22 08 2016

Videoinstallation GALENE zu sehen in Giessen/Berliner Platz

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Link: http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kultur/faszination-aquarium_17216574.htm

Aus dem Giessener Anzeiger (20.08.2016)

Von Marlene Grau

GIESSEN – Zu sehen sind Fischschwärme, die sich von der einen Ecke in die andere bewegen, Korallen, bunte Algen und eine in die Tiefen des Aquariums abtauchende Meerjungfrau im türkisenen Gewand: Wie fühlt es sich an, unter Wasser zu leben? Mit dieser Frage beschäftigte sich die junge Filmschaffende Anika Wagner in ihrer neuen Videoinstallation. Ihre Ausstellung „GALENE“ feierte nun in der Hessenstube am Berliner Platz 2, angrenzend an die Kongresshalle, ihre Eröffnung.

Passend im dunkelblauen Matrosinnen Kostüm und einem Anker-Tattoo am linken Oberarm, präsentierte die Künstlerin ihr „digitales Aquarium“. Die inspirierenden Formen, Farben und Wesen des Meeres faszinieren die junge Künstlerin schon länger: Das Material für das Video sammelte sie bei diversen Reisen, deshalb auch ihr Bezug zum „Found footage“. Dabei handelt es sich vor allem um ein Filmgenre, das den Horrorfilmen zugeordnet wird. Die Installation von Anika Wagner hat jedoch nichts Gruseliges. Durch die auftauchende Meerjungfrau, die bunten Farbtöne und die Tatsache dass alle Meereslebewesen durch die Künstlerin menschlich dargestellt sind, bekommt die Installation eher etwas Fantastisches. Es ist ein lebendiges Bild, oder wie Anika Wagner ihr Werk selbst beschreiben würde: Ein „bewegtes Gemälde“, das eine farbenfrohe Unterwasserlandschaft darstellt. Einige Aufnahmen der zwölfminütigen Installation drehte sie zusammen mit ihrem Freund Tobias Eckert, der auch die Technik und die Kamera übernahm, vor einem Green Screen. Durch den Zusammenschnitt der Reiseaufnahmen und der vor dem Green Screen produzierten Aufnahmen entstand letztendlich ihr individuelles Unterwasserparadies. Teile der Kostüme sind aus Plastiktüten, Luftballons und Krepppapier selbst gebastelt. Für Aushilfe sorgte auch der Kostümverleih „Wundertüte“ in Lich. Weniger als eine Woche hätten die Beteiligten für die aufwendige Produktion und Ausarbeitung der einzelnen Aquariumbewohner gebraucht: „Letzte Woche Freitag haben wir uns den Raum angeschaut und da ist die Idee zum Aquarium entstanden.“ Die Hessenstube, ein Restaurant direkt neben dem Kiosk am Berliner Platz, mit ihren bodentiefen Fenstern hätte eine ideale Lokation geboten. Von innen wurde die Videoinstallation auf die Glasfläche projiziert. Die Assoziation mit einem Aquarium ist durchaus nachvollziehbar.

Anika Wagner studiert Kunst im Bereich Film und Video an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Ihre Schwäche für Filme entdeckte die gebürtige Gießenerin im Theater Traumstern in Lich: „Über die Schauspielerei bin ich zum Film gekommen.“ Seit 2005 spielt sie regelmäßig Theater und arbeitete 2008 in einem Jugendfilmprojekt mit. Einmal auf den Geschmack gekommen, produzierte sie mehrere Videos, die als Kulissen für verschiedene Theaterstücke dienten und arbeitet bis heute im Kino Traumstern. Ihre Installation wirkt wie eine Verbindung aus Theater und Film.

Im Künstlerprojekt Rauschhaus 2012 in der Ludwigstraße 19 bewohnte sie zusammen mit anderen Künstlern zehn Tage lang ein Haus. In dieser Zeit hatten die Künstler die Möglichkeit, ungestört an ihren Werken zu arbeiten. Damals bemalte Anika Wagner nach eigenen Angaben den kompletten Raum, sodass ein „dreidimensionales Gemälde“ entstand. Das Projekt hat einen Blog auf wordpress.com. 2015 war sie an der Produktion des Filmes „Der Nachtmahr“ von Akiz beteiligt, der deutschlandweit in den Kinos zu sehen war. Für alle Interessierten ist die Installation noch bis zum 25. August täglich um 21 Uhr zu sehen. Die Videoinstallation läuft in einer Dauerschleife und lässt viel entdecken. Es lohnt sich auf jeden Fall, bei einem Busstop auf dem Nachhauseweg vorbeizuschauen.

  • http://www.wirberg.de
  • GEHEIMNIS in ich, du, Wirberg. Filmfahrt 2016
  • GEHEIMNIS in ich, du, Wirberg. Filmfahrt 2016
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22 07 2016

GEHEIMNIS in ich, du, Wirberg. Filmfahrt 2016

Im Sommersemester 2015/16

begannen die neuen Filmstudierenden Drehbücher für Kurzfilme zu schreiben und das Handwerk zu lernen. Auf der Filmfahrt in Wirberg hat nun jede Autor_in einen Tag zur Verfügung, um den selbst geschriebenen Stoff als Regisseur_in mit den Schauspielstudierenden der HfMDK Frankfurt in Szene zu setzen und im Team zu drehen. An den weiteren Tagen ist jede_r reihum für die Kameraarbeit zuständig, fürs Licht, Ton, Aufnahmeleitung usw.

 

Ältere Studierende flankieren die Dreharbeiten, helfen und kochen.

 

Im nächsten Semester werden die Filme finalisiert. Premiere im April.

 

Regie:

Sabrina Bock, Victor König, Ha-Nul Lee, Jakob Francisco Otter, Clara Sipf, Darian Spencer, Tillmann Zizka.

 

Schauspiel:

Sophia Hahn, Johanna Miller, Vincent Lang, Christoph Kugler, Jean-Claude Mawila

 

 

Team Lehre WS 15/16:

Claus Withopf – Grundlagen

Birgit Lehmann – Drehbuch

Bernd Zimmermann – Audio

Nina Werth – Kamera, Licht

Uli Cyran – Schauspielcoaching

Rotraut Pape – Supervision

 

Support:

Nico Gebbe, Sriram Srivigneswaramoorthy, Deike Schwarz

 

 

 

  • From Reel to Real - Film durch die feministische Brille

19 06 2016

From Reel to Real – Film durch die feministische Brille

In unserer Arbeit als Filmemacher_Innen geht es oft um Menschen. Menschen, die etwas erleben, machen, tun, handeln, ihr Glück suchen, finden oder die Welt retten. Aber es sind nicht nur Menschen. Es sind Frauen, Männer, Mädchen, Jungs – jung, alt, dick, dünn, schön, hässlich, gut, böse etc. So stoßen wir alle einmal auf die Frage, ob JULIA oder JULIUS die Welt rettet?

Ein Blick ins Kino, in die Serien- und Games-Welt vermittelt uns, dass das meist männliche Helden tun – wenn weiblich, dann oft in Latex und High-Heels. Diese Medien haben aber einen Einfluss darauf, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir Leute einschätzen und wie wir handeln. Gerade deshalb ist es für uns als Medienschaffende wichtig, uns darüber Gedanken zu machen, wie wir Rollen schreiben, darstellen und inszenieren, um nicht in die Klischeefalle zu tappen.

„FROM REEL TO REAL – Film durch die feministische Brille“ heißt der Vortrag, der morgen (Montag, 20.6.) um 20h in der HfG Kapelle vom HfG-Gleichstellungsreferat veranstaltet wird. Zu Gast: Sophie Charlotte Rieger, Filmkritikerin und Gründerin des Blogs FILMLOEWIN – sie wird uns über ihre Arbeit erzählen und verschiedene Tools vorstellen, mit denen sie Filme analysiert. Auch zum Thema weiblicher Sexualität und sexuelle Gewalt gegen Frauen im Film wird sie referieren. Nach dem Vortrag laden wir alle zur Diskussion ein und freuen uns über einen Austausch verschiedener Positionen zu der Thematik.

Hier nochmal die Infos:

FROM REEL TO REAL – Film durch die feministische Brille

20. Juni 2016 | 20 Uhr | HfG Kapelle (Schlossstr. 31, Offenbach)

Eine Veranstaltung des HfG-Gleichstellungsreferats des AStA

  • Sriram Srivigneswaramoorthy|HfG, Natascha Reberg|h_da, Nicolas Gebbe|HfG, Denise Röhrig, Anne Pischulski, Johannes Ott|h_da. Foto: ©Birgit Lehmann
  • Creative Award: Nicolas Gebbe - SCALARAT|HfG.  Foto: ©Birgit Lehmann
  • Still aus: Scalarat von Nicolas Gebbe|HfG
  • Audience Award: Sriram Srivigneswaramoorthy|HfG: "PROTOKOLL_001". Foto: ©Birgit Lehmann
  • Die Teilnehmer des Fulldome-Workshops 2015/16 kurz vor der Preisverleihung. Foto: ©Birgit Lehmann

29 05 2016

10. Fulldome Festival Jena 2016: Preise für HfG

Zwei Preise für HFG-Produktionen auf dem 10. Fulldome-Festival in Jena 2016

 

Beim 10. Fulldome-Festival in Jena, einem der wichtigsten Festivals für 360°-Filme weltweit, stellten sich am vergangenen Wochenende sieben Produktionen, die im Rahmen der kooperierten hFMA-Lehrveranstaltungen unter der Leitung der Dozentinnen Prof. Sabine Breitsameter (3D-Sound/Hochschule Darmstadt), Birgit Lehmann (Skriptwriting/HFG Offenbach) und Prof. Rotraut Pape (Film|Video/HfG Offenbach) möglich gemacht und unterstützt werden, dem internationalen Wettbewerb um die begehrten JANUS Trophäen. Zwei der insgesamt fünf Preise für Studierendenfilme gingen an Fulldome-Filme der HfG.

 

Mit dem “Creative Award” wurde Nicolas Gebbe ausgezeichnet. Sein Fulldome-Film “Scalarat” (5:00 Min.) ist eine komplexe 3D Animation, mit der er 2015 sein Nebenfach-Diplom absolvierte. Es ist bereits sein dritter Fulldome-Film – gekonnt öffnet er enigmatische Rundum-Blicke in eine düstere Traumwelt, in der eine geschundene Seele Zuflucht sucht und Befreiung findet.

 

Der Audience-Award geht an Sriram Srivigneswaramoorthy dessen Film “Protokoll_001” (2:09 Min.) verstörend-aufrüttelnde inszenierte Bilder von Gewalt und Kriminalität mit Textfragmenten aus dem „NSU-Prozess“ kombiniert, die das Thema in der von Natascha Reberg (Hochschule Darmstadt) komponierten 3D-Sound-Collage vielstimmig und jenseits nachrichtlicher Simplifizierung entfalten.

 

 

 

Mit dem 10. FullDomefestival in Jena blickt auch das Lehrgebiet Film/Video (Prof. Rotraut Pape, HfG) auf eine Dekade in Sachen Immersion und 360° Forschung zurück.

Mit dem Einbau der damals neuen Zeiss-Technik im weltweit dienstältesten Planetarium begann 2006 eine Kooperation zwischen den Kunsthochschulen in Kiel, Offenbach und Weimar. In 2007 wurden die ersten 360° Produktionen im Rahmen eines improvisierten Festivals im Zeiss Planetarium präsentiert, in den folgenden Jahren wuchs das FullDomefestival Jena zum Treffpunkt der internationalen Fulldome-community heran.

 

Seit 2009 unterstützt die hFMA unsere spezialisierte Erforschung eines neuen Mediums in Bild und Ton, und andere hessische Hochschulen können teilnehmen an den Workshops der HfG. Seit 2013 wird das immersive Bild-Medium komplettiert durch neue dramaturgische Möglichkeiten eines raumgreifenden 3D-Sounds, der im Planetarium Jena auch wirklich abgebildet werden kann. Prof. Sabine Breitsameter von der Hochschule Darmstadt kooperierte mit dem Fraunhofer Institut Ilmenau und fokussiert ihr Angebot im Rahmen der hFMA Dome-Workshops auf das dreidimensionale Sounddesign, während Prof. Rotraut Pape und Birgit Lehman, HfG Offenbach die weiterhin komplexe inhaltliche und technologische Konzeption der audiovisuellen Bildwelten im Kuppel-Raum vorantreiben. Seit der Anschaffung einer 360° Kamera (helhead360/Büchner) in 2013 werden zudem ganz neue Realfilm-Bildwelten in Echtzeit realisierbar. Die Ausbeute einer Dekade immersiver Kurzfilm-Forschung ist seit 2015 auch mittels VR-Datenbrillen erfahrbar – wie zur B3 2015 und auf dem EMAF Festival 2016 erfolgreich präsentiert wurde – und markiert uns international als Pioniere der VR-Kunst.

  • Sriram Srivigneswaramoorthy, Rotraut Pape, Marco Russo, Deike Schwarz, Nicolas Gebbe und Thomas Bannier präsentieren ein Best of 10 Jahre HFG - FullDomefilm auf Datenbrillen im Rahmen des EMAF European Media Art Festivals in Osnabrück, April 2016.
  • Blaue Lagune: Marco Russo und Maciej Madrala 2015
  • NOZ Zusammenschnitt
  • Immersion – Cinematic Virtual Reality: EMAF 2016
  • EMAF 2016

25 04 2016

Immersion – Cinematic Virtual Reality: EMAF 2016

From FullDome to VRideo

Kuration: Rotraut Pape, Thomas Bannier, Nicolas Gebbe

Powered by: WHIRLIGIG UK/ Philip Day, hFMA, HfG Offenbach

 

Completely submerging in an illusion is an ancient goal of humanity and art.

 

The Dome, always a special place in the course of our cultural history, as a place of refuge and worship (caves), as an interface (church), a manifestation of power (architecture) and imagination (holodeck), as well as spirituality (firmament). After special planetariums were equipped with new projection technology, an innovative, audiovisual medium arose, taking account of this very special spatial situation in immersive experienced films: the Fulldome film.

 

The audience is surrounded by images and sound and has to move independently to follow the stories. Liberated from the perspective of the external observer, one no longer sits in front of the stage or screen but rather in the midst of things and from then on shifts into the center of the world as viewer.

 

What was previously complexly projected onto 360° Domes the size of soccer fields can now be experienced individually through VR glasses on a persons nose and through head movement.

 

In an immersive context, work in surround sound becomes increasingly important to dramatically split the contents of Fulldome films and make the anticipated gazes of the viewers controllable with the help of precisely placed sounds in the surrounding space. We simulate this phase of research on the basis of Fulldome films with sound in 5.1., following the viewing directions.

 

We present a „Best of VR art“ short film and art program by students of the HfG (University of Art and Design) and the roots and innovative possibilities of cinematographic VR films and 3D sounds. With five parallel stations, we focus on the development of expansive, immersive films from the direction of 360° Fulldome films, which has been researched and practically realized at the HfG art academy since 2007. Screened for the first time at the annual Fulldomefestival in Jena since 2007, these works subsequently caused a sensation around the world, highlighting Hesse as the nucleus of research on immersion.

 

Supported by the hFMA (Hesse film- and Media Academy) network, in cooperation with the University of Applied Science Darmstadt. RP

 

10 Filme. 10 Jahre Fulldome.

 

Aufräumarbeiten (Cleaning Up)
(David Sarno, DE, 2007, 3:34)

Schwimmende Einhörner (Swimming Unicorns)
(Stephanie Kayß, DE, 2011, 5:35)

Der letzte Arbeitstag (Last Day Of Work)

(Anna Pietocha, DE, 2007, 5:00)

 

Vier Null Sieben (Four Zero Seven)

(Sabrina Winter, DE, 2012, 3:21)

 

How To Disappear

(Merlin Flügel, DE, 2011, 4:00)

 

Blaue Lagune (Blue Lagoon)

(Marco Russo, Maciej Medrala, DE, 2015, 7:26)

 

Beat

(Tim Seger, DE, 2014)

 

Das Ende eines langen Tages (The end of a long day)

(Christian Öhl, Philipp Boss, DE, 2015, 3:53)

 

 

My little brother Jimmy

(Thomas Bannier, DE, 2015, 10:18)

 

Scalarat

(Nicolas Gebbe, DE, 2015, 5:00)

 

 

Mit besonderem Dank an:

Birgit Lehmann, Bernd Zimmermann, Phil Day, Deike Schwarz, Sriram Srivigneswaramoorthy,  Micky Remann_FullDomeFestival Jena 2007-2016.

 

 

 

  • Filmstill Call of Beauty
  • Premiere Brenda Lien: CALL OF BEAUTY
  • Filmstill  Call of Beauty
  • Brenda Lien - Call of Beauty
  • Brenda Lien wird gefeiert.
  • Call of Beauty

25 04 2016

Premiere: Call of Beauty: Brenda Lien: EMAF 2016

Der 9-minuetige Kurzfilm CALL OF BEAUTY von Brenda Lien feierte am 23.04.2016 beim European Media Art Festival in Osnabrueck Premiere. Die Satire handelt von zwei Freundinnen, die zusammen einen Schmink-Kanal auf Youtube betreiben. Im Dschungel von Schönheitswahn, Beauty-Industrie und Produktplatzierung stellt sich die Frage, ob Youtube noch das freie Medium ohne Grenzen ist, oder ob es schon längst zu einem industriell gekerbten Raum geworden ist – eine Tyrannei der Klicks, Likes und Follower, in der mit Authentizität gehandelt und mit Wahrheiten gespielt wird.

Der Film wird außerdem im Rahmen der Werkstatt der jungen Filmszene am 14.05.2016 in der Wiesbadener Caligari FilmBuehne zu sehen sein. Das FiSH Festival Rostock wird den Film am 21.05.2016 vorfuehren.

28 03 2016

Lichter: HFG brennt

LICHTER ist das Filmfestival für Frankfurt und Rhein-Main: Mit den besten Lang- und Kurzfilmen aus der Region, einem internationalen Filmprogramm und interdisziplinären Podiumsdiskussionen zum Thema »Grenzen«, dem Lichter Art Award für zeitgenössische Videokunst, Partys, Musik und vielen prominenten Gästen – vom 29. März bis 3. April 2016 findet das ​Lichter Filmfest Frankfurt International zum neunten Mal statt.
Die HfG Of­fen­bach wird nicht nur von Alum­nus Gre­gor Maria Schu­bert als In­itia­tor und Lei­ter des Fes­ti­vals ver­tre­ten, son­dern auch durch wei­te­re Pro­duk­tio­nen. Ein Glanzlicht des jungen deutschen Kinos ist der Abschlussfilm des Filmfests am 3. April 2016: Die Hessenpremiere »Jonathan« von HfG-Absolventen Piotr Lewandowski ist ein sensibles Coming-of-Age-Drama. Das Leben des 24-jährigen Jonathan gerät aus den Fugen, als sich der Jugendfreund seines todkranken Vaters auch als dessen Liebhaber zu erkennen gibt. Für das Drehbuch zu Jonathan erhielt Lewandowski 2013 den Hessischen Filmpreis.


In den Kurzfilmrollen sind zudem weitere Produktionen von Studierenden, AbsolventInnen und Dozenten der HfG zu sehen:
Lichter-Filmfest Trailer von Daniel Jude
EVA BECKER
JOS DIEGEL
MATTHIAS LAWETZKY
BRENDA LIEN
ALEKSANDER RADAN
OLIVER ROSSOL
DAVID SARNO
LUTZ JAHNKE
OLGA PETROVA
LILO MANGELSDORFF
GUNTER DELLER
CORNELIA SCHENDEL
PIOTR J. LEWANDOWSKI

Rotraut Pape: Die Mauer – Der vertikale Horizont

im Rahmen der Begleitausstellung »/Grenzparcours // Walk the Line!« wird zudem »Die Mauer – Der vertikale Horizont« von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG, zu sehen sein.

  • „Frischfilm – Hochschulfilme“
  • „Frischfilm – Hochschulfilme“
  • „Frischfilm – Hochschulfilme“
  • „Frischfilm – Hochschulfilme“
  • Am Ende vor dem Anfang
  • Neunundachtzig

16 03 2016

„Frischfilm – Hochschulfilme“

Ob Kurzspielfilm, Dokumentation oder Animation – an den Hochschulen in Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel entstehen Filme, die für Aufsehen sorgen und auf internationalen Festivals oft ausgezeichnet werden. Die Studenten der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel haben sogar schon zweimal Hollywoods-Oscars nach Hessen geholt.

 

In der neuen Ausgabe von „Frischfilm – Die neuen Hochschulfilme“ stellt das hr-fernsehen in der Nacht von Mittwoch, 16. März, auf Donnerstag von 0.45 bis 1.45 Uhr erneut eine Auswahl von Produktionen vor, die an hessischen Hochschulen entstanden sind.

 

Mehr Informationen zu „Frischfilm“ inklusive einiger Filmausschnitte finden sich nach der Ausstrahlung unter www.frischfilm.hr.de im Online-Angebot des hr. EinsFestival sendet „Frischfilm – Die neuen Hochschulfilme“ am Freitag, 18. März, um 00.05 Uhr.

 

Neunundachtzig

Maximilian Reimann, Jonatan Schwenk

Stoptrick-Animationsfilm, Hochschule für Gestaltung Offenbach, 2012, Länge: 2’34“

 

Es braut sich was zusammen über dem Niemandsland rund um die Mauer. Trotzdem wagt sich ein junger Mann auf die Barrikaden. Mit seinem eigenwilligen Protest geht er über Grenzen hinweg und setzt, ohne es zu ahnen, bedeutende Zeichen. Inspiriert von realen Begebenheiten.

 

 

Am Ende vor dem Anfang

Matthias Winckelmann

Experimentalfilm, Diplom Hochschule für Gestaltung Offenbach, 2012, Länge: 7’20“

 

Darsteller: Tebo Gabriel, Ole Paul Driever, Tanja Brechmann, Christian Harting

 

Am Ende vor dem Anfang bleibt alles gänzlich unerwartet. Wir erwarten eine Geschichte wie sie im Leben passiert, doch sehen einen Film der über das Leben philosophiert. Keinen Abschnitt des Filmes können wir vorhersehen und doch erzeugen wir immer wieder Erwartungen daran, was als nächstes passieren müsste.

 

So wie der Zuschauer den Film betrachtet, betrachtet ein Kind unsere Gesellschaft. Sein Blick schweift durch das Zugabteil von einer Person zur nächsten. Menschen die sich in Erwartungen verlieren und stets versuchen dem Idealbild ihrer Rolle zu entsprechen. Letztendlich sitzen wir alle in diesem Zug und versuchen einen vorgegebenen Platz in der Welt zu finden.

 

In einer surrealen Collage bricht „Am Ende vor dem Anfang“ Erwartungen an Rollenbilder, Gesellschaft und Wirklichkeit. Ein Film der keine Geschichte erzählen will, sondern in poetischen Bildern das Leben selbst beschreibt. Keine Diktatur der Zusammenhänge, sondern eine Glorifizierung der Interpretation.

 

  • Brenda Lien, Oliver Rossol, Matthias Lawetzky. Montag 15.2.16 Roter Salon. Empfang der AG Kurzfilm.
  • Hessen Talents HfG  – Berlinale 2016
  • Hessen Talents HfG  – Berlinale 2016
  • Hessen Talents HfG  – Berlinale 2016
  • Oliver Rossol, Brenda Lien, Matthias Lawetzky, Rotraut Pape

15 02 2016

Hessen Talents HfG – Berlinale 2016

Im Rahmen des Nachwuchsprogramms »Hessen Talents« der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) werden auch auf der diesjährigen 66. Berlinale (11.–21. Februar 2016) Kurzfilme von Studierenden und Absolventinnen und Absolventen hessischer Hochschulen gezeigt. Die HfG Offenbach ist in dem Programm mit den Filmen »Der gekerbte Raum aus Stein gegen ein Ideal aus Glas« von Brenda Lien, »A Place to Fight« von Matthias Lawetzky und »Der reflektierende Käfer« von Oliver Rossol vertreten.
  • FLIMMERZIMMER Film School Battle #1
  • FLIMMERZIMMER Film School Battle #1
  • FLIMMERZIMMER Film School Battle #1
  • FLIMMERZIMMER Film School Battle #1
  • André Herrmann und André Kichner
  • Der reflektierende Käfer

14 02 2016

FLIMMERZIMMER Film School Battle #1

Wir packen die Duellhandschuhe aus: Zur Berlinale steigen die Bauhaus-Universität Weimar und die Hochschule für Gestaltung Offenbach in den Ring. Jeweils 2 Kurzfilme treten gegeneinander an. Eine Jury kührt in jeder Runde den Gewinner.

Eintritt ist frei. / Admission is free.

 

Donnerstag, 18.02.2016 / 20:00 Uhr

HERMAN SCHULZ Café+Bar
Finowstraße 33, 10247 Berlin
U5 Samariterstraße / S+U Frankfurter Allee

 

Fair Play beim FLIMMERZIMMER Film School Battle #1:

2:2, ein Unentschieden für die Bauhaus-Universität Weimar und die Hochschule für Gestaltung Offenbach. Und hier die Gewinnerfilme des Abends:

 

OFFENBACH: KAKOPHONIE GROSZSTADT von David Jahn

https://vimeo.com/davidjahn

 

ECHO von Damaris Zielke & Peter Thiers

http://damariszielke.de/ | https://pethiers.wordpress.com/

 

NEVERLAND NOW von Georg Pelzer

http://www.georgpelzer.com/

 

DER REFLEKTIERENDE KÄFER von Oliver Rossol

http://www.oliverrossol.de/

 

Das Kurzfilm-Battle-Programm:

 

OFFENBACH: KAKOPHONIE GROSZSTADT
David Jahn | 3:23min | Experimentalfilm | 2009

> versus <

SWISS & DIE ANDERN – SCHWARZ ROT BRAUN
Till Krücken / Kammer11 Filmkollektiv | 3:34min | Musikvideo | 2014

 

DER GEKERBTE RAUM AUS STEIN GEGEN EIN IDEAL AUS GLAS
Brenda Lien | 14:22min | Animation | 2015

> versus <

ECHO
Damaris Zielke, Peter Thiers | 7:04min | Animation | 2014

 

YARA
Matthias Lawetzky | 9:00min | Drama | 2015

> versus <

NEVERLAND NOW
Georg Pelzer | 19:00min | Drama | 2015

 

DER REFLEKTIERENDE KÄFER
Oliver Rossol | 8:07min | Dokumentarfilm | 2014

> versus <

REGULAR BIZNES
Ludwig Müller | 4:27min | Komödie | 2014

  • FullDome: Publikumspreis Portugal: Thomas Bannier
  • "My little Brother Jimmy" on Thomas Bannier. Foto: ©Birgit Lehmann

11 01 2016

FullDome: Publikumspreis Portugal: Thomas Bannier

Award Winners at Immersive Film Festival 2015
December 8, 2015

 

The third edition of the Immersive Film Festival 2015 that was held at the Espinho/SCISS planetarium in Portugal ended on the 6th of December with the award ceremony. It was a very intense weekend with three days full of excellent content screenings, concerts and live presentations under the dome. The festival has gathered international productions, both 2D and 3D, in the Immersive Cinema field and awarded the best in fulldome productions, on two categories: Short Pieces (from 1 up to 15 minutes), and complete Fulldome Shows.

 

The Public Choice Award was granted to „My Little Brother Jimmy“, produced by Thomas Bannier, HfG Offenbach.

 

Der Fulldome-Film „My little Brother Jimmy“ (Nebenfach-Diplom) gewann bereits zwei Preise (Janus Award „Best Fulldome Short Film“ und Spatial Sound Award) auf dem 9. internationalen Fulldomefestival Jena im Mai 2015 und wurde im Rahmen der Ausstellung „Immersionen“ auf der B3 Biennale des Bewegten Bildes im Architekturmuseum Frankfurt ausgestellt.

 

Seit 2006 besteht der Schwerpunkt FullDomeFilm an der HfG im Lehrgebiet Film/Video. Mit Unterstützung der hFMA können seit 2009 interessierte Studierende aller hessischen Hochschulen an spezialisierten FullDome-Workshops teilnehmen und das neue Medium kennenlernen, erforschen und anwenden.

Erlöst vom Standpunkt der externen Beobachter/in sitzen wir nicht mehr vor der Bühne oder der Leinwand sondern mitten drin und rücken als nunmehr teilnehmende Betrachter/innen ins Zentrum des Filmgeschehens. Die Forschung zu narrativen Strukturen und einer adaptierten Filmsprache im noch neuen Medium Kuppelfilm wird sich ausdehnen und auf den Umgang mit den neuen VR Geräten, z.B. OculusRift, Google Glases usw, abstrahlen. RP

  • Shanghai partnership
  • Shanghai partnership
  • &gt;&gt; Claus Withopf, Rotraut Pape, Liu Yue, Xiao Hong, Bo Chen, Matthias Lawetzky, Alex Sahm, Lena Reidt, Wei Lin, Laura Krestan und Min-Kyung Ko: Hotpot!
  • Shanghai partnership
  • Shanghai partnership

06 01 2016

Shanghai partnership

Die fünf HfG-Studierenden Laura Krestan, Matthias Lawetzky, Lena ReidtAlexander Sahm, und Aldin Sakic sind für 10 Tage an die Tongji Universität in Shanghai gereist. In Begleitung von Rotraut Pape, Professorin für Film und Video und Claus Withopf, Dozent und Leiter des HfG-VideoLabs hat das Team dort den ersten Teil des Stimmungsfilms gedreht, der die lebendige Partnerschaft zwischen der HfG und der Tongji Universität / College for Design&Innovation zum Thema hat. Neben Interviews mit chinesischen HochschulvertrerInnen und Alumni in deren authentischen Umgebungen in Shanghai wurden die sechs HfG-Student,en, die seit Beginn des Wintersemesters vor Ort studieren, während ihres Austausch-Alltags zwischen Uni, Kultur und Freizeit in der Megametropole dokumentarisch in Szene gesetzt.

Der Film wird online zu sehen sein, sobald die Dreharbeiten für den zweiten Teil über die besonderen Möglichkeiten in Offenbach und die finale Postproduktion abgeschlossen sind.

 

Die Partnerschaft zwischen der HfG Offenbach und der Tongji Universität besteht seit 2005 im Rahmen des DAAD-Programms Strategische Partnerschaften. Seitdem ist die Tür für einen direkten Austausch zwischen den Kreativen aus dem Rhein-Main-Gebiet in Deutschland und dem Mündungsgebiet von Huang Pu und Jangtse auf der anderen Seite der Welt geöffnet. (Mit Dank an Dagmar Loris).


… gaining experience abroad, learning foreign languages and being able to fit in with a different culture is becoming increasingly important for students today. HfG would like to encourage you to find out about studying and spending time abroad.

The International Office at HfG can offer students advice on studying and internships abroad (outgoing students), as well as advising and looking after guest students (incoming students).

  • DIE MAUER – DER VERTIKALE HORIZONT | Checkpoint Charlie
  • Grafik: Yuan Wang, HfG
  • Die Mauer – Der Vertikale Horizont | Bethaniendamm
  • PLAKAT ZUR PREMIERE von Yuan Wang, HfG. Motiv: Frank Thiel, Checkpoint Charlie, 1994/98, copyright: VG Bild-Kunst, Bonn
  • EINLADUNG ZUR PREMIERE

01 10 2015

EINLADUNG ZUR PREMIERE

EINLADUNG ZUR PREMIERE
DIE MAUER – DER VERTIKALE HORIZONT

Rotraut Pape

25 Jahre | 15 Videowalks Splitscreen | 15 Soundscapes Mixdown | 1989 – 2014 | 7 Kilometer | 131 Minuten | 5 Tage Loop | Frankfurt Hbf | Expanded Senses | B3


Während eines Vierteljahrhunderts zog ich immer wieder mit der Kamera los: Zu Fuß von Kreuzberg bis hinter den Reichstag, entlang der Mauer, entlang der Narbe, die sie quer durch die Berliner Innenstadt und quer durch mein halbes Leben gezogen hatte – 15 kontinuierlich bewegte, parallel montierte Blickwinkel dokumentieren objektiv eine subjektive Archäologie der deutsch-deutschen Wiedervereinigung.

Ich möchte Dich herzlich einladen zur Premiere
am Mittwoch, 07.10.2015 um 11:00 Uhr
in der Haupthalle des Frankfurter Hauptbahnhofs.


Täglich passieren rund 450.000 Reisende diesen Transitraum – ein ++Ort für die Uraufführung und die durchgehende Präsentation im Rahmen der B3 Biennale vom 7. bis 11.Oktober.

Prof. Bernd Kracke, HfG Präsident | B3 Leitung und Prof. Dr. Christian Janecke, HfG | Kunstgeschichte werden einleitend sprechen.


Ich freue mich auf dich,
Rotraut Pape
  • film von Alexander Sahm
  • film von Tim Seger / Kim Lotte Stöber
  • Film von Matthias Lawetzky
  • Film von Alex Sahm

25 09 2015

Wettbewerb: Autonomes Fahren

Studierende des Lehrgebiets Film/Video haben unter Betreuung von Prof. Rotraut Pape im Rahmen eines Wettbewerbs Konzepte und Ideen zum Thema »Autonomes Fahren« entwickelt.



Der Kurzfilmwettbewerb, ausgeschrieben von Hessen Trade Invest, hatte die Studierenden aufgerufen, Szenarien zum Thema zu visualisieren. Autonomes Fahren bedeutet das selbständige, zielgerichtete Fahren eines Fahrzeugs im realen Verkehr, ohne Eingriff des Fahrers.



Die Filme von Alexander Sahm, Matthias Lawetzky, Kim Lotte Stöber und Tim Seger werden im Rahmen des 13. Hessischen Mobilitätskongresses »Autonom unterwegs – neue Konkurrenz für den ÖPNV?« am 18. September 2015 im Congress Center der Messe Frankfurt uraufgeführt.

 
Nachtfahrt

Alexander Sahm
​Der Zeichentrickfilm zeigt Auto-Innenraum-Szenen von autonom fahrenden Fahrzeugen bei Nacht: Ein altes Ehepaar, gemütlich, eng umschlungen; ein Baby, das erste Schritte im Kreis der Familie macht; Kinder, die allen fahren und ein Zelt im Auto aufgebaut haben; ein junger Mann, der in seinem (Auto-)Büro arbeitet; eine junge Frau, die gedankenverloren da liegt und in die Nacht schaut …


The End of Liberty Road

Matthias Lawetzky
Zwei alte Bekannte treffen sich auf einer einsamen Landstraße. Ein Systemfehler im modernisierten Auto des einen verhindert das Vorbeifahren – so bleiben sie stehen, von Angesicht zu Angesicht. Ihre alten Probleme scheinen nicht gelöst. Und auch das moderne Auto kann eine Eskalation nicht verhindern.

 Intelligent Smart

Kim Lotte Stöber & Tim Seger
Bankräuber Hendrik will auf seiner Flucht ein fremdes Auto knacken. Als er versucht es kurzzuschließen, startet dieses jedoch von selbst und beginnt mit ihm zu sprechen. Fatal ist allerdings, dass die künstliche Intelligenz auf eine alte Frau programmiert ist, was sich bei der anschließenden Verfolgungsjagd mit der Polizei als eher hinderlich für ihn entpuppt.