel über den Wahn der Selbstoptimierung.

 

 (1): Call of Cuteness
Animationsfilm von Brenda Lien, Deutschland 2017, Erstausstrahlung
Provozierend, verstörend und gnadenlos seziert Brenda Lien unser Verhältnis zu einem der beliebtesten Haustiere – der Katze. In dem kurzen und präzisen Animationsfilm verschmelzen Bilder von Kastrationen und Gentests mit solchen der „Cat Fails“. Bissig und kompromisslos wird uns vorgesetzt, was wir gerne sehen, aber auch, was wir lieber nicht sehen würden. Mit seinem abstrakten Horror schlägt „Call of Cuteness“ die Brücke zwischen tausenden YouTube-Videos, von den „Lol Cats“ bis zum „Snuff“-Film.


(2): Zoom – Digitale Selbstdarstellung
Digitale Selbstdarstellung – für einen Großteil der Nutzer einschlägiger Social Media Plattformen ist sie zentraler Bestandteil täglicher Routinen. Schöner, erfolgreicher und bereister zu sein als „die anderen“, ist die große Herausforderung. Die Selbstachtung fällt und steigt mit den Likes und Followern. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich „Kurzschluss – Das Magazin“ mit dem Thema Selbstoptimierung.


(3): Call of Beauty
Kurzfilm von Brenda Lien, Deutschland 2016, Erstausstrahlung
„Call of Beauty“ ist eine bissige Satire über einen Bereich der YouTube-Szene und der medial verzerrten Schönheitsideale. Die Bilder sind bunt, schrill, hell und extrem schnell montiert. So entsteht einerseits der Look des behandelten Mediums, aber auch das Gefühl der Überwältigung, das Zuschauer beim Anschauen der entsprechenden Clips empfinden. Als krassen Gegensatz dazu inszeniert Lien die Welt hinter den Kulissen. Dunkle Bilder, grelle Neonschminke – hier wird der Kampf um die meisten Klicks zum Krieg.


(4): Begegnung – Brenda Lien
Brenda Lien studiert Kunst im Schwerpunkt Film und Animation an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Sie arbeitet als Autorenfilmerin und Filmmusik-Komponistin und reflektiert in ihrer zwischen 2016 und 2018 entstandenen Trilogie das Thema „massentaugliche Erzählkonzepte“ und „schnelle Filme“. Mit „Call of Comfort“ gewann sie den deutschen Kurzfilmpreis 2018. „Kurzschluss – Das Magazin“ zeigt Liens Trilogie und spricht mit ihr über ihre provokante Ästhetik und Sichtweise sowie den neuen Feminismus.


(5): Call of Comfort
Kurzfilm von Brenda Lien, Deutschland 2018, Erstausstrahlung
„Call of Comfort“ ist der letzte Film in Brenda Liens Trilogie. Er lehnt sich an die Ästhetik von Youtube-Meditationsvideos an. Er geht aber auch auf die Datensammelwut von Apps und sozialen Netzwerken ein. „Ich wollte, dass der Film unheimlich wirkt“, so die Regisseurin. „Call of Comfort“ sei ein Exkurs in die Science-Fiction, ergänzt sie, ein Genre, in dem man soziale und gesellschaftliche Gedankenexperimente durchspielen könne. Der Film gewann 2018 den Deutschen Kurzfilmpreis für den besten Experimentalfilm.

 

Sit back and relax.

  • Ivan Robles-Mendoza und Matthias Lawetzky
  • Screening auf dem European Film Market der 69. Berlinale – Brenda Lien und Matthias Lawetzky von der Hochschule für Gestaltung Offenbach
Foto: Horst Martin
  • Berlinale: Hessen Talents
  • Gruppenfoto der Hessen Talents auf dem European Film Market Foto: Horst Martin hfma
  • Berlinale: Hessen Talents
  • A WOMAN BRUSHING HER TEETH
  • Appalachian Holler
  • Call of Comfort

15 02 2019

Berlinale: Hessen Talents

Zur diesjährigen 69ten Berlinale wurden im Rahmen des von der hFMA initiierten Programms „Hessen Talents“ zwei Studierende, ein Alumnus und ein Doktorand der hfg_Offenbach vorgestellt: Brenda Lien, die ebenfalls dieses Jahr bei den Talents dabei ist, mit ihrem Film CALL OF COMFORT. Deike Schwarz mit A WOMAN BRUSHING HER TEETH. Matthias Lawetzky mit APPALACHIAN HOLLER und Sebastian Mühl mit seinem Film SATELLITES.

 

Das Screening im Rahmen des European Film Market (EFM) der Berlinale, bei dem auch studentische Arbeiten anderer hessischer Hochschulen vor Fachpublikum präsentiert wurden fand am Mittwoch, den 13.02.2019 im Cineplexx statt. Am Dienstag  gab es für alle ein straffes Programm mit Empfängen verschiedenster Bundesländer, natürlich Hessen, aber auch NRW und Schleswig-Holstein, zur AGKurzfilm in den roten Salon. Dort gab es viel Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und in die eher politische Welt des Films zu blicken. Neben den regulären Filmscreenings der Berlinale besonders im Forum, das Stehen in endlosen Schlangen und das Rennen von Kino zu Kino, eine willkommene Abwechslung.

Am Ende husten alle und fahren erschöpft mit glücklich eingefangenem Input aber krank nach Hause. (ML 15.2.)

 

HIER FINDEST DU MATERIAL:

 

Das HESSEN TALENTS Programm wird alljährlich vom Fachpublikum auf dem Hessischen Hochschulfilmtag im Rahmen des Kasseler Dokfestes und einer Jury von Professor_innen der filmschaffenden Hochschulen Hessens ausgewählt. Die HESSEN TALENTS 2019 werden präsentiert von der hFMA mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

Die HESSEN TALENTS 2019-Broschüre und Pressemitteilung download

Auf Anfrage versenden wir gerne gedruckte Exemplare.

Pressefotos (Filmstills & Portraits der Filmschaffenden) finden Sie hier.

Gerne können Sie das Material mit Benennung der Quelle für ihren Newsletter oder sonstige Kanäle verwenden. Bitte beachten Sie bei Verwendung den Bildnachweis.

https://www.hfmakademie.de/de/pages/hessen_talents

  • Tim Seger + Matthias Lawetzky, 10. FIFE Hochschulfilmfestival Casablanca, Marokko
  •  2.v.lks Tim Seger 1. Preis Fiktion
  • Matthias Lawetzky 1. Price Dokumentarfilm
  • Interview Tim Seger (Fiktion)
  • Locky
  • A Place to Fight

19 12 2018

Seger/Raab & Lawetzky win Casablanca

 
  • Call of comfort | Brenda Lien
  • Deutscher Kurzfilmpreis an Brenda Lien
  • Foto: Gerhard Wissner
  • Foto: Gerhard Wissner
  • Call of comfort | Brenda Lien
  • Call of Comfort

29 11 2018

Deutscher Kurzfilmpreis an Brenda Lien

Kulturstaatsministerin Grütters hat in Potsdam am 28. November den Deutschen Kurzfilmpreis 2018 verliehen. „Damit wir auch in Zukunft hochwertige deutsche Kurzfilme sehen dürfen“, will der Bund die Produktionsförderung für Kurzfilme im kommenden Jahr auf bis zu 500.000 Euro verdoppeln, kündigte die Staatsministerin an.

 

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste und am höchsten dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. In Potsdam konnten sich sechs Filmteams über diese Auszeichnung freuen. Prämiert wurden Filme in fünf Kategorien: Spielfilm bis zehn Minuten Laufzeit, Spielfilm mit einer Länge zwischen 10 und 30 Minuten, Animationsfilm, Experimentalfilm und Dokumentarfilm, je bis 30 Minuten Laufzeit. Auch in diesem Jahr wurde ein Sonderpreis für einen Film mit mehr als 30 Minuten Länge vergeben.

 

 

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Kurzfilmpreise erhalten je eine Prämie von 30.000 Euro. Bereits eine Nominierung ist mit 15.000 Euro dotiert, die auf die Auszeichnungsprämie angerechnet wird. Die Prämie für den Sonderpreis beträgt 20.000 Euro. Die Prämien müssen zweckgebunden für die Herstellung eines neuen Kurzfilms, eines Films mit künstlerischem Rang oder für eine Projektvorbereitung verwendet werden.

 

 

„Call of Comfort“ von Brenda Lien gewann in der Kategorie Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit. „Nichts Gutes“ verheiße ihr „visionärer Blick in unsere nahe Zukunft“, so die Jury, und doch sei er „eine vergnügliche Warnung an all jene, die noch nicht glauben, dass es für den Menschen, wie wir ihn kannten, bereits längst zu spät ist.“

 

 

 

Director: Brenda Lien                                           
CALL OF COMFORT  
8:50min | Germany

 

“Please agree to terms and conditions
to be a part of the Community,”
says the Big Data crystal ball
as it bathes you in positive affirmations
and hyper-personalized ads,
“All for your own benefit, of course.”
You are a neverending energy source.
Feel your body
becoming heavy and relaxed,
and just say,
„Yes!“

  • Alte Oper, Frankfurt. 12.10.2018
  • Kunstminister Boris Rhein (Mitte) überreicht Matthias Lawetzky von der Hochschule für Gestaltung Offenbach den Preis für den Besten Hochschulfilm. Jochen Schropp, Luise Bähr (rechts)
© Markus Nass
  • Anika Wager, Brenda Lien, Matthias Lawetzky, Ivan Robles Mendoza, HfG
  • Claus Witthopf, Matthias Lawetzky, Ivan Robles Mendoza, HfG
  •  2018 | Dokumentarfilm | 29 Minuten | englisch | englisch Untertitel |
  • Appalachian Holler

13 10 2018

Matthias Lawetzky gewinnt HFP 2018

Hessischer Film- und Kinopreis 2018 Kategorie Hochschulfilm
Appalachian Holler (Deutschland 2018, 29 Min.)
Regie: Matthias Lawetzky | Hochschule für Gestaltung Offenbach| Preisgeld: 7.500 Euro

 

„Die Appalachen gelten als eines der Armenhäuser Nordamerikas – der Kohleboom ist vorbei, die Landwirtschaft tut sich schwer – und in diesen Bergen entstand die „Mountain Music“, der Ursprung der Country- und später Bluegrass Musik. Matthias Lawetzky, Absolvent der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, nähert sich in seinem Dokumentarfilm „Appalachian Holler“ den Einwohnern dieses Mittelgebirges und ihrer Beziehung zu dieser Musik sehr einfühlsam. In ruhigen und intensiven Bildern trägt er die Geschichten der Einheimischen vor und untermalt dies mit simplen, ehrlichen Strukturen der Mountain Music. Mit seiner Kamera bewahrt er respektvoll Distanz zu den Gesichtern, den Instrumenten und Häusern, um die herrschende Armut nicht unnötig zu betonen. Die Schnitte sind ruhig und unaufdringlich und schaffen eine harmonische Verbindung von Schauplatz und Musik. Matthias Lawetzky hat eine innovative Idee für ein dokumentarisches Thema in einen beeindruckenden Abschlussfilm verwandelt.“

 

Appalachian Holler
Matthias Lawetzky´s Interesse im Film lag anfangs auf der Arbeit mit Schauspielern als Regisseur mit selbstgeschriebenen Drehbüchern, mischte sich dann langsam mit einer durch die Kameraarbeit inszenierten Realität, bis er statt der Schauspieler_innen „echte“ Menschen vor seine Kamera brachte: als Regisseur, Kamera + Tonmann in personal-union. Es geht in seinen Filmen immer um Figuren am Rande der Gesellschaft. Ein Heroinabhängiger, den er liebevoll begleitet in die hintersten Ecken von Tiefgaragen, ein Bauer auf einem verlorenen Hof in den Bergen Italiens, indonesische Wettkämpfer und Liebhaber des auch dort verbotenen Hahnenkampfs und jetzt sein grandioser Abschlussfilm über den Hinterhof Amerikas: Appalachian Holler.

 

 

Die Appalachen. Ein karger, mehr als 2000 km langer Gebirgszug zwischen West Virginia, Kentucky, Tennessee… – zählt zu den ärmsten Gegenden der USA, hier lebt die sogenannte white trash kultur, Kohleminen Arbeiter früher, jetzt ohne Arbeit meist. Gezeichnet. Verloren. sogenannte Hillbillies: die „Billies vom hinterm Berg“. Mit einer lebendigen Musikkultur: oldtime music. Das man es mit einem Musiker zu tun hat, merkt man spätestens am Schnitt des Films – hier fließt alles zusammen, hier wird der Rhythmus konzentriert. Das ist die Tür, durch die Lawetzky in diese Welt kommt: über die Musik. Country, Roots music, Bluegrass – da kennt er sich genau aus. Kann das auch selbst spielen, Banjo inklusive. Nicht zuletzt deswegen wird er ernst genommen von den Hillbillies, die ihn mitnehmen in ihre Häuser, zu ihren Treffen. Uns mitnehmen.

 

 

Ein atemberaubender Dokumentar Film. Eine Reise an menschliche Abgründe. Und im Hintergrund knallt es des Öfteren. Das sind die Gewehre von denen dort jeder mindestens eines griffbereit hinter der Tür stehen hat.Das ist der Stoff aus dem Murderballads geschrieben werden, sein zentrales Thema ist ausbaufähig.
Rotraut Pape

  • NICO GEBBE: Janus Award @ Fulldome Festival
  • Nico Gebbe: URBAN
  • NICO GEBBE: Janus Award @ Fulldome Festival
  • Nico Gebbe, Sriram Srivigneswaramoorthy,  Klaus Dufke

26 05 2018

NICO GEBBE: Janus Award @ Fulldome Festival

The 360° short film by Nico Gebbe URBAN won the student´s competition and received the 12. Fuldome Festival Jena Janus Award on saturday 27.05.18 at the Zeiss Planetarium Jena.

 

 

  • In einem Prozess der Photogrammetrie involviert, werden ubane Elemente eingefangen, auseinandergerissen und wieder zusammengeführt um eine neue Welt zu formen.
  • In a process involving photogrammetry, urban elements are captured, ripped apart and put back together to form a new world.

 

 

 Nicolas Gebbe und Sriram Srivigneswaramoorthy  haben zwei 360° Filme realisiert, die auf dem 12. Fulldome Festival in Jena vom 23. – 26. Mai 2018 Premiere gefeiert haben.

 

 

 

HfG-Filme: 
»Urban« 
4:30 Min. / 4096×4096 / 2018
Nicolas Gebbe

»Terrace of Eben« 
5:51 Min./ 4096×4096 / 2018
Sriram Srivigneswaramoorthy

 

Der 360-Grad-Film ist ein noch junges Medium, das FullDome-Festival in Jena zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Kreativen weltweit. Das erste FullDome-Festival wurde 2007 vom Zeiss Planteraium Jena in Zusammenarbeit mit der Bauhaus Universität Weimar, der Muthesius Kunsthochschule Kiel, der Fachhochschule Kiel und der HfG Offenbach initiiert. Inzwischen hat sich das Festival zum Knotenpunkt der internationalen Kuppelfilm-Community entwickelt – von San Francisco über Moskau bis Melbourne.

  • Promotion: Sebastian Mühl: Satellites
  • Promotion: Sebastian Mühl: Satellites
  • Promotion: Sebastian Mühl: Satellites
  • Promotion: Sebastian Mühl: Satellites
  • Prof. Rotraut Pape, Sebastian Mühl, Prof. Dr. Juliane Rebentisch

22 05 2018

Promotion: Sebastian Mühl: Satellites

Sebastian Mühl

Promotion / Theoretischer Teil Prof. Dr. Juliane Rebentisch
Promotion / Praktischer Teil Prof. Rotraut Pape

 

Sebastian Mühls praktische Arbeit im Rahmen seines Promotionsstudiums an der HfG steht in erster Linie aufgrund eines kritischen Interesses an ästhetischen Phänomenen der Moderne und den in ihnen manifest gewor­denen Utopien in direkter Verbindung zum theoretischen Forschungsvorhaben bei Prof. Dr. Rebentisch.

 

Der Film SATELLITES kreist um eine real gewordene Utopie der Moderne – eines der ambitioniertesten und großangelegtesten Projekte avantgardistischen Bauens der 1920er Jahre – die von dem Corbusierschüler František L. Gahura als Produktionszentrum des Schuhfabrikanten und späteren Weltmarktführeres Tomáš Bat’a errichtete Fabrikstadt Zlín in Tschechien. Hier sollten die Ideale einer rein funktionalen Stadt verwirklicht werden, wie sie von den konstruktivistischen Avantgarden in Paris, Dessau oder Moskau vorgedacht waren. Von Beginn an stand diese Utopie unter der Führung und Kontrolle des Kapitalisten und Monopolisten Tomáš Bat’a – er war auch der Bürgermeister dieser Stadt – und blieb trotz Unterbringung der Arbeiterfamilien in hübschen Garten­häusern vor den Toren der Fabrik vor allem dem Ziel der Produktivitäts- und Gewinn­stei­ge­rung des Bata-Schuhkonzerns verpflichtet – Massenproduktion am Fließband im Rahmen einer Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitern und dem Unternehmen. Dieses realisierte Modell einer universalen Stadt verband die Produktion des „Neuen Menschen“ mit der Produktion von Schuhen und wurde ab Anfang 1930 mit der Expansion des Konzerns in die ganze Welt exportiert. Das klassische europäische Modell einer Stadt wird ad absurdum geführt – die Innenstadt wächst hier nicht um die Kirche und das Rathaus herum, sondern um die Fabrik. Schulen, Krankenhäuser, Kinos – Arbeit sowie Freizeit wird homogenisiert und diktatorisch vereinheitlicht.

Sebastian Mühls 16minütiger Film „Satellites“ zeigt fünf dieser an europäischen Produktions­niederlassungen des Schuhkonzerns erbauten Satellitenstädte, die sogenannten „Bata-Villes“ und folgt den Spuren eines frühen Beispiels von Globalisierung und dem pragmatischen Umgang mit diesem Erbe durch die vergangenen Jahrzehnte.

 

 

Prof. Rotraut Pape

Berlin, 22.4.2018

 

  • Vortrag: Pape on Frigo
  • Vortrag: Pape on Frigo
  • Vortrag: Pape on Frigo
  • Vortrag: Pape on Frigo

08 05 2018

Vortrag: Pape on Frigo

Conference: Video Art Distribution. From Alternative Art Market to Commercialization
May 8-9, 2018, venue: imai Foundation c/o NRW-Forum Duesseldorf

 

Lost Media Alive: The FRIGO Experience

Media extend our senses – we use media to record and to transport what culture produces. We know that the epoch of electronically recorded media has been completed with the dawn of the digital age – and has an extremely short half-life. There are mountains of videotapes quietly allowing their electromagnetic particles to disintegrate and the playback equipment itself was junked long ago.

Frigo was an independent artistic concept of the 80s. „Frigo“ was a place – an abandoned cheese dairy in Lyon/F, and the name of the international group living out that concept. Frigo was a laboratory of forms, a multimedia studio with a video gallery, an exhibition/performance space, a radio station, artists‘ residences, a network and a hub for international collaborations.

Over the decades a fraction of the content of this lost media archive has been independently preserved by Rotraut Pape and Gérard Couty in Berlin and brought to life during a 2017 comprehensive Frigo exhibition at the Museum of Contemporary Art, Lyon.
Rotraut Pape, FRIGO. 042018

 

Since the 1970s, specialized distributors have emerged worldwide in response to the ever-evolving video art. As an alternative to the traditional gallery system, video art distributors have come up with innovative structures in order to sell and distribute such works of art. (…)

The conference will explore the relationship between art production, the art market and the exhibition practices of media art on an international level. We will review the historical conditions of the origins and the tasks of video art distributors, call into question the current practices and discuss the present-day challenges of Internet-based market strategies.
Stiftung IMAI, Düsseldorf.

  • Cloudy Peters - VIBE
  • Zachary Mentzos - 44-2
  • Laura Schmidt – BACTERIEN
  • Filmpremiere Filmfahrtklasse '18
  • Leonie Kunkel - 4-HYDROXIBUTANSÄURE

10 04 2018

Premiere Filmfahrt Stromausfall

Wir feiern die Premiere der neuen Kurzfilme, die im Rahmen des Grundkurses FILM auf der traditionellen Filmfahrt im Sommer 2017 zum Thema Stromausfall gedreht wurden.



Donnerstag, 12.04.2018 um 20:00 Uhr
rechte Kapelle, HfG


Gezeigt werden die Arbeiten von


Cagdas Celtikli – UNVERGESSEN
Leonie Kunkel – 4-HYDROXIBUTANSÄURE
Zachary Mentzos – 44-2
Cloudy Peters – VIBE
Laura Schmidt – BACTERIEN



Bonustrack:
Darian Spencer – DIE TRUHE



Schauspiel
Annedore Antrie, Suat Özbey, Léonard Schindler, Katharina Sieben, Alina Stemmerich / Musical Arts Academy Mainz


Komposition/Musik
David Adu-Appeagyei, Viktor König, Sriram Srivigneswaramoorthy, Sarah Stendel


Support
Darian Spencer, Deike Schwarz, Jumandy Guitarra Bussmann, Lina Heist


Lehre
Claus Withopf – Grundlagen
Birgit Lehmann – Drehbuch
Nina Werth – Bildgestaltung
Ulrich Cyran – Schauspiel
Bahman Kormi – Color Grading
Peter W. Schmitt – Filmmusik
Bernd Zimmermann – Audio, Mischung
Prof. Rotraut Pape – Realisation

  • POSITIVE AFFIRMATIONS: Brenda LIEN
  • Call of Comfort: Brenda LIEN
  • Call of Cuteness
  • Brenda Lien - Call of Beauty
  • Call of Beauty
  • Call of Cuteness

26 03 2018

POSITIVE AFFIRMATIONS: Brenda LIEN

Ich möchte Sie / Euch ganz herzlich zu meiner ersten Einzelausstellung einladen!

 

POSITIVE AFFIRMATIONS

im 1822-Forum (Fahrgasse 9, Frankfurt)

Vernissage: 9. April, 19 Uhr

Ausstellung: 10. April – 19. Mai

 

Zum ersten Mal zeige ich die Galerie-Version meiner Trilogie CALL OF BEAUTY / CALL OF CUTENESS / CALL OF COMFORT im Rahmen einer Installation.

 

An der Trilogie arbeite ich schon seit einigen Jahren und jetzt ist sie endlich fertig – es geht es um verschiedene populäre Internet-Video Genres: CALL OF BEAUTY handelt von Beauty-Bloggerinnen auf YouTube, CALL OF CUTENESS widmet sich Katzenvideos und CALL OF COMFORT übernimmt die Ästhetik von ASMR Videos.

Warum sind bestimmte Videos im Internet so beliebt? Was sagt diese Beliebtheit über unsere Kultur aus und was für Effekte kann der Konsum dieser Videos auf unsere Gesellschaft haben?

Das sind Fragen, die ich in den Filmen bearbeiten wollte.

 

Zur Ausstellung erscheint außerdem ein Katalog mit Beiträgen von Veronika Kracher, Sophie Charlotte Rieger (Filmloewin.de), Franziska Bruckner und Rebecca Boguska, die sich näher mit den Filmen beschäftigen.

 

Ich freue mich auf Ihr / Euer Kommen!

 

Liebe Grüße

Brenda Lien