• Fulldome Preise 2012
  • Internationales Filmfest Emden

18 12 2012

Fulldome-Preise 2012

Seit 2007 wird an der HfG Offenbach das neue Medium 360°-Ganzkuppelprojektion / Fulldome erforscht. Jedes Jahr im Mai werden die neu entstehenden Arbeiten zum Fulldomefestival in Jena uraufgeführt. Hier trifft sich die wachsende internationale Fulldome Szene und tauscht sich aus. Mit Unterstützung der hFMA konnte dieser Workshop in den vergangenen Jahren auch für Studierende aus weiteren Hochschulen des hFMA-Netzwerks geöffnet werden.

Zwei Filme von HfG-Studierenden aus diesem Kontext sind jetzt ausgezeichnet worden, ein dritter erhielt eine Lobende Erwähnung. Betreut wurden die Filme von Prof. Rotraut Pape, Lehrgebiet Film/Video im Zusammenarbeit mit Prof. Alexander Oppermann, Stiftungsprofessor an der HfG Offenbach.

Beim Fulldome UK Festival in Leicester hat »How to disappear« von Merlin Flügel am 18. November 2012 den Award in der Kategorie Best Narrative gewonnen.

Denis Carbone hat für seinen handgezeichneten Laserpointerfilm den 1. Preis auf dem Koordinaten Festival für Raumgreifende Medien in Kiel in der Kategorie DOMEFILM gewonnen.

Auf dem FullDome Festival in Jena im Mai 2012 erhielt der Film »One Life Stand« von Thomas Bannier eine Lobende Erwähnung.

 

17 12 2012

KURZFILMNACHT 2012

EINUNDZWANZIGZWÖLFZWÖLF 
kurze Filme zum Weltuntergang 

21. Dezember 2012 / 20 Uhr / Kapelle

In der längsten Nacht des Jahres zeigt das Lehrgebiet Film/Video (Prof. Rotraut Pape) der Hochschule für Gestaltung Offenbach eine Auswahl kurzer, abwechslungsreicher und teils wenig weihnachtlicher Filme bei Glühwein und Plätzchen. Die Filmemacher/innen sind anwesend, Eintritt ist frei. 

Die Kurzfilmnacht findet statt im Rahmen des 1. Kurzfilmtags am 21. Dezember 2012, an dem bundesweit an den verschiedensten Orten Kurzfilme präsentiert werden.

kurzfilmtag.com

  • Rotron, 1982
  • Vortrag/Materialsichtung und anschließende Weihnachtsfeier
  • DAZU: Wolfgang Müller (Hg.), Geniale Dilletanten, Berlin: Merve 19962. Foto: Pape

13 12 2012

GENIALE DILLETANTEN: ROTRAUT PAPE

Prof. Dr. Juliane Rebentisch Geniale Dilletanten: Rotraut Pape
Videos / Diskussion / Spekulatius

20. Dezember 2012, 16.30 Uhr, Schlosskapelle

Die Veranstaltung wird dem Begriff und dem Phänomen des Dilettantismus in seinen verschiedenen – ästhetischen, politischen, kulturtheoretischen, sozial- und subjektphilosophischen – Dimensionen nachgehen. Dabei wird es um Fragen von Legitimität und Selbstermächtigung, Erziehung und Autodidaktik, Handwerk und Genie, Spezialistentum und Universalismus ebenso gehen wie um die sehr unterschiedlichen Gesichter des Dilettantismus heute.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Philosophie/Ästhetik Seminars von Prof. Dr. Juliane Rebentisch statt. Auch Nicht-Seminarteilnehmer/innen sind willkommen.
  • Merlin Flügel - vom Verschwinden
  • tungu.
  • vom Verschwinden

31 10 2012

KASSELER DOKUMENTARFILM- UND VIDEOFEST 2012

Vom 13. bis 18. November 2012 findet das 26. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest statt. Im Festivalprogramm werden auch Produktionen aus der HfG Offenbach gezeigt. Am 14. November läuft um 22.15 Uhr im Programm kurz & knapp der Film »Vom Verschwinden« von Merlin Flügel. Der Film »Tungu« von Marc Rühl wird am 16. November um 22.15 Uhr im Programm »Legenden der Zukunft« gezeigt. Beide Filme wurden von Prof. Rotraut Pape betreut. 

Das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest findet jährlich an sechs Tagen im November statt. Herzstück des Festivals ist das Filmprogramm, das kurze und lange Dokumentarfilme und künstlerisch-experimentelle Produktionen umfasst. So kommen an sechs Festivaltagen insgesamt 300 filmische Arbeiten zur Aufführung. Zum tragenden Konzept gehören aber auch die medienübergreifenden Festivalsektionen Monitoring, eine Ausstellung aktueller Video- und Medieninstallationen, die Fachtagung interfiction, die DokfestLounge, das filmpädagogische Begleitprogramm junges dokfest sowie das DokfestForum.

  • Filmstill aus »Cats lost in space« von Eva Münnich
  • Am Ende vor dem Anfang von Matthias Winckelmann
  • Filmstill: Wächter von Daniel Jude
  • 3. HESSISCHER HOCHSCHULFILMTAG

31 10 2012

3. HESSISCHER HOCHSCHULFILMTAG

Der 3. Hessische Hochschulfilmtag, der im Rahmen des Kasseler Dokfilmfests stattfindet, präsentiert dem Fachpublikum am 15. November 2012 Produktionen hessischer Hochschulen. Aus der HfG Offenbach werden sechs Diplomfilme des Jahres 2012 gezeigt. Alle Filme wurden von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG, betreut.

Der 3. Hessische Hochschulfilmtag ist ein Screening für Fachpublikum, bei dem die besten filmischen Werke und kommende Projekte der Hochschulen Offenbach, Darmstadt, RheinMain und Kassel gezeigt werden (Szenischer Film, Dokumentar- und Trickfilm). Ziel ist es, den Erstkontakt der Studenten und Absolventen hessischer Filmhochschulen mit Vertretern der Film- und Fernsehbranche herzustellen (Produzenten, Redakteure und Vertriebspartner) und vice versa. Neben dem Screening werden durch Pitchings und Gespräche Impulse für zukünftige Zusammenarbeiten gesetzt.

Die Filme aus der HfG: 

Marc Rühl 
tungu 
Spielfilm 2012, 9 min

Matthias Winckelmann 
Am Ende vor dem Anfang 
Experimentalfilm 2012, 7 min

Daniel Jude 
Wächter (Preview) 
Spielfilm 2012, 17 min

Eva Münnich 
Cats lost in space 
Spielfilm 2012, 13 min

Sabrina Winter 
Altes Haus friss mich auf (Preview) 
Spielfilm 2012, 9 min

André Kirchner 
Mutter Natur (Preview) 
Spielfilm 2012, 15 min

hhft.info/2012/
  • Astrid Rieger beim HESSISCHEN FILM- UND KINOPREIS 2012
  • Astrid Rieger beim HESSISCHEN FILM- UND KINOPREIS 2012
  • Astrid Rieger beim HESSISCHEN FILM- UND KINOPREIS 2012
  • Astrid Rieger beim HESSISCHEN FILM- UND KINOPREIS 2012

15 10 2012

HESSISCHER FILM- UND KINOPREIS 2012

Die HfG-Absolventin Astrid Rieger ist für »Einwärts« mit dem Hessischen Filmpreis in der Kategorie Drehbuch ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Die Verleihung fand am 12. Oktober 2012 in der Alten Oper in Frankfurt statt. Moderiert wurde die Gala von dem Schauspieler Adnan Maral, der ebenfalls HfG-Absolvent ist.

Jurybegründung: 
Ein verlassenes Dorf in Siebenbürgen. Mit großer Genauigkeit beschreibt Astrid Rieger geografische Landschaften – karg, weit – und die alltäglichen Verrichtungen, die von den wenigen Menschen ausgeführt werden, die noch dageblieben sind. Es ist eine Geschichte vom Weggehen und Wiederkommen, zwischen Mutter und Tochter, eine Geschichte von der Suche nach den eigenen Wurzeln und von den Gefühlen, die eine Konfrontation mit den verhassten, familiären Mustern unweigerlich auslösen. Im Kopf des Lesers entsteht ein Film von existenzieller Kraft – mehr kann ein Drehbuch nicht leisten. 

Bereits Riegers Diplomnebenfach-Film, das Musikvideo »Apple on a Tree« sowie ihr Diplom-Film »Mammal« wurden mehrfach mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Beide Filme wurden von Prof. Rotraut Pape betreut.

www.astridrieger.de/apple_de.html 
www.astridrieger.de/mammal_de.html

  • Marc Rühl - tungu.
  • tungu.

24 09 2012

ADOBE DESIGN ACHIEVEMENT AWARDS

Der HfG-Student Marc Rühl wurde als einer von 73 Finalisten zur Preisverleihung der »Adobe® Design Achievement Awards« nach Toronto eingeladen, die im Rahmen der »DesignThinkers Conference 2012« stattfindet. Sein literarischer Kurzfilm» Tungu « basiert auf dem Erzählband »Die Logik der Süße« von Georg Klein.

Die »Adobe® Design Achievement Awards« werden an Studierende und Dozenten oder Mitarbeiter von Hochschulen für herausragende Leistungen verliehen, die Technologie und Kreativität erfolgreich verbinden. Bei diesem Wettbewerb können mit Adobe-Software erstellte Projekte von Einzelpersonen oder Gruppen eingereicht werden. 

 

27 08 2012

FIRST STEPS

Mit seiner experimentellen Doku-Fiktion KEIN HELDENTUM UND KEINE EXPERIMENTE. WIR RUFEN GERNE EIN TAXI… TAXI!… TAXI! ist der HfG-Absolvent Jos Diegel zur 13. Verleihung der First Steps Awards, die am 20. August 2012 im Stage Theater in Berlin stattfand, eingeladen worden.
Der 63 Minuten lange Film, der am 28. März 2012 im Programm der Lichter Filmtage Frankfurt Premiere feierte, ist bei Prof. Rotraut Pape (Film/Video an der HfG) entstanden. Bei den First Step Awards wurde er für die Kategorie Spielfilm vorgeschlagen. Die Jury bestand aus Viola Jäger, Produzentin, Franz Dinda, Schauspieler und Autor, Knut Elstermann, Filmkritiker, Autor und Moderator, Corinna Harfouch, Schauspielerin und Hendrik Handloegten, Regisseur. Vergeben hat den Preis die Schauspielerin Iris Berben. Preisträger in der Kategorie wurde »Staub auf useren Herzen« von Hanna Dose mit der kürzlich verstorbenen Susanne Lothar in der Hauptrolle.

First Steps ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie e.V. und teamWorx/UFA und wurde von Bernd Eichinger ins Leben gerufen. Die Verleihung der First Steps Awards gilt als wichtigster Branchentreff zum Saisonstart und als Seismograf des jungen deutschsprachigen Filmschaffens, dem auch international großes Interesse begegnet. Online im Filmkatalog des First Steps-Programms sind Einreichungen und Chronologie seit 1990 detailliert nachvollziehbar – eine kleine Geschichte des jüngsten deutschen Films mit Informationen zu Filmen und ihren Machern und Macherinnen. Die einzigartige Datenbank wird intensiv von der Film- und Fernsehbranche genutzt. Den First Steps Ehrenpreis erhielt die Redaktion »Das kleine Fernsehspiel«, die im nächsten Jahr ihren 50. Geburtstag feiert und als wichtigstes Nachwuchsförderprogramm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt, insbesondere auch für künstlerisch-filmische Experimente.

  • David Sarno - Neue Nachricht  "ZOOM IN - I LOVE O-TON"
  • Schlampe von Marco Russo -  "ZOOM IN - I LOVE O-TON"

25 06 2012

„ZOOM IN – I LOVE O-TON“

Die HfG Offenbach beteiligt sich mit Arbeiten von vier Studierenden an der internationalen Konferenz „the global composition“, die vom 25. bis 28. Juli 2012 an der Hochschule Darmstadt stattfindet.

Unter dem Titel „zoom in – I love o-ton“ werden Filme von Leslie Bauer, Nico Gebbe, Marco Russo und David Sarno gezeigt, die im Lehrgebiet Film/Video von Prof. Rotraut Pape entstanden sind.

Marco Russo und David Sarno zeigen audiovisuelle Kompositionen, die gänzlich aus Geräuschen bestehen, deren Quellen im Bild auch zu sehen sind. So entsteht ein Geflecht aus Überlagerungen und wiederkehrenden tonangebenden Momenten, die sich zusehends verdichten und die Welt rhythmisieren.

Leslie Bauer und Nico Gebbe zeigen bewegte Bilder, die einen bestimmten Sound aus der Umwelt isolieren und freisetzen und sichtbar machen. Autoreifen komponieren mithilfe einer Schwelle auf der Strasse ein Stück, das nur die hören, die stehen bleiben. Rollladen, Papier, Wunderkerzen, Metallkugeln – überall sind Töne verborgen, die man erst hört, wenn man hören kann.

  • Maison Sonore
  • Maison Sonore
  • vom Verschwinden

01 06 2012

FESTIVAL INTERNATIONAL DU FILM D’ANIMATION IN ANNECY

Das Festival International du Film d’Animation im französischen Annecy ist das größte seiner Art und eines der anerkanntesten Animationsfilmfestivals weltweit. Auch eine Delegation von neun Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach wird an dem Festival teilnehmen, das vom 4. bis 9. Juni 2012 stattfindet. Die Studierenden werden sich aber nicht nur mit einigen der 7000 akkreditierten Professionellen aus über 70 Ländern austauschen, sondern auch neben zahlreichen der 220 Wettbewerbsfilmen den Kurzfilm »Maison Sonore« des HfG-Studenten Jonatan Schwenk sehen. Die Produktion läuft in der Sektion Graduation Films. Es ist Schwenks Vordiplomsfilm, entstanden im Lehrgebiet Film/Video an der HfG, das von Professorin Rotraut Pape geleitet wird.
»Maison Sonore« wurde bereits beim FiSH-Festival 2012 in Rostock mit einer Goldmedaille des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren (BDFA) ausgezeichnet.

Anlässlich des Festivals und des Marktauftritts veröffentlicht außerdem die AG Kurzfilm des Bundesverbandes Kurzfilm in Kooperation mit German Films eine Sichtungs-DVD mit aktuellen deutschen kurzen Animationsfilmen. Die sechste Edition der DVD »New German Animations« richtet sich an Festivalvertreter, Kuratoren und Einkäufer, und wird auf Anfrage bei der AG Kurzfilm erhältlich sein. Darauf enthalten sind »Maison Sonore« sowie die Animation »Vom Verschwinden« des HfG-Studenten Merlin Flügel. Ebenfalls eine Arbeit, die bei Prof. Pape realsiert wurde. Merlins Film handelt vom Innen und Außen, dem Unbewussten und Gefühlten, von Melancholie, vom Anfang und Ende – und einer hypnotische Bootsfahrt ohne Fahrtwind.

Die HfG-Delegation in Annecy besteht aus:
Robin Keast, Eva Münnich, Merlin Flügel, Stephanie Kayss, Jonatan Schwenk, Marc Rühl, Thomas Kneffel, Dominik Keggenhoff, Teresa Rinn

  • DESERT ROCKS FILM AND MUSIC EVENT
  • DESERT ROCKS FILM AND MUSIC EVENT
  • DESERT ROCKS FILM AND MUSIC EVENT
  • DESERT ROCKS FILM AND MUSIC EVENT
  • DESERT ROCKS FILM AND MUSIC EVENT

21 05 2012

DESERT ROCKS FILM AND MUSIC EVENT

Der Clip »Overboard« der HfG-Studentin Veruschka Bohn für die Band The Flying Eyes ist beim Desert Rocks Film and Music Event in Victorville, USA in der Kategorie Music Awards mehrfach ausgezeichnet worden: Neben »Best of Festival« und »Best Music Video« erhielt der Clip auch die Auszeichnungen »Best Music« und »Best Lyrics«. Betreut wurde die Vordiplomarbeit von Prof. Rotraut Pape, Film/Video an der HfG Offenbach.

Veruschka Bohn
Overboard / The Flying Eyes 
4:40 min, Super 8 / HD, 2012 
Warum nicht einfach aufbrechen und die Welt im Roadmovie-Style erkunden? Die Helden der Geschichte – vier junge, charmante Amerikaner – streben hinaus in eine zunächst haltlose Freiheit. Mit offenen Augen kann sich das ziellose Schlendern schnell in ein zeitloses Abenteuer verwandeln.
Erzählt wird Geschichte der ‘Flying Eyes’ – einer aufstrebenden Rockband aus Baltimore, Maryland. Das Musikvideo kombiniert surreale Narration, Materialexperimente und handentwickelte Super8-Filmstreifen mit Psychedelic Rock. Szenerie, Geschichte und das Format des Schwarz-Weiß-Filmes vermischen sich zu einem klassischen Portrait der Band und iherer Heimatstadt. Das Video enthüllt die Imagination der Filmemacherin während des Hörens der Musik und zelebriert gleichzeitig das Alte, Analoge.

  • FESTIVAL INTERNATIONAL DU FILM DE L´ETUDIANT CASABLANCA

12 05 2012

FESTIVAL INTERNATIONAL DU FILM DE L´ETUDIANT CASABLANCA

Vom 9. bis 12. Mai 2011 fand das fünfte Festival International du Film de l’Etudiant in Casablanca, Marokko, statt. In den Wettbewerbsprogrammen waren unter anderem sieben Produktionen von Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach zu sehen. Die Filme wurden von Professorin Rotraut Pape, Lehrgebiet Film/Video an der HfG, betreut. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts Maroc konnten vier Studierende der HfG persönlich am internationalen Studenten-Filmfestival in Casablanca teilnehmen: Eva Münnich, Veruschka Bohn, Jonatan Schwenk, Merlin Flügel

Zwei Produktionen von HfG-Studierenden erzielten beim Festival höchste Auszeichnungen. Der Dokumentarfilm »Die Linie West – Ost« von Luana Carina Knipfer bekam beim Festival den 1. Preis in der Kategorie Dokumentarfilm zugesprochen. Knipfer dokumentiert in ihrem Film eine ungewöhnliche Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom westlichsten Punkt bis zum östlichsten Punkt Deutschlands. Der Film entstand im Rahmen einer Kooperation mit dem Goethe Institut Tunis in 2010 zum „Thema Generation 21″. Der Film »Overboard« mit der Gruppe The Flying Eyes von Veruschka Bohn gewann den 1. Preis in der Kategorie Musikvideo/Clip.

  • "Vier Null Sieben" - von Sabrina Winter beim 6. FULLDOME FESTIVAL IM PLANETARIUM ZEISS JENA

26 04 2012

6. FULLDOME FESTIVAL IM PLANETARIUM ZEISS JENA

Anlässlich des 6. FullDome-Festivals vom 8. bis 12. Mai 2012 im Zeiss Planetarium Jena werden FullDome-Filme präsentiert, die unter anderem in einem Workshop enstanden sind, der von der HfG Offenbach und der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) geleitet wurde. Unter den Filmen sind acht Arbeiten von Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach.

Workshopleitung: Prof. Rotraut Pape, Prof. Alex Oppermann / HfG Offenbach
FullDome_Initiation: Micky Reman / Bauhaus Universität Weimar, Jürgen Hellwig, Volkmar Schorcht / Zeiss Planetarium Jena
Drehbuchberatung: Birgit Lehmann / HfG Offenbach
Horizont: Prof. Dr. Christian Janecke / HfG Offenbach
Troubleshooter: Hannes Wagner / Bauhaus Universität Weimar Alumnus
Support: Bernd Zimmermann / HfG
Gefördert von: hessische Film- und Medienakademie

Der 360-Grad-Film ist ein junges Medium, das FullDome-Festival in Jena zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Kreativen. Das erste FullDome-Festival wurde 2007 vom Zeiss Planteraium in Zusammenarbeit mit der Bauhaus Universität Weimar, der Muthesius Kunsthochschule Kiel, der Fachhochschule Kiel und der HfG Offenbach veranstaltet. Inzwischen hat sich das Festival zum Knotenpunkt der Kuppelfilm-Community entwickelt – von San Francisco über Moskau bis Melbourne.

 

Die Filme aus der HfG Offenbach:

One Life Stand
Thomas Bannier
Animation / ca. 4:00 Min. / 4096×4096 / 2012 / Sprache: Deutsch
Nach einem Verkehrsunfall schweben zwei Lebewesen im Zwischenreich von Leben und Tod. Dieser langsame Übergang dient zur Orientierung und Gewöhnung an die neue Umgebung im Jenseits. Hier entscheidet sich das Schicksal. Wer genug Willenskraft hat entkommt dem Tod.

Laser Head Explosion
Denis Carbone
Stopmotion-Laserpainting / 1:50 Min. / 3072×3072 / 2012
Handgemalte Licht-Bilder. Stop-Motion-Langzeit-Belichtungen mit Lasern gezeichnet geraten rasant in Bewegung und führen in eine einzigartige neue Welt, die aus sichtbaren Gedankenblitzen besteht.

Feedback
Nicolas Gebbe
Analogvideofeedback Digitalanimation / 2:46 Min. / 3072×3072 / 2012
Bei einer Rückkopplung entsteht eine visuelle oder akustische Schleife, die sich durch bewusstes Eingreifen bis zur immersiven Selbsterregung aufschaukeln und Raum entstehen lassen kann.

Parasiten
Thomas Kneffel
Animation / 2:35 Min. / 4096×4096 / 2012
Parasiten stehen auf Schokolade, Agavendicksaft, Milch, Blut und Sauerstoff ebenso sehr wie Du. Was Du gerne magst, mögen sie ebenfalls. Was Du nicht magst, mögen sie auch nicht. Das ist der Überlebenstrick.

Jetzt Ein Stück
Leonie Link
Animation / 5:00 Min. / 4096×4096 / 2012
Was passiert beim Übergang vom Wachsein zum Schlafen? Seltsame
Assoziationen von Gedanken über Bilder zu Geräuschen – aber was ist real und was ist Traum?

Haie und die, die sie liebt
Aleksander Radan
Dome-Realfilm / 5:00 Min. / 4096×4096 / 2012
Der Film taucht ein und beobachtet eine junge Frau und ihre ängstliche Faszination, die in den Tiefen des Wassers lauert. Morgen geht sie Haie streicheln.

Putz
Marc Rühl
Animation / 4096×4096 / 2012 / Sprache: hessischer Dialekt
Hier muss alles neu verputzt werden, aber zuerst muss der alte Putz ab! Gut, das der Kollege Rauhputzlösung im Auto hat…

Vier Null Sieben
Sabrina Winter
Lege-Trick-Malereien / 3:21 Min. / 4096×4096 / 2012 / Sprache: Deutsch
Ein alter Mann nutzt das Einkaufen im Supermarkt um ein bisschen mit der Kassiererin zu plaudern. Dass deshalb viele Menschen warten müssen, ist ihm gerade recht, wenigstens hat ihn heute jemand gesehen.

  • Maison Sonore
  • Maison Sonore

18 04 2012

»MAISON SONORE« AUF DER EMAF

Der Vordipolom-Film »Maison Sonore« von Jonatan Schwenk läuft am 22. April um 13 Uhr im Filmprogramm des European Media Art Festival Osnabrück (EMAF). Außerdem ist der Film auf Arte Creative im EMAF-Channel zu sehen. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Rotraut Pape, Film/Video an der HfG Offenbach.

Das 25. EMAF Osnabrück vom 18. bis 22. April 2012 zeigt Produktionen international bekannter Medienkünstler und neue Arbeiten aus den Kunsthochschulen. Jährlich bietet das Festival einen aktuellen Überblick mit neuen Experimentalfilmen, Performances, Vorträgen, der Ausstellung und dem Media Campus.

  • FILMFAHRT - PREMIERE 2012

16 04 2012

FILMFAHRT – PREMIERE 2012

Filmfahrt
Thema: Überraschung 
Premiere

Donnerstag, 26. April 2012 um 19:30 Uhr 
linke Schlosskapelle

Kurzfilme von (HfG Offenbach): 
Leslie Bauer
Pauline Biller
Merlin Flügel
Nicolas Gebbe
Marcel Izquierdo Torres
Linda Krampe
Ferdinand Paul
Aleksandar Radan

und mit (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt): 
Linda Elsner
Marlene Hoffmann
Rajko Geith
Stephan Weber
David Müller

Kooperation: 
HfG Offenbach (Film/Video) &
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (Schauspiel)

Team: 
Prof. Rotraut Pape (Grundkurs Film)
Claus Witthopf (Grundlagen)
Ulli Cyran, Prof. Marion Tiedtke (Schauspiel)
Birgit Lehmann (Drehbuch)
Nina Werth (Bildgestaltung)
Kai Schoormann (Filmmusik)
Bernd Zimmermann (Audio/Mischung)

 

  • Boris Dörning - Peter Wieder bei FRISCHFILM
  • Rasieren

25 03 2012

FRISCHFILM – DIE NACHT DER HOCHSCHULFILME

Am Mittwoch, den 28. März 2012 strahlt das HR-Fernsehen ab 0:50 Uhr (Nacht zum 29. März) eine neue Ausgabe von »frischfilm – Nacht der Hochschulfilme« aus.

Das Programm ist in Zusammenarbeit mit der Hessischen Filmförderung (HFF), der Filmförderung des Landes Hessen und der Filmförderung des Hessischen Rundfunks entstanden. Zu sehen sind Nachwuchsfilme, die an den Hochschulen in Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel enstanden sind, und die stets für Aufsehen sorgen und auf Festivals prämiiert werden. Die Filme der HfG Offenbach wurden betreut von Prof. Rotraut Pape, Lehrgebiet Film/Video an der HfG.

Das Format, das vier Mal im Jahr ausgestrahlt wird, erfreut sich einer großen Beliebtheit. So sahen 50.000 Zuschauer die vergangene Ausgabe im Dezember 2011.

 

Die Filme aus dem HfG-Kontext:

Neue Nachricht
David Sarno
Musikfilm, 2008
Länge: 2:10
Ein musikalischer Trip, dessen Sound allein durch das Aufeinandertreffen verschiedenster Bilder entsteht.

Ruhestörung
David Sarno
Spielfilm, 2010
Länge: 12:04
Spät in der Nacht erreicht ein Mann ein abgelegenes Hotel, um sich von den Strapazen einer langen Autofahrt zu erholen. Schon beim Betreten des Foyers bemerkt er, dass etwas nicht stimmt. Eine unheimliche Stille legt sich wie ein schwerer Schleier um jeden Winkel dieses seltsamen Ortes, an dem er nun eine Nacht verbringen soll.

Peter Wieder
Boris Dörning
Spielfilm, 2008
Länge: 5:38
Peter Wieder möchte etwas für seine Gesundheit tun und geht schwimmen. Doch anstatt sich zu entspannen, beginnt er Ängste und Phantasien zu entwickeln. Und die gilt es zu überwinden.

Boule
Björn Ullrich
Animation, 2009
Länge: 5:41
Gefördert durch die Hessische Filmförderung/Land
Beim Spaziergang durch die Wüste treffen zwei Gestalten auf eine dritte. Gemeinsam spielen sie eine sonderbare Partie Boule. Das Spiel nimmt einen bizarren Verlauf: die Gravitation setzt aus, der Wüstenboden wird flüssig, Wurzeln wuchern. Von den elementaren Veränderungen der Umgebung wird das Spiel nicht beeinflusst. Ungeachtet der Ereignisse nimmt das Spiel seinen Lauf.

Antimathilde
Thomas Kneffel
Spielfilm, 2009
Länge: 6:52
Wegen eines unschönen Muttermals lebt Mathilde zurückgezogen in ihrem Haus. Als sie von einem Unfall in einem Kraftwerk erfährt, begibt sie sich an den Ort des Geschehens. Dort macht sie eine außergewöhnliche Entdeckung.

Rasieren
David Sarno
Spielfilm, 2004
Länge: 6:04
Begleitet von einer schimpfenden Frauenstimme betritt ein junger Mann das Badezimmer, schaltet das Radio ein und beginnt sich unbeeindruckt zu rasieren. Als die Anschuldigungen der Frau von alltäglichen Haushaltsfragen zu grundsätzlichen Beziehungsfragen übergehen, die seine Aufmerksamkeit, seine Liebe und ihre Stellung in seinem Leben in Zweifel ziehen, fällt ein erster roter Tropfen in das weiße Waschbecken…

  • Hessen Taents auf der 62. BERLINALE
  • Das Fenster zur Straße HFG-PRÄSENZ AUF DER 62. BERLINALE
  • vlnr: HfG-Präsident Prof. Bernd Kracke und und Prof. Rotraut Pape freuen sich über ein volles Haus mit den anwesenden HfG-Beteiligten Katja Baumann, Eva Münnich, Jonatan Schwenk Foto: Horst Martin/hFMA HFG-PRÄSENZ AUF DER 62. BERLINALE
  • Still aus: »n gschichtn« von Eva Becker

20 02 2012

HFG-PRÄSENZ AUF DER 62. BERLINALE

Auf den gerade zu Ende gegangenen 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin war die HfG Offenbach vielfach präsent:

Die »Hessen Talents« wurden mit einem rund zweistündigen Programm von der Hessischen Film-und Medienakademie (hFMA) präsentiert. Die Kurzfilme von Studierenden und Absolventen hessischer Hochschulen waren in diesem Jahr bereits zum vierten Mal für geladenes Fachpublikum im Kino des Europäischen Filmmarktes zu sehen. Die HfG war mit fünf Beiträgen vertreten, die von Prof. Rotraut Pape, Lehrgebiet Film/Video zusammengestellt wurden. Weitere Informationen hier.
Foto: Horst Martin/hFMA

Einen großen Erfolg konnte HfG-Absolventin Eva Becker für sich verbuchen. Sie wurde für die Nachwuchs-Sektion der Berlinale, Berlinale Campus, ausgewählt. Becker ist im Oktober 2011 für ihren Diplomfilm »n gschichtn« mit dem Hessischen Filmpreis in der Kategorie Kurzfilm ausgezeichnet worden. Betreut wurde der Film von Prof. Rotraut Pape, Lehrgebiet Film/Video an der HfG.

Während der Berlinale zeigten Studierende des Lehrgebiets Film/Video der HfG Offenbach vom 12. bis 17. Februar 2012 unter dem Titel »Das Fenster zur Straße 7.0« nächtliche Projektionen im Schaufenster des Satellit Berlin in der Schererstraße 9. Weitere Informationen hier.

  • FENSTER ZUR STRASSE - Werkleitz Ausstellung
  • FENSTER ZUR STRASSE - Werkleitz Ausstellung
  • FENSTER ZUR STRASSE - Werkleitz Ausstellung
  • FENSTER ZUR STRASSE - Werkleitz Ausstellung
  • FENSTER ZUR STRASSE - Werkleitz Ausstellung

10 01 2012

FENSTER ZUR STRASSE – Werkleitz Ausstellung

Das Werkleitz-Zentrum (Bild) für Medienkunst ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel vorrangig in der Förderung und Realisierung von Medienkunstprojekten sowie in deren Präsentation und Distribution besteht. In Kooperation mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle betreibt Werkleitz mit Videorama einen Präsentationsort für Videokunst und mediale oder performative Installationen.

Das Fenster zur Straße 
Ausstellung der HfG Offenbach in der Werkleitz Gesellschaft e.V., Halle/Saale
Laufzeit: Februar 2012

Speziell für die Dimensionen des Werkleitz-VIDEORAMA-Fensters zugeschnitten, werden neue Arbeiten aus dem Lehrgebiet Film/Vido von Prof. Rotraut Pape als nächtliche Projektionsschleifen präsentiert.

Mit Arbeiten von:
Leslie Bauer, Jos Diegel, Boris Dörning, Merlin Flügel, André Kirchner, Andrew Meyer, Eva Münnich, Aleksandar Radan, Maximilian Reimann, Oliver Rossol, David Sarno, Yaschar Scheyda, Jonatan Schwenk, Moritz Uebele, Rudolf Weißbeck und Sabrina Winter.
Koordination: Boris Dörning

Die Filme/Animationen: 

Leslie Bauer / Dorn-Assenheim 
Dokumentarfilm, 2012, Loop 
Bilder aus einem Hinterhof im ländlichen Dorn- Assenheim. 
Jedes Jahr kommen Muslime nach Hessen in die tiefste Wetterau um hier gemeinsam ihr traditionelles Schlachtfest zu feiern und ihre Kultur zu leben. Jede Familie opfert ein Lamm.

Jos Diegel / Kollektivfilm 
35mm / Video, 4:51 min., 2012, Loop 
Der Film begreift sich als kinematografisches Experiment im Zuge der Selbstbestimmung und Zweckentfremdung gesellschaftlicher Szenarien durch den persönlichen Eingriff und die gemeinschaftlichen Handlungen. 50 Personen beteiligten sich im Rahmen einer Ausstellung im Deutschen Filmmuseum Frankfurt an der Produktion eines eigenen Teils des kollektiven Films durch Beschriften, Zerkratzen, Bemalen und neu Zusammensetzen von 35mm Filmmaterial.

Boris Dörning / PULS 
2:00 min., 2012 (Loop) 
Ein Blick in einen pulsierenden, atmenden und hypnotischen Raum.

Merlin Flügel / Peripherie 
Animation, 2012, Loop 
Ich ziehe die Linie über die Hüfte und das Tablett mit den Drinks. Verbindungen werden hergestellt, Löcher gebohrt, Brücken gebaut und wieder eingerissen. Die Bewegung zieht Schlieren über das Fenster.

André Kirchner / kaldi (windstärke 4 – frische brise) 
3:30 min., 2012, Loop 
Stillstand ist der Tod. /Rauchzeichen aus Island.

Andrew Meyer / Fahrtüberkopf 
2012, Loop 
In Fahrtüberkopf wird ein Klassik-Musikstück von Buchwald-Finkbeiner-Joneleit-Zeller, Titel # 07 übersetzt in eine visuell auf den Kopf gestellte Motorradfahrt durch die Indonesische Stadt Denpasar auf Bali.

Eva Münnich / Tell me something i don´t know yet 
3:44 min., 2010, Loop 
Der Satz „Tell me something I don’t know yet“ wird übergroß ins Schwarz projiziert. Die Wörter, aus bunten Reklame-Leuchtbuchstaben zusammengesetzt, stellen eine Forderung die im Kontext von Kunst und Konsum nahezu unerfüllbar erscheint. Der Text ist mit schemenhaften und verfremdeten Aufnahmen einer Metrofahrt durch Paris hinterlegt. Paris mit dem Eiffelturm als Symbol das jeder kennt bildet den plakativen Hintergrund der Forderung nach Neuem.

Aleksandar Radan / Frau kennengelernt 
TV/Video, 2012, Loop 
Ein Mann und die ihm vom Filmemacher in den Mund gelegte romantische Geschichte vom fiktiven Kennenlernen seiner Frau. Eine erzählerische Live-Improvisation zu einem stummgeschalteten Fernsehprogramm.

Maximilian Reimann / Panoramapark 
2:43 min., 2012, Loop 
Alte 8mm Aufnahmen wurden abgefilmt, bearbeitet und neu arrangiert. Erinnerungen des Filmermachers aus vergangenen Zeiten verschmelzen durch die Anordnung der Szenen zu Bewegung. Die Musik erzählt von einer eigenen Erinnerung und trifft sich dennoch immer wieder mit dem Bild.
Musik: Dominik Keggenhoff

Oliver Rossol / Reise 
4:15 min., 2012, Loop 
Flüchtige Impressionen einer Kleinstadt durchbrechen das verdreckte und zerkratze Flackern eines Super 8 Filmstreifens.

David Sarno / Haut 
2012, Loop 
Zwei sich spürende Körper.
 Haut an Haut.
 Armeen von Berührungen.
 Grausam und Schön.

Yaschar Scheyda / Me In You 
3:00 min., 2012, Loop 
Noch eine Nacht kämpf‘ ich draußen an deiner Stadt,
 denn ihr erbautet bereits so viel
, dass du mich selbst bei Tageslicht darin vergessen dürftest.
 Dein Abbild an Gehwegen vertraut mir innig an, 
dass deine Tür es müde ist mich herauszufischen, wenn ich zwischen euren Häusern ertrinke.

Ich komm jetzt rein!

Jonatan Schwenk, Maximilian Reimann
NEUNUNDACHTZIG
 
Stoptrick-Animation, 2:30 min., 2012, HD, Loop 
Es braut sich was zusammen über dem Niemandsland rund um die Mauer. Trotzdem wagt sich ein junger Mann auf die Barrikaden. Mit seinem eigenwilligen Protest setzt er sich über Grenzen hinweg, und setzt ohne es zu ahnen bedeutende Zeichen. Großen Dingen gehen kleine voraus.
Eine ironische Geschichte, die von wahren Ereignissen inspiriert ist, und die sich so nicht nur 1989 in Berlin abgespielt haben könnte, sondern auch in diesen Tagen oder erst in ferner Zukunft stattfinden könnte; so lange es Menschen gibt, die „nie die Absicht hatten, eine Mauer zu bauen“.

Moritz Uebele / Hooray | Boohoo 
3:19 | 3:30 min., 2010, Super 8 Transfer. Loop 
Hooray entstand aus Neugier auf verschiedene Techniken des „direct film“ und wurde auf einer durchgehenden Rolle Super 8 gefertigt. Boohoo entstand auf einer durchgehenden Rolle Super 8, die von Hand mit schwarzer Tinte und Permanent Marker bearbeitet wurde.

Rudolf Weißbeck / lalabla 
Loop, 2012 
lalabla verwendet das Slit-Scan Verfahren. Bei diesem Verfahren wird der Film an einem Schlitz vorbeibewegt und durch diesen belichtet.

Sabrina Winter / Supermarkt 
Animation, 2:00 min., 2012, Loop 
Eine Menschenmenge schaut uns durch das Schaufenster an. Geld schwebt über ihren Köpfen. Waren fahren vorbei. Ein alter Mann zählt sein Geld.