• Alte Oper, Frankfurt. 12.10.2018
  • Matthias Lawetzky gewinnt HFP 2018. ©Markus Nass
  • Anika Wager, Brenda Lien, Matthias Lawetzky, Ivan Robles Mendoza, HfG
  • Claus Witthopf, Matthias Lawetzky, Ivan Robles Mendoza, HfG
  • Matthias Lawetzky gewinnt HFP 2018

15 10 2018

Matthias Lawetzky gewinnt HFP 2018

Hessischer Film- und Kinopreis 2018 Kategorie Hochschulfilm
Appalachian Holler (Deutschland 2018, 29 Min.)
Regie: Matthias Lawetzky | Hochschule für Gestaltung Offenbach| Preisgeld: 7.500 Euro

 

„Die Appalachen gelten als eines der Armenhäuser Nordamerikas – der Kohleboom ist vorbei, die Landwirtschaft tut sich schwer – und in diesen Bergen entstand die „Mountain Music“, der Ursprung der Country- und später Bluegrass Musik. Matthias Lawetzky, Absolvent der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, nähert sich in seinem Dokumentarfilm „Appalachian Holler“ den Einwohnern dieses Mittelgebirges und ihrer Beziehung zu dieser Musik sehr einfühlsam. In ruhigen und intensiven Bildern trägt er die Geschichten der Einheimischen vor und untermalt dies mit simplen, ehrlichen Strukturen der Mountain Music. Mit seiner Kamera bewahrt er respektvoll Distanz zu den Gesichtern, den Instrumenten und Häusern, um die herrschende Armut nicht unnötig zu betonen. Die Schnitte sind ruhig und unaufdringlich und schaffen eine harmonische Verbindung von Schauplatz und Musik. Matthias Lawetzky hat eine innovative Idee für ein dokumentarisches Thema in einen beeindruckenden Abschlussfilm verwandelt.“

 

Appalachian Holler
Matthias Lawetzky´s Interesse im Film lag anfangs auf der Arbeit mit Schauspielern als Regisseur mit selbstgeschriebenen Drehbüchern, mischte sich dann langsam mit einer durch die Kameraarbeit inszenierten Realität, bis er statt der Schauspieler_innen „echte“ Menschen vor seine Kamera brachte: als Regisseur, Kamera + Tonmann in personal-union. Es geht in seinen Filmen immer um Figuren am Rande der Gesellschaft. Ein Heroinabhängiger, den er liebevoll begleitet in die hintersten Ecken von Tiefgaragen, ein Bauer auf einem verlorenen Hof in den Bergen Italiens, indonesische Wettkämpfer und Liebhaber des auch dort verbotenen Hahnenkampfs und jetzt sein grandioser Abschlussfilm über den Hinterhof Amerikas: Appalachian Holler.

 

 

Die Appalachen. Ein karger, mehr als 2000 km langer Gebirgszug zwischen West Virginia, Kentucky, Tennessee… – zählt zu den ärmsten Gegenden der USA, hier lebt die sogenannte white trash kultur, Kohleminen Arbeiter früher, jetzt ohne Arbeit meist. Gezeichnet. Verloren. sogenannte Hillbillies: die „Billies vom hinterm Berg“. Mit einer lebendigen Musikkultur: oldtime music. Das man es mit einem Musiker zu tun hat, merkt man spätestens am Schnitt des Films – hier fließt alles zusammen, hier wird der Rhythmus konzentriert. Das ist die Tür, durch die Lawetzky in diese Welt kommt: über die Musik. Country, Roots music, Bluegrass – da kennt er sich genau aus. Kann das auch selbst spielen, Banjo inklusive. Nicht zuletzt deswegen wird er ernst genommen von den Hillbillies, die ihn mitnehmen in ihre Häuser, zu ihren Treffen. Uns mitnehmen.

 

 

Ein atemberaubender Dokumentar Film. Eine Reise an menschliche Abgründe. Und im Hintergrund knallt es des Öfteren. Das sind die Gewehre von denen dort jeder mindestens eines griffbereit hinter der Tür stehen hat.Das ist der Stoff aus dem Murderballads geschrieben werden, sein zentrales Thema ist ausbaufähig. Rotraut Pape

 

 

 

  • NICO GEBBE: Janus Award @ Fulldome Festival
  • Nico Gebbe: URBAN
  • NICO GEBBE: Janus Award @ Fulldome Festival
  • Nico Gebbe, Sriram Srivigneswaramoorthy,  Klaus Dufke

26 05 2018

NICO GEBBE: Janus Award @ Fulldome Festival

The 360° short film by Nico Gebbe URBAN won the student´s competition and received the 12. Fuldome Festival Jena Janus Award on saturday 27.05.18 at the Zeiss Planetarium Jena.

 

 

  • In einem Prozess der Photogrammetrie involviert, werden ubane Elemente eingefangen, auseinandergerissen und wieder zusammengeführt um eine neue Welt zu formen.
  • In a process involving photogrammetry, urban elements are captured, ripped apart and put back together to form a new world.

 

 

 Nicolas Gebbe und Sriram Srivigneswaramoorthy  haben zwei 360° Filme realisiert, die auf dem 12. Fulldome Festival in Jena vom 23. – 26. Mai 2018 Premiere gefeiert haben.

 

 

 

HfG-Filme: 
»Urban« 
4:30 Min. / 4096×4096 / 2018
Nicolas Gebbe

»Terrace of Eben« 
5:51 Min./ 4096×4096 / 2018
Sriram Srivigneswaramoorthy

 

Der 360-Grad-Film ist ein noch junges Medium, das FullDome-Festival in Jena zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Kreativen weltweit. Das erste FullDome-Festival wurde 2007 vom Zeiss Planteraium Jena in Zusammenarbeit mit der Bauhaus Universität Weimar, der Muthesius Kunsthochschule Kiel, der Fachhochschule Kiel und der HfG Offenbach initiiert. Inzwischen hat sich das Festival zum Knotenpunkt der internationalen Kuppelfilm-Community entwickelt – von San Francisco über Moskau bis Melbourne.

  • Promotion: Sebastian Mühl: Satellites
  • Promotion: Sebastian Mühl: Satellites
  • Promotion: Sebastian Mühl: Satellites
  • Promotion: Sebastian Mühl: Satellites
  • Prof. Rotraut Pape, Sebastian Mühl, Prof. Dr. Juliane Rebentisch

22 05 2018

Promotion: Sebastian Mühl: Satellites

Sebastian Mühl

Promotion / Theoretischer Teil Prof. Dr. Juliane Rebentisch
Promotion / Praktischer Teil Prof. Rotraut Pape

 

Sebastian Mühls praktische Arbeit im Rahmen seines Promotionsstudiums an der HfG steht in erster Linie aufgrund eines kritischen Interesses an ästhetischen Phänomenen der Moderne und den in ihnen manifest gewor­denen Utopien in direkter Verbindung zum theoretischen Forschungsvorhaben bei Prof. Dr. Rebentisch.

 

Der Film SATELLITES kreist um eine real gewordene Utopie der Moderne – eines der ambitioniertesten und großangelegtesten Projekte avantgardistischen Bauens der 1920er Jahre – die von dem Corbusierschüler František L. Gahura als Produktionszentrum des Schuhfabrikanten und späteren Weltmarktführeres Tomáš Bat’a errichtete Fabrikstadt Zlín in Tschechien. Hier sollten die Ideale einer rein funktionalen Stadt verwirklicht werden, wie sie von den konstruktivistischen Avantgarden in Paris, Dessau oder Moskau vorgedacht waren. Von Beginn an stand diese Utopie unter der Führung und Kontrolle des Kapitalisten und Monopolisten Tomáš Bat’a – er war auch der Bürgermeister dieser Stadt – und blieb trotz Unterbringung der Arbeiterfamilien in hübschen Garten­häusern vor den Toren der Fabrik vor allem dem Ziel der Produktivitäts- und Gewinn­stei­ge­rung des Bata-Schuhkonzerns verpflichtet – Massenproduktion am Fließband im Rahmen einer Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitern und dem Unternehmen. Dieses realisierte Modell einer universalen Stadt verband die Produktion des „Neuen Menschen“ mit der Produktion von Schuhen und wurde ab Anfang 1930 mit der Expansion des Konzerns in die ganze Welt exportiert. Das klassische europäische Modell einer Stadt wird ad absurdum geführt – die Innenstadt wächst hier nicht um die Kirche und das Rathaus herum, sondern um die Fabrik. Schulen, Krankenhäuser, Kinos – Arbeit sowie Freizeit wird homogenisiert und diktatorisch vereinheitlicht.

Sebastian Mühls 16minütiger Film „Satellites“ zeigt fünf dieser an europäischen Produktions­niederlassungen des Schuhkonzerns erbauten Satellitenstädte, die sogenannten „Bata-Villes“ und folgt den Spuren eines frühen Beispiels von Globalisierung und dem pragmatischen Umgang mit diesem Erbe durch die vergangenen Jahrzehnte.

 

 

Prof. Rotraut Pape

Berlin, 22.4.2018

 

  • Vortrag: Pape on Frigo
  • Vortrag: Pape on Frigo
  • Vortrag: Pape on Frigo
  • Vortrag: Pape on Frigo

08 05 2018

Vortrag: Pape on Frigo

Conference: Video Art Distribution. From Alternative Art Market to Commercialization
May 8-9, 2018, venue: imai Foundation c/o NRW-Forum Duesseldorf

 

Lost Media Alive: The FRIGO Experience

Media extend our senses – we use media to record and to transport what culture produces. We know that the epoch of electronically recorded media has been completed with the dawn of the digital age – and has an extremely short half-life. There are mountains of videotapes quietly allowing their electromagnetic particles to disintegrate and the playback equipment itself was junked long ago.

Frigo was an independent artistic concept of the 80s. „Frigo“ was a place – an abandoned cheese dairy in Lyon/F, and the name of the international group living out that concept. Frigo was a laboratory of forms, a multimedia studio with a video gallery, an exhibition/performance space, a radio station, artists‘ residences, a network and a hub for international collaborations.

Over the decades a fraction of the content of this lost media archive has been independently preserved by Rotraut Pape and Gérard Couty in Berlin and brought to life during a 2017 comprehensive Frigo exhibition at the Museum of Contemporary Art, Lyon.
Rotraut Pape, FRIGO. 042018

 

Since the 1970s, specialized distributors have emerged worldwide in response to the ever-evolving video art. As an alternative to the traditional gallery system, video art distributors have come up with innovative structures in order to sell and distribute such works of art. (…)

The conference will explore the relationship between art production, the art market and the exhibition practices of media art on an international level. We will review the historical conditions of the origins and the tasks of video art distributors, call into question the current practices and discuss the present-day challenges of Internet-based market strategies.
Stiftung IMAI, Düsseldorf.

  • Cloudy Peters - VIBE
  • Zachary Mentzos - 44-2
  • Laura Schmidt – BACTERIEN
  • Filmpremiere Filmfahrtklasse '18
  • Leonie Kunkel - 4-HYDROXIBUTANSÄURE

10 04 2018

Premiere Filmfahrt Stromausfall

Wir feiern die Premiere der neuen Kurzfilme, die im Rahmen des Grundkurses FILM auf der traditionellen Filmfahrt im Sommer 2017 zum Thema Stromausfall gedreht wurden.



Donnerstag, 12.04.2018 um 20:00 Uhr
rechte Kapelle, HfG


Gezeigt werden die Arbeiten von


Cagdas Celtikli – UNVERGESSEN
Leonie Kunkel – 4-HYDROXIBUTANSÄURE
Zachary Mentzos – 44-2
Cloudy Peters – VIBE
Laura Schmidt – BACTERIEN



Bonustrack:
Darian Spencer – DIE TRUHE



Schauspiel
Annedore Antrie, Suat Özbey, Léonard Schindler, Katharina Sieben, Alina Stemmerich / Musical Arts Academy Mainz


Komposition/Musik
David Adu-Appeagyei, Viktor König, Sriram Srivigneswaramoorthy, Sarah Stendel


Support
Darian Spencer, Deike Schwarz, Jumandy Guitarra Bussmann, Lina Heist


Lehre
Claus Withopf – Grundlagen
Birgit Lehmann – Drehbuch
Nina Werth – Bildgestaltung
Ulrich Cyran – Schauspiel
Bahman Kormi – Color Grading
Peter W. Schmitt – Filmmusik
Bernd Zimmermann – Audio, Mischung
Prof. Rotraut Pape – Realisation

  • POSITIVE AFFIRMATIONS: Brenda LIEN
  • Call of Comfort: Brenda LIEN
  • Call of Cuteness
  • Brenda Lien - Call of Beauty
  • Call of Beauty
  • Call of Cuteness

26 03 2018

POSITIVE AFFIRMATIONS: Brenda LIEN

Ich möchte Sie / Euch ganz herzlich zu meiner ersten Einzelausstellung einladen!

 

POSITIVE AFFIRMATIONS

im 1822-Forum (Fahrgasse 9, Frankfurt)

Vernissage: 9. April, 19 Uhr

Ausstellung: 10. April – 19. Mai

 

Zum ersten Mal zeige ich die Galerie-Version meiner Trilogie CALL OF BEAUTY / CALL OF CUTENESS / CALL OF COMFORT im Rahmen einer Installation.

 

An der Trilogie arbeite ich schon seit einigen Jahren und jetzt ist sie endlich fertig – es geht es um verschiedene populäre Internet-Video Genres: CALL OF BEAUTY handelt von Beauty-Bloggerinnen auf YouTube, CALL OF CUTENESS widmet sich Katzenvideos und CALL OF COMFORT übernimmt die Ästhetik von ASMR Videos.

Warum sind bestimmte Videos im Internet so beliebt? Was sagt diese Beliebtheit über unsere Kultur aus und was für Effekte kann der Konsum dieser Videos auf unsere Gesellschaft haben?

Das sind Fragen, die ich in den Filmen bearbeiten wollte.

 

Zur Ausstellung erscheint außerdem ein Katalog mit Beiträgen von Veronika Kracher, Sophie Charlotte Rieger (Filmloewin.de), Franziska Bruckner und Rebecca Boguska, die sich näher mit den Filmen beschäftigen.

 

Ich freue mich auf Ihr / Euer Kommen!

 

Liebe Grüße

Brenda Lien

  • HFG MAL RAUS
  • Kunsthochschule Athen
  • Dreharbeiten in Israel 2017
  • HFG MAL RAUS

22 02 2018

HFG mal raus

Gaining experience abroad, learning foreign languages and being able to fit in with a different culture is becoming increasingly important for students today. HfG would like to encourage you to find out about studying and spending time abroad.

The International Office at HfG can offer students advice on studying and internships abroad (outgoing students), as well as advising and looking after guest students (incoming students).

 

A Film by:

Laura Krestan, Alexander Sahm, Sriram Srivigneswaramoorthy, Lena Reidt.

Support: 
Rotraut Pape, Claus Withopf, Dagmar Loris, HfG

Der Kurzfilm zeigt die Erfahrungen von HfG Studierenden während ihrer Auslandsaufenthalte an Partnerhochschulen in Olso, Jerusalem und Athen.

 

Laura kann sich nicht entscheiden, in welchem Land und an welcher Universität sie ein Auslandssemester absolvieren möchte. Alex, Lena und Christian versuchen ihr die Entscheidung zu erleichtern, indem sie von ihren Erfahrungen in Oslo, Jerusalem und Athen berichten. Laura folgt interessiert den Instagram-Fotos ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen, die gerade im Ausland sind. Am Ende entscheidet sich Laura – wohin es geht, bleibt aber offen.

 

 

 

  • Oliver Rossol - Die Sitzung
  • Locky
  • Jonatan Schwenk - Sog
  • Call Of Cuteness
  • hessen talents 2018

21 02 2018

hessen talents 2018

HESSEN TALENTS 2018 gibt einen Einblick in aktuelle Hochschulproduktionen aus vier hessischen Hochschulen, die im Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie kooperieren. Die 13 ausgewählten Kurzfilme umfassen Animationen, Dokumentationen und Kurzspielfilme und werden im Filmmarkt der Berlinale gezeigt und anschliessend durch die hFMA promotet.

 

Die Online-Sichtung des Hessen Talents-Programms ist mit einem speziellen Code möglich, den Redakteur/innen, Festivalmacher/innen und Produzent/innen und andere Branchenvertreter/innen unter info@hfmakademie.de anfordern können.

 

 

 

Filme aus der HfG

 

hessen talents 2018

  • Nomads in Transition
  • THE WEAPONS OF CRITICISM CANNOT REPLACE THE CRITICISM OF WEAPONS
Sriram Srivigneswaramoorthy / Mixed Media Installation / loops / 2018
  • Nomads in Transition
  • Crush - von Lena Reidt
  • plakat: sriram srivigneswaramoorthy
  • A WOMAN BRUSHING HER TEETH
  • Call of Beauty
  • Transmission Noise

15 02 2018

Nomads in Transition

Ni­co­las Gebbe, Bren­da Lien, Ro­traut Pape, Lena Reidt, Deike Schwarz, Sri­ram Sri­vi­g­neswa­ra­moor­thy

 

Die sechs Künst­ler_in­nen skiz­zie­ren einen zeit­lo­sen Dis­kurs in zeit­ba­sier­ten Me­di­en und ihre Ver­haf­tun­gen im Jetzt. Les­ar­ten von ge­sell­schaft­li­chen Ist­zu­stän­den wer­den ge­gen­ein­an­der in ie Waag­scha­le ge­setzt. Wäh­rend Vir­tua­li­tä­ten in der ge­sell­schaft­li­chen Re­zep­ti­on zu­meist von Au­to­r_in­nen und ihren Rea­li­tä­ten ge­trennt wer­den, for­men die sechs Vi­deo­künst­ler_in­nen eine sub­jekt­na­he Be­trach­tung. Ent­ge­gen der bi­nä­ren Norm nä­hern sie sich Uto­pie­kon­zep­ten durch Ne­ga­ti­on. Wie lässt sich eine an­de­re Wirk­lich­keit den­ken und wo lie­gen Kon­textua­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten des Jetzts?

 

Vernissage 15. Februar 2018, 19 Uhr

Öffnungszeiten
16.–18. + 22.–24.02
jeweils von 17 bis 20 Uhr

 

 

HfG Offenbach: Satellit Berlin
CLB Berlin / Aufbau Haus
Prinzenstraße 84.2 / Eingang Oranienstrasse
10969 Berlin
satellit-berlin.de

 

ROTRON

Rotraut Pape / Monitor / 6:00 loop / 1982

 

THE WEAPONS OF CRITICISM CANNOT REPLACE THE CRITICISM OF WEAPONS
Sriram Srivigneswaramoorthy / Mixed Media Installation / loops / 2018

 

Graubrot, Jalousie, KRONE, Computer
Brenda Lien / 4 AluDibond / 1×1 m / 2018

 

Call of Beauty
Brenda Lien / HD / 8:40 / 2016

 

TRANSMISSION NOISE
Nicolas Gebbe / HD / 05:23 / 2016

 

a woman brushing her teeth
Deike Schwarz / HD / 1:13 / 2017

 

CRUSH
Lena Reidt / HD / 4:00 / 2018

 

Call of Cuteness
Brenda Lien / HD / 4:00 / 2017

  • unseen deviant expo
  • Exhibition: UNSEEN DEVIANT
  • Exhibition: UNSEEN DEVIANT
  • Exhibition: UNSEEN DEVIANT
  • Yoni Leyser, MR
  • fluid chemistry
  • Terrace of Eben II

12 02 2018

Exhibition: UNSEEN DEVIANT

Agata Pietrzik, Arootin Mirzakhani, Deike Schwarz, Dominik Keggenhof, Eric Reh, Janina Castellano, Jascha Bernhard, Jelly Luise, Lejla Kadic, Marco Russo, Sriram Srivigneswaramoorthy and Yana Tsegay

 

present

 

Unseen Deviant

12.02.2018 19:00

SPRECHSAAL GALLERY
MARIENSTRASSE 26, 10117 BERLIN

 

 

In queering our practice we will work to appropriate and subvert definitions, goals and perceived experiences of traditional story telling practices. the history of avant-garde and experimental media is rooted in sexual dissidence and non-conformity. in challenging prevailing sexual norms, we will also seek to undermine the very categories of gender and sex that our culture perpetuates. the work is thematic personal investigations in relation to documentation and abstraction of identity with an emphasis on low-cost, high impact work that can be self-referential, self-critical and a social commentary.

 

 

Koop: UNSEEN DEVIANT

Exhibition following a workshop by Yoni Leyser

 

“There is no revolution without the sexual revolution, and there is no sexual revolution without the homosexual revolution” – Gudrun in Bruce LaBruce’s Raspberry Reich.

 

Today the word queer appears in TV shows, at universities and as a topic for contemporary discourse and discovery. Only 48 percent of people (in Europe and the US) under the age of 34 define themselves as heterosexual. The word queer has moved from received slur to self-identified mark of pride.

In this workshop we will explore and implement a Queer sensibility in our art making process. We will go into deep and personal explorations, research Queer zines and create a short film or performance piece based on our discoveries. Come into this workshop ready to cross boundaries and willing to take risks.

 

Talk&Screening: 8.11.2017 20:00 
Yony Leyser: Desire Will Set You Free, 90:00, fiction, 2015
Workshop start: 9.11.2017 10:00

 

 

Yony Leyser *1984 grew up in Chicago and Tel-Aviv. He studied writing, filmmaking and the dramatic arts. His work deals with race, gender identity, pop-culture and deviant social histories. He finished his first feature-length film William S. Burroughs: A Man Within by the age of 24. Traveling with just a camera and backpack he managed to include personalities like Iggy Pop, Patti Smith, John Waters and Sonic Youth. It was released to huge international acclaim in 2010. Leyser relocated to Berlin in 2010. For his most recent film Queercore, he builds on the foundations and ethos of his first two films with a focus on the rebellious gay punk phenomenon.

  • ANNE CLARK – I’LL WALK OUT INTO TOMORROW
  • Withopf: Kinopremiere
  • Withopf: Kinopremiere
  • Withopf: Kinopremiere
  • Withopf: Kinopremiere

25 01 2018

Withopf: Kinopremiere

Der neue Dokumentarfilm von Claus Withopf (HfG-Dozent im Bereich Film/Video und Leiter des VideoLabs) feiert seine Kinopremiere und startet bundesweit am 25.01.2018 in den Kinos. Vom 20. bis 27.01. findet die Premierentour statt – mit Anwesenheit von Anne Clark und Claus Withopf.


ANNE CLARK – I’LL WALK OUT INTO TOMORROW

Ein Film von Claus Withopf

Deutschland | 2017 | Dokumentarfilm | 81 Minuten | englisch | deutsche Untertitel



Anne Clark, die englische Poetin und Spoken Word-Künstlerin, wird seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne gefeiert. Sie hat gleich zu Beginn ihrer Karriere Anfang der 1980er Jahre mit den New Wave Hits „Our Darkness“ und „Sleeper In Metropolis“ einen Kultstatus erreicht. Vom Punk geprägt, hat Anne Clark als eine Pionierin der elektronischen Musik eine ganze Generation von Musikern geprägt. Mit ihren noch analogen Synthesizer Beats gilt sie als eine Wegbereiterin des Techno.



Eine Produktion von TAG/TRAUM in Koproduktion mit NEUE VISIONEN FILMPRODUKTION, CLAUS WITHOPF FILMPRODUKTION, KINESCOPE FILM  
Produzent Gerd Haag  
Regie Claus Withopf 
Kamera Nina Werth, Daniel Meinl, Claus Withopf 
Schnitt Claus Withopf, Christopher Tworuschka 
Motion Graphics/Type Animation Rosa Schmieg 
Bolex Super 16 mm Footage Gunter Deller 
Tonmeister Michel Klöfkorn 
Tonmischung Rolf Seidelmann 
Colour Grading Andreas Hellmanzik 
Titelgestaltung Maria Körkel 
Herstellungsleitung Cornelia Kellers 
Creative Producerin Kerstin Krieg 
Koproduzenten Torsten Frehse, Matthias Mücke, Mike Beilfuß, Matthias Greving, Claus Withopf 
Gefördert von HessenFilm und Medien, nordmedia, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, DFFF Deutscher Filmförderfonds, BKM 
Im Verleih von Neue Visionen Filmverleih Berlin 
Weltvertrieb Deckert Distribution



Pressestimmen:

»Regisseur Claus Withopf liefert einen Bild- und wortgewaltigen Einblick in das Leben und die Arbeit der zurückhaltenden New-Wave-Ikone Anne Clark, deren poetische und gesellschaftskritische Songs bis heute die Tanzflächen füllen.« DOK Leipzig



»Keine typische Musikdokumentation, auch nicht nur eine anhimmelnde Hommage, sondern ein bewegendes Portrait.« ARD Tagesthemen



»Die Dokumentation „Anne Clark – I‘ll Walk Out Into Tomorrow“ ist weit weg von konventionellen Künstlerporträts. Das liegt nicht nur an der Musikerin Anne Clark selbst, sondern auch an der besonderen Herangehensweise des Filmemachers Claus Withopf taz



»Ein Dokumentarfilm, der Anne Clark ein Denkmal setzt und natürlich ihrer Musik.« 3sat Kulturzeit



»Der deutsche Filmemacher Claus Withopf porträtiert in einer neuen Doku die New-Wave-Ikone Anne Clark auf einfühlsame Weise.« Süddeutsche Zeitung



»Mit dieser Visualisierung gelingt es Withopf, die zentrale Bedeutung der Texte in Clarks Tonkunst herauszustellen.« Melodie + Rhythmus



»Mit diesem Porträt lässt sich der eigene Horizont aufs Angenehmste weiten. Es ist ein Erlebnis, diese starke Frau ein Stück weit beim Wachsen zu begleiten. ANNE CLARK – I’LL WALK OUT INTO TOMORROW lädt dazu ein, eine herausragende Künstlerin (wieder) zu entdecken und ist ein schönes Plädoyer dafür, sich selbst immer treu zu bleiben und sich weder persönlich noch künstlerisch verbiegen zu lassen.« Player

  • sog_laurels_dez17
  • Jonatan Schwenk - Sog
  • Jonatan Schwenks Sog
  • Jonatan Schwenks Sog
  • fishes got stuck in old trees
  • Sog

27 11 2017

Jonatan Schwenks Sog

Sog: ZWEI ERSTE PREISE UND EINE LOBENDE ERWÄHNUNG

 

Der Animationsfilm SOG von Jonatan Schwenk gewinnt den Deutschen Wettbewerb beim INTERFILM 33. International Short Film Festival Berlin.  Außerdem gewinnt der Film den Hauptpreis in der Kategorie > Animated Dreams Student Competition < beim Festival PÖFF Shorts in Tallin, Estland. Eine lobende Erwähnung erhielt SOG auf dem Internationalen Filmfestival in Krakow, Polen.

 

 

 

INTERFILM 33rd International Short Film Festival Berlin

German Competition: First Price

Liste der Gewinnerfilme auf der Interfilm-Webseite

 

PÖFF Shorts (Tallinn, Estonia)

BEST FILM Animated Dreams Student Competition

Alle gewinnerfilme auf der PÖFF-Shorts-Webseite

 

The main prize of the Animated Dreams Student Competition – sponsored by Sony – went to SOG (Dir. Jonatan Schwenk, Germany) because, in the words of the jury,  “The movie creates in a very impressive way an imaginary world, which borders with prehistoric and fictional. This draws you in and leaves you in bewilderment.”

 

Etiuda&Anima 24th International Film Festival (Krakow, Poland) ANIMA Competition

Honourable Mention

Liste der Gewinnerfilme bei Etiuda&Anima

  • Die Gewinnerin des ARTE-Kurzfilmpreises: Brenda Lien (m.), Regisseurin von CALL OF CUTENESS, gemeinsam mit Barbara Häbe von Arte (r.) und Festivalleiterin Diana Iljine
  • Film School Fest Munich  37th Munich International Festival of Film Schools - Wolfgang-Längsfeld-Preis for the Most Original Film for SOG by Jonatan Schwenk
  • AWARD CEREMONY: The Wolfgang-Längsfeld-Preis 2017 went to Jonatan Schwenk for his film SOG. The jury member Lisa Högg (r.) surprised him with a cake in the shape of a fish. Credit: Ronny Heine
  • FILMSCHOOLFEST MUNICH: 2 Preise!
  • FILMSCHOOLFEST MUNICH: 2 Preise!
  • Call of Cuteness
  • Sog

27 11 2017

FILMSCHOOLFEST MUNICH: 2 Preise!

Am Samstag, den 25. November wurden die Preise des 37. FILMSCHOOLFEST MUNICH in der HFF – Hochschule für Fernsehen und Film München verliehen. Insgesamt liefen 44 Filme von jungen Filmemachern und Filmemacherinnen aus 17 Ländern im internationalen Wettbewerb, darunter 25 Spielfilme, 11 Dokumentarfilme, 7 Animationsfilme und ein Experimentalfilm. Sie stammen aus Australien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Kanada, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Singapur, Ungarn, USA und Venezuela. Die Preisträgerfilme kommen dieses Jahr aus acht verschiedenen Ländern. Es wurden 13 Preise mit einem Preisgeld von insgesamt rund 70.000 Euro verliehen.

„Der Zeitgeist und die Themen, die unsere Gesellschaft gerade beschäftigen, waren in allen Festivalbeiträgen zu spüren“, so die Festivaljury. „Ein Zeichen dafür, dass auch die junge Generation Filmemacher und Filmemacherinnen ein Gespür besitzen, wichtige Themen frühzeitig zu erkennen.“

 

Im internationalen Wettbewerb gingen 2017 insgesamt drei Preise an deutsche Produktionen. Neben dem Hauptpreis für Sinje Köhler erhielt „Call of Cuteness“ von Brenda Lien (Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main) den ARTE-Kurzfilmpreis: „Provozierend, verstörend und gnadenlos seziert die junge deutsche Filmemacherin unser Verhältnis zu einem der beliebtesten Haustiere: Die Katze“, so die ARTE-Jury. Ein weiterer Preis ging nach Offenbach: Jonatan Schwenk wurde für seinen Animationsfilm „Sog“ mit dem Wolfgang-Längsfeld-Preis für den originellsten Film ausgezeichnet.

 

CALL OF CUTENESS von Brenda Lien

Die Jury des ARTE-Kurzfilmpreises (Barbara Häbe und Team):
„Provozierend, verstörend und gnadenlos seziert die junge deutsche Filmemacherin unser Verhältnis zu einem der beliebtesten Haustiere: Die Katze. In dem kurzen und präzisen Animationsfilm verschmelzen Bilder von Kastrationen und Gentests mit solchen der „Cat Fails“. Bissig und kompromisslos wird uns vorgesetzt, was wir gerne sehen und, was wir lieber nicht sehen würden. Mit seinem abstrakten Horror schlägt CALL OF CUTENESS die Brücke zwischen tausenden YouTube-Videos, von „lol cats“ bis „Snuff“-Film. Wir gratulieren der Filmemacherin Brenda Lien für ihr außergewöhnliches Werk mit dem ARTE-Kurzfilmpreis 2017.“

 

SOG von Jonatan Schwenk

Jurybegründung:  Eine fremde Welt, kleine pelzige Gestalten – und Fische, die hilflos in Bäumen hängen. Und nervtötend um Hilfe schreien. Doch die Einwohner fühlen sich gestört. Nur einer tut das Naheliegende: er hilft.

Eine Metapher über Empathie und eine Gesellschaft, welche die Symptome, aber nicht die Ursachen bekämpft.

Eine subtil erzählte Geschichte die auf vielen Ebenen fasziniert und berührt. Der in Mischtechnik animierte Film zieht den Zuschauer vom ersten Bild an in seinen Bann. Tiefgründig. Außergewöhnlich. Originell.

 

 

 

  • fishes got stuck in old trees
  • Sog by Jonatan Schwenk
  • Jonatan Schwenk - Sog
  • Goldener Herkules: SOG: Jonatan Schwenk
  • Sog

22 11 2017

Goldener Herkules: SOG: Jonatan Schwenk

Der animierte Kurzfilm »Sog« des HfG-Studenten Jonatan Schwenk wurde beim 34. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest mit dem mit 3.500 Euro dotierten Goldenen Herkules ausgezeichnet. Der Herkules ehrt herausragende filmische Produktionen aus Nordhessen.


In »Sog« geht es um eine Sturmflut, die einem Schwarm Fische zum Verhängnis wird: sie verfangen sich in den Ästen vier alter Bäume. Als das Wasser zurückgeht, drohen sie auszutrocknen. Ihre klagenden Hilfeschreie wecken die Bewohner einer nahen Höhle, die von den unfreiwilligen Besuchern wenig begeistert sind. 

Der Film entstand als Nebenfach-Diplom in den Lehrgebieten Film/Video und Elektronische Medien der HfG, mit Unterstützung der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel. Zuvor gewann »Sog« den »Christal for a Graduation« beim Annecy International Animation Film Festival in Frankreich sowie beim Palm Springs ShortFest, dem größten Kurzfilmfestival Nordamerikas, den Preis »Best Student Animation«.

Der Goldene Herkules wird von der Machbar GmbH, einer Agentur für Werbung und Design mit Hauptsitz in Kassel, vergeben. Aus 155 Film- und Videoeinreichungen wurden 50 Arbeiten der verschiedensten Genres für den Wettbewerb nominiert.

  • Locky
  • Oliver Rossol - Die Sitzung
  • Anna Pietocha bei den Dreharbeiten
  • Frankfurt - ich seh´rot. Stella Schimmele - Katrin Dittmayer
  • Brenda Lien - Call of Cuteness
  • Call of Cuteness
  • Die Sitzung
  • Frankfurt, ich seh rot.
  • Sog

13 11 2017

Kassler Dokfest

Vom 14. bis 19. November 2017 findet das 34. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest statt. Im Festivalprogramm werden zahlreiche Produktionen aus der HfG Offenbach gezeigt.

Der Film SOG von Jonatan Schwenk ist für den „Goldenen Herkules“ nominiert.

 

Das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest findet jährlich an sechs Tagen in der November-Mitte statt. Veranstalter ist der Filmladen Kassel e.V., der für seine engagierte Kinoarbeit alljährlich auf Bundes- wie auf Landesebene ausgezeichnet wird. Herzstück des Festivals ist das Filmprogramm, das kurze und lange ​​​Dokumentarfilme und künstlerisch-experimentelle Produktionen umfasst. So kommen an sechs Festivaltagen insgesamt circa 300 filmische Arbeiten zur Aufführung.

 

Im Rahmen des 8. Hessischen Hochschulfilmtags stellen Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG und Alex Oppermann, Professor für Elektronische Medien an der HfG, das Studium im Fachbereich Kunst an der HfG mit dem Schwerpunkt Film/Video vor. Das Lehrgebiet ermöglicht eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen des künstlerischen Films: Kurzspiel-, Experimental- und Dokumentarfilm, Audio|Videokunst, Expanded Cinema, Animationsfilm und deren unzählige Verknüpfungsmöglichkeiten untereinander, sowie mit angrenzenden Terrains.

 

Gemeinsam mit Klaus Dufke (FH Potsdam) und Micky Remann (Bauhaus-Universität Weimar) präsentiert Rotraut Pape zudem ein Fulldome-Programm im Planetarium Kassel Orangerie. Dabei umgeben gigantische Projektionen in eine 360°-Kuppel die Betrachtenden komplett und lassen sie voll und ganz in atemberaubende Welten eintauchen.

 

 

FILME

 

Anne Clark – I’ll Walk Out Into Tomorrow
2017 / 81 Min. Regie: Claus Withopf

Call of Cuteness
2017 / 04:00 Min. / keine Dialoge. Regie: Brenda Lien

Locky
2017 / 05:55 Min. / deutsch. Regie: Bill Raab, Tim Seger

Die Sitzung
2016 / 10:15 Min. / deutsch. Regie: Oliver Rossol

Boredom
2017 / 06:00 Min. / keine Dialoge. Regie: Salma Gabriel

Steine & Scherben
2017 / 14:17 Min. / deutsch. Regie: Anna Pietocha

Schnade in Brilon
2017 / 06:56 Min. / deutsch. Regie: Kim Lotte Stöber

Sog
2017 / 10:14 Min. / keine Dialoge. Regie: Jonatan Schwenk

Frankfurt, ich seh’ rot
2017 / 03:00 Min. / deutsch. Regie: Katrin Dittmayer, Stella Schimmele

 

FULLDOME FILME

Schwimmende Einhörner
Deutschland 2011 / 05:00 Min. Regie: Stephanie Kayß

Activate Unlock
Deutschland 2014 / 05:00 Min. Regie: Nicolas Gebbe

  • Call Of Cuteness
  • Call of Cuteness
  • Call of Cuteness

01 11 2017

Deutscher Kurzfilmpreis: Nominierung

Der Kurzfilm »Call of Cuteness« von HfG-Studentin Brenda Lien wurde für den Deutschen Kurzfilmpreis 2017 in der Kategorie »Animationsfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten« nominiert. Zusammen mit elf anderen Filmen in insgesamt fünf Kategorien konkurriert »Call of Cuteness« um die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland und erhält bereits für die Nominierung eine Prämie von 15.000 Euro.

Der vierminütige Animationsfilm wurde von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG, betreut. Erst kürzlich wurde er beim Aspen Kurzfilmfestival ausgezeichnet und hat sich damit auch für eine Oscarnominierung qualifiziert. In einer bei Cartoon Brew veröffentlichten Liste zählt »Call of Cuteness« zu den 63 für eine Oscarnominierung qualifizierten animierten Kurzfilmen.»Call of Cuteness« ist der zweite Teil einer geplanten Trilogie. Der erste Teil »Call of Beauty« (8:40 min/2016) lief erfolgreich auf unzähligen Festivals im In- und Ausland, gewann Preise und wird von der hFMA im Rahmen der »Hessen Talents 2017«-Auswahl zur Berlinale im Februar auf dem EFM präsentiert.




Director / Producer / Screenplay / Animation / Music: Brenda Lien 
Sounddesign / Consulting: Oliver Rossol


CALL OF CUTENESS

Whilst we remain safe and sound, watching the highest grossing cat fail compilation, all that is kept out of sight gets back to us in this consumerist nightmare. On a global playground, without bounds, the cat’s body is devoured, exploited and controlled – its fear of pain being stronger than the longing for freedom. Objects are fetishized and subjects made into things that are quantifiable and ready for use. They are the natural resources of a luxury they will never know. We are here because you were there – and waste is dumped in the ocean. In the end, bodies reveal the causes and effects of power, pleasure and hate.


Während wir gesund und munter die neuste Katzen Fail Compilation anschauen, holt uns alles, was außerhalb unseres Sichtfelds gehalten wird, in diesem konsumistischen Albtraum wieder ein. Auf einem globalen Spielplatz ohne Regulierungen wird der Katzenkörper verzehrt, ausgenutzt und kontrolliert. Die Angst vorm Schmerz ist größer als der Wille zur Freiheit. Objekte werden fetischisiert und Subjekte zu Dingen gemacht – quantifizierbar und einsatzbereit. Sie sind der natürliche Rohstoff für einen Luxus, den sie nie kennen werden. Wir sind hier, weil ihr dort wart – und Abfall wird im Meer entsorgt. Am Ende offenbaren die Körper die Ursachen und Wirkungen von Macht, Lust und Hass.