• Kurzfilmtag
  • Kurzfilmtag

21 12 2013

Kurzfilmtag

Studierende des Lehrgebiets Film/Video bei Professorin Rotraut Pape präsentieren zur Kurzfilmnacht während der längsten Nacht des Jahres Filme aus verschiedenen Bereichen. Diese Veranstaltung findet zwei Tage vor dem korrekten Datum, also schon am Donnerstag, dem 19. Dezember um 20 Uhr in der rechten Schlosskapelle der HfG Offenbach statt.

Am 21. Dezember 2013 findet der zweite bundesweite KURZFILMTAG statt. In ganz Deutschland werden am kürzesten Tag des Jahres 24 Stunden lang Kurzfilme zu sehen sein. Der KURZFILMTAG feiert den Kurzfilm in all seiner Kreativität, Vielfalt und Experimentierfreude und möchte dessen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit stärken.

Vorbild für den KURZFILMTAG ist die französische Initiative LE JOUR LE PLUS COURT, die seit 2011 in Frankreich organisiert wird. Die AG Kurzfilm als bundesweite Interessenvertretung des deutschen Kurzfilms koordiniert den KURZFILMTAG in Deutschland, berät interessierte Veranstalter, empfiehlt Veranstaltungsformate und betreut die bundesweite Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

  • Kurzfilmtag

    19.Dez 2013 / 20:00 h HfG Kapelle

  • Eva Becker - CONTENT AWARDS VIENNA 2013
  • CONTENT AWARDS VIENNA 2013
  • Eva Becker - CONTENT AWARDS VIENNA 2013
  • Pressestimmen zu Eva Becker

19 11 2013

CONTENT AWARDS VIENNA 2013

Die HfG-Absolventin Eva Becker hat mit ihrem Diplomfilm »n gschichtn« bei den Content Awards 2013 in Wien in der Kategorie »Shorts« gewonnen. Betreut wurde der Film von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG Offenbach.

Vergeben wurden die sieben jeweils mit 5.000 Euro dotierten Preise am 13. November 2013 von der Technologieagentur der Stadt Wien im Media Quarter Marx. Insgesamt wurden bei der fünften Auflage der Content Awards Vienna rund 300 Arbeiten eingereicht.

  • Jean Ranger: Six Mill Antennas ©
  • © Rudi Weissbeck / B3
  • © André Kirchner
  • FullDomeFilme @ B3 Biennal 2013
  • FullDome opening. Johnny Ranger nominee for the B3 Award BEN, category >Immersion<, talks about his work SIX MILL ANTENNAS. Foto: Rudi Weissbeck.

30 10 2013

FullDome Films @ B3 Biennal 2013

»Fulldome« is a new dimension of moviegoing experience that involves freeing the film from the convention of the rectangular screen and extending it across the entire cinema space. 360º dome projection immerses viewers in a world of images: we no longer look at pictures, but find ourselves in their midst, just as in real life. The fulldome experience is perhaps the most striking example of the theme of »Immersion« , which is devoted to the innovative transformation of moving images and sounds in, and into, space. This new medium, long a staple for projecting scientific films in planetariums, is now being explored by film and video artists around the world. Excited about its array of possibilities, from innovative feature-length narrative films to experimental installations, the international scene gathers every year at the »FullDomeFestival« in Jena. The B3 Biennial brings to Frankfurt for the first time a selection of high-caliber artistic fulldome films from Canada, the USA, Australia, England, Spain and Germany, and features discussions with the filmmakers about the future of this new medium.

 

The fulldome program is curated by Rotraut Pape, Klaus Dufke, Ralph Heinsohn and André Kirchner (assistant). Wednesday, 30.10. – Sunday, 03.11.2013 Weißfrauen Diakoniekirche Weserstraße corner of Gutleutstraße 60329 Frankfurt am Main

  • Lewandowski, Strauch und Frerix 2013
  • Darsteller Wojo van Brouwer, Regisseur Daniel Frerix und Filmmusiker Jan Dugge
  • Frerix, Pape, Lewandowski vor der Alten Oper Frankfurt
  • Daniel Frerix mit seinen LaudatorInnen.
  • Finale des hessischen Filmpreises 2013
  • Pieces of Venus

15 10 2013

Preisträger des hessischen Filmpreises 2013

Die HfG Offenbach konnte beim Hessischen Film- und Kinopreis 2013 gleich drei Erfolge verzeichnen:

Daniel Frerix gewann mit seinem Diplomfilm »Pieces of Venus« den mit 7.500 Euro dotierten Hessischen Hochschulfilmpreis. Betreut wurde der Film von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG.

Mit dem Drehbuchpreis, ebenfalls mit 7.500 Euro dotiert, ist der Ehemalige der HfG, Pjotr J. Lewandowski ausgezeichnet worden. Den undotierten Sonderpreis der Jury erhielten der HfG-Absolvent Carsten Strauch und der Schauspieler Rainer Ewerrien für ihre Comedy-Serie »Götter wie wir«. Die Serie, an der auch Pjotr J. Lewandowski und die HfG-Absolventin Nina Werth beteiligt waren, ist Anfang Oktober bereits mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet worden. 

Verliehen wurden die Hessischen Film- und Kinopreise am 11. Oktober 2013 in der Alten Oper Frankfurt.
Jurybegründung Hessischer Hochschulfilmpreis: 
Hochschulfilme sind Visitenkarten. Sie zeigen auf, wo ein Absolvent hin will. »Pieces of Venus« ist ein Versprechen auf weitere interessante Regiearbeiten. Daniel Frerix legt mit »Pieces of Venus« ein eigenwilliges, sinnliches Stück Kino vor, das auf der großen Leinwand bestehen kann. Nicht zuletzt deshalb, weil der Film auf Dialoge verzichtet. Er entwickelt seine Narration ganz aus den Bildern. Eine schöne Idee, eine kluge Entscheidung, ein überzeugender Film. 

Jurybegründung Drehbuchpreis: 
Das Drehbuch »Jonathan« von Piotr J. Lewandowski hat das Zeug zu einer tragfähigen Kinogeschichte. Schicht für Schicht legt der Autor ein Familiengeheimnis frei. Jonathan muss lernen, wie man zum einen mit sich selbst und zum anderen mit den Lebensentwürfen anderer umgeht – und schließlich mit der Erkenntnis, dass der Vater auch ein sexuelles Wesen ist, mit einem Recht auf ein ganz eigenes Leben in allen seinen Phasen, insbesondere in der Zeit vor dem Tod. Ein Drehbuch voller Zärtlichkeit und schmerzhafter Erfahrungen, dem die Jury eine gute Hand bei der Umsetzung wünscht. 

Aus der Jurybegründung zum Sonderpreis der Jury: 
Rainer Ewerrien und Carsten Strauch spielen nicht nur Inge und Renate Gott, sondern auch noch über ein Dutzend weiterer Rollen in der von ihnen und Nina Werth erfundenen Serie. Sie brillieren als Noah, Moses, Judas oder Jesus und tun dies stets mit untrüglichem Gespür für Feinheiten. Ihr Humor setzt nicht auf die brachiale Pointe, sondern auf Charme, Ironie und Überraschung. Jede einzelne von Ewerrien und Strauch gespielte Figur wird sofort zu einem Charakter. Mit größter Liebe zum Detail erwecken diese beiden Meister des Komischen ihre Schöpfungen zum Leben und zeigen uns aufs Allersympathischste deren unbekannte Seiten. Dies tun sie mit einem traumwandlerischen Gespür für Timing, Tragik und theologische Tücken. Wenn ein Frankfurter und ein Offenbacher gemeinsam solch eine Schöpfung präsentieren, kann man dies ohne Wenn und Aber als Gottesbeweis anerkennen.

19 09 2013

FRISCHFILM – DIE NACHT DER HOCHSCHULFILME

Am Mittwoch, den 25. September 2013 strahlt das HR-Fernsehen ab 1 Uhr (Nacht zum 26. September) eine neue Ausgabe von »frischfilm – Nacht der Hochschulfilme« aus.

Das Programm ist in Zusammenarbeit mit der Hessischen Filmförderung (HFF), der Filmförderung des Landes Hessen und der Filmförderung des Hessischen Rundfunks entstanden. Zu sehen sind sieben Nachwuchsfilme, die an den Hochschulen in Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel entstanden sind, und die stets für Aufsehen sorgen und auf Festivals prämiert werden. Aus der HfG wird ein Film gezeigt: der Kurzspielfilm »Siebenschläfer« von HfG-Absolventin Sabrina Winter, den sie 2010 während ihres Studienaufenthalts an der Tongji Universität in Shanghai gedreht hat.

  • »frischfilm«

    25.September 2013 / 1 Uhr HR-Fernsehen

  • von oben nach unten:
Brenda Lien, Bill Raab, Rostyslav Likholat (support), Max Brück, Christian Öhl (support), Tim Seger, Tim Stieffenhofer, Lena Reidt, Laura Krestan, Kathrin Flüs+Josia Krug (Schauspiel HfMDK), Alex Sahm. Dozenten auf Grün: Claus Witthopf, Nina Werth, Rotraut Pape
  • Filmfahrt Dreharbeiten
  • Filmfahrt Dreharbeiten
  • Filmfahrt Dreharbeiten
  • Filmfahrt Dreharbeiten

02 08 2013

Filmfahrt WIRRWARR Dreharbeiten

Die 11. Filmfahrt ist gestartet. Jeden Tag drehen die neuen Filmstudierenden eine Episode zum Thema WIRRWARR. Nach einem intensiven Sommersemester mit den Dozent_innen Claus Withopf (Grundlagen), Bernd Zimmermann (Audio), Birgit Lehmann (Drehbuch), Uli Cyran (Schauspielerführung HfMDK) zeigt sich nun, ob die zuvor im Kopf realisierten Kurzgeschichten umzusetzen sind.

Neben Claus Withopf hilft die gestandene Kamerafrau Nina Werth, die Dreharbeiten zu professionalisieren. Pro Tag wird eine Episode inszeniert, wobei jede Autor_in bei dem eigenen Stoff Regie führt und bei den Filmen der Kommiliton_innen abwechselnd auch Kamera, Ton, Licht, Aufnahmeleitung usw. macht und so alle Positionen, Probleme und Reize, die Dreharbeiten mit sich bringen, hautnah kennen lernt. In Kooperation mit der HfMDK (Prof. Marion Tiedtke, Schauspiel).

Im Wintersemester betreut Prof. Rotraut Pape die Montage und Postproduktion der acht Kurzfilme, Studierende im Lehrgebiet Komposition der HfMDK (Prof. Gerhard Müller-Hornbach) werden unter der Leitung von Kai Schoormann Filmmusiken entwickeln. Premiere ist im nächsten Frühling!

  • Les Fleurs du mal - FRISCHFILM - DIE NACHT DER HOCHSCHULFILME

08 06 2013

FRISCHFILM – DIE NACHT DER HOCHSCHULFILME

Am Donnerstag, 12. Juni strahlt das HR-Fernsehen ab 0.50 Uhr (Nacht zum 13. Juni) eine neue Ausgabe von »frischfilm – Nacht der Hochschulfilme« aus.

Das Programm ist in Zusammenarbeit mit der Hessischen Filmförderung (HFF), der Filmförderung des Landes Hessen und der Filmförderung des Hessischen Rundfunks entstanden. Zu sehen sind sieben Nachwuchsfilme, die an den Hochschulen in Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel entstanden sind, und die stets für Aufsehen sorgen und auf Festivals prämiert werden. Aus der HfG werden zwei Filme gezeigt. Der Experimentalfilm »Les Fleurs du Mal« von HfG-Student Oliver Rossol und der Spielfilm von HfG-Alumnus Yehonatan Richter » Plot Point«. Betreut wurden die Filme von Prof. Rotraut Pape, Lehrgebiet Film/Video an der HfG.

  • »frischfilm«

    12.Juni 2013 / 0:50 Uhr HR-Fernsehen

  • ERFOLGE BEIM 7. FULLDOMEFESTIVAL JENA
  • Rotraut Pape (l) und Kyung Min Ko (r)
  • Kyung Min Ko beim Dome-Festival Jena
  • ERFOLGE BEIM 7. FULLDOMEFESTIVAL JENA
  • ERFOLGE BEIM 7. FULLDOMEFESTIVAL JENA

03 06 2013

ERFOLGE BEIM 7. FULLDOMEFESTIVAL JENA

Die HfG-Studentin Kyung Min Ko gewann mit ihrem fünfminütigen Fulldomefilm »Bon Voyage« den CREATIVE AWARD beim 7. Fulldome Festival, das vom 29. Mai bis 1. Juni 2013 in Jena stattfand. Den Soundtrack für den Tanzfilm, der ein schamanistisches koreanisches Ritual inszeniert, gestalteten Felix Deufel und Yannick Hofmann, beide Studierende an der h_da.

Unter der Leitung von Prof. Rotraut Pape, HfG und mit Unterstützung der hessischen Film- und Medienakademie konnten auch im Wintersemester 12/13 wieder interessierte Studierende aller hessischer Hochschulen teilnehmen an einem facettenreichen Workshop-Angebot – um das neue Medium Fulldome /Spatial Sound kennenzulernen, zu entwickeln und anzuwenden. Studierende der Hochschule Darmstadt unter der Leitung von Prof. Sabine Breitsameter erarbeiteten ein »Soundscape-Hörstück für 3D Environment«, das gänzlich ohne Bilder funktioniert und unterstützten die Kommilitonen der HfG (Denis Carbone, Leonie Link, Kyung Min Ko) bei der auditiven Gestaltung ihrer raumgreifenden Filme.

  • Standbild aus "bonvoyage"

18 05 2013

FULLDOME FESTIVAL IM PLANETARIUM ZEISS JENA

Anlässlich des 7. FullDome-Festivals vom 29. Mai bis 1. Juni 2013 im Zeiss Planetarium Jena werden 360° Kuppelfilme uraufgeführt, die in einem erneuten Workshop der HfG in Zusammenarbeit mit der h_da mit Unterstützung der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) entstanden. Unter den Filmen sind drei Arbeiten von Studierenden der HfG. In diesem Jahr wird erstmals der SpatialSoundWave Award verliehen.

Der 360-Grad-Film ist ein junges Medium, das FullDome-Festival in Jena zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Kreativen weltweit. Das erste FullDome-Festival wurde 2007 vom Zeiss Planteraium Jena in Zusammenarbeit mit der Bauhaus Universität Weimar, der Muthesius Kunsthochschule Kiel, der Fachhochschule Kiel und der HfG Offenbach initiiert. Inzwischen hat sich das Festival zum Knotenpunkt der Kuppelfilm-Community entwickelt – von San Francisco über Moskau bis Melbourne.

Workshopleitung: Prof. Rotraut Pape / HfG Offenbach, Prof Sabine Breitsameter / h_da
FullDome_Initiation: Micky Reman / Bauhaus Universität Weimar, Jürgen Hellwig, Volkmar Schorcht, André Wünscher / Zeiss Planetarium Jena
SpatialSoundWave_Workshop: René Rodigast, Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT)
Support: Bernd Zimmermann / HfG
Gefördert von: hessische Film- und Medienakademie

HfG-Filme:
»A Walk«
5:00 Min. / 4096×4096 / 2013
Leonie Link
Spatial Sound Design:
Felix Deufel / h_da

»The Face I Wear«
2:45 Min./ 3072×3072/ 2013
Denis Carbone

»Bon Voyage«
5:00 Min./ 3072×3072 / 2013
Min Ko Kyung
Spatial Sound Design: Felix Deufel, Yannick Hofmann / h_da

  • Klimawandel - Die Filmfahrt des Jahres 2013
  • Klimawandel - Die Filmfahrt des Jahres 2013
  • Klimawandel - Die Filmfahrt des Jahres 2013
  • Klimawandel - Die Filmfahrt des Jahres 2013
  • filmstill von Caren Wuhrer. Mit  Regina Vogel und Carina Zichner.

10 05 2013

Klimawandel – Die Filmfahrt des Jahres 2013

Im Rahmen des zweisemestrigen Grundlagenkurses des Lehrgebiets Film/Video der HfG ist den Studierenden die Basis des unabhängigen, professionellen Filmemachens unter der Leitung von Prof. Rotraut Pape, Claus Withopf und weiteren Dozenten detailreich vermittelt worden. Innerhalb des Gruppenprojektes FILMFAHRT entwickelte jede Filmemacherin einen Kurzfilm, und setzte das theoretische Wissen in der Praxis um. In Kooperation mit Schauspielstudierenden und KomponistInnen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) wurden sieben Filme realisiert.

 


Schauspiel
Markus F. Gläser, Regina Vogel, Stephan Weber, Carina Zichner

Regie
Urs Daun, Doreen Keck, Brix Koethe, Nico Meyer-Brenkhof, Stella Schimmele, Yana Tsegay, Caren Wuhrer

Musik
Ana Batistic, Björn Bock, Philipp Dragic, Jonathan Granzow, Konrad Heinz, Hyang A Kim, Nico Meyer-Brenkhof

Team 2012/13
Prof. Rotraut Pape (Filmgestaltung, Montage, Post/Produktion)
Claus Withopf (Grundkurs Film, Filmfahrt)
Birgit Lehmann (Drehbuchentwicklung)
Uli Cyran (Schauspielführung, HfMDK)
Bernd Zimmermann (Audio)
Nina Werth (Bildgestaltung, Filmfahrt)
Kai Schoormann (Filmmusik, Sounddesign)

Besonderen Dank an Marco Russo, Rudolf Weißbeck, Pascal Davíd Breitenbach, Jonatan Schwenk

In Kooperation mit
Prof. Marion Tiedtke (Schauspiel HfMDK)
und Gerhard Müller-Hornbach (Komposition HfMDK)

  • Klimawandel

    15.Mai 2013 / 20:00 Uhr HfG Schlosskapelle

  • Merlin Flügel - Echo
  • Merlin Flügel - Echo

02 05 2013

SHORT TIGER 2013

Der Film ECHO von HfG-Student Merlin Flügel gewann einen der diesjährigen Short Tiger Preise und wurde so ins »Next Generation Short Tiger 2013«- Programm aufgenommen. Dieses Programm wird jährlich von »GERMAN FILMS« zusammengestellt, um den deutschen Kurzfilm als eigenständiges Medium zu fördern. Das Programm wird am 19. Mai auf dem Filmfest in Cannes seine Premiere haben. Mit dem Preis ist verbunden die Einladung nach Cannes sowie 5000 Euro Filmförderung für den nächsten Film bei der FFA (Filmförderanstalt).

Jurybegründung:
»Merlin Flügels außergewöhnliche 2D Animation erwehrt sich in ihren sperrig poetischen Bildern zunächst jedem einfachem Zugriff. Umso unvermittelter trifft einen ihre kluge und tiefe Schönheit, wenn man sich einlässt auf ihren besonderen, assoziativen Rhythmus. Sein Film gleicht einer wortlosen Begegnung zwischen zwei Menschen, die sich und der Welt vollkommen durchlässig gegenüberstehen. Jeder Blick, jede Geste rührt an versunkene Erinnerungen im Anderen. Von atemberaubender Schönheit ist der große Frieden, mit dem dies geschieht. Wir zeichnen Merlin Flügel für diese poetische Wahrheit mit dem Short Tiger 2013 aus.«

  • Dreharbeiten mit den BABY OF CONTROL. Foto: ©Robert Schittko
  • Foto: ©Robert Schittko
  • Foto: ©Robert Schittko
  • Foto: ©Robert Schittko
  • Foto: ©Robert Schittko

25 04 2013

VORTRAG | Dreharbeiten ROSA VON PRAUNHEIM

Rosen haben Dornen
Ein Vortrag von Prof. Rosa von Praunheim
über die Liebe und das Leben, über Sex und Eichhörnchen und Wadenkrämpfe und Kunsthonig

7. Mai 2013 / 19 Uhr / Aula

Der amüsante Vortrag markiert den ersten Drehtag zu seinem neuen Film »Praunheim Memoires«, den er in den folgenden Wochen in der Region drehen wird. Es sind Erinnerungen an sein Leben in dem seltsamen Frankfurter Vorort als einsamer Jugendlicher, Lyriker und Maler und an sein Studium an der Kunsthochschule in Offenbach, wo er zum ersten Mal spürte, dass das Leben einen Sinn hat. „Ich habe eine Bitte – die Bitte um gute Nachrede.“ Geplant sind Nachstellungen von Orgien in Offenbach, verspricht er uns.

Filmstudierende bei Prof. Rotraut Pape und die MusikerInnen der Gruppe »Baby of Control« werden ihn bei den Dreharbeiten unterstützen – „und vielleicht hat die eine oder der andere Lust mitzumachen.“ (Koordination: Marco Russo)

26 03 2013

B3 Biennale des bewegten Bildes KickOff Veranstaltung

„Das bewegte Bild spielt im Medienzeitalter des 21. Jahrhunderts eine zentrale Rolle. Die B3 Biennale etabliert eine neuartige, dauerhafte und nachhaltige Plattform für eine branchen- und medienübergreifende Allianz des bewegten Bildes. Der KickOff ist eine Positionsbestimmung auf dem Weg zur ersten Biennale 2013 mit Festival, Parcours und Campus“, sagte B3 Projektleiter Bernd Kracke, Präsident der Hochschule für Gestaltung Offenbach/HfG und Präsidiumssprecher der hessischen Film- und Medienakademie/hFMA, bei der Eröffnung am Freitag.

Eingeladen sind zum KickOff unter anderen die Oscar-Preisträger Thomas Stellmach und Christian Vogt, Geschäftsführer der Frankfurter Special-Effects-Firma Pixomondo. Auch das Ensemble Modern, die Forsythe Company, die Kasseler Künstlerin Maja Oschmann oder die Londoner Fashion-Designerin Carri Munden gehören zu den Protagonisten des Tages- und Abendprogramms.

 Etliche Frankfurter Kulturinstitutionen unterstützen die B3: Die Palette spannt sich vom Deutschen Filminstitut und dem Film- und Kinobüro Hessen sowie dem Filmhaus Frankfurt e.V. bis zur Abteilung StoryDrive der Frankfurter Buchmesse, vom Frankfurter Kunstverein bis zum Museum für Kommunikation Frankfurt und dem Museum für Angewandte Kunst Frankfurt und vielen anderen mehr.
 
Von Diskutieren bis Grooven
Das interessierte Publikum erhält beim KickOff die Chance, mit Experten aus Film, Fernsehen, Games, Design und Social Media ebenso wie aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft zu diskutieren und sich entsprechende Arbeiten anzuschauen. Themen sind Vernetzungsmöglichkeiten, Forschungsergebnisse, Positionen und Perspektiven im Bereich des bewegten Bildes.

„Plan B“ ist der Titel des Tagesprogramms, das mit einem Think Tank beginnt und Ausstellung, Workshops, Präsentationen und Screenings aufwartet. Bunt wird es bei der „B3 Party“, deren Programm von der Party-Combo HardWorkSoftDrinks, den Rock-Performern „Baby of Control“ sowie DJ Markus Worgull und V-Jane Valérie-Françoise gemacht wird.
  • Alternativer Text
  • Anja Henningsmeyer, hFMA
  • Copyright: Horst Martin
  • Mutter Natur

10 02 2013

„Hessen Talents“ auf der Berlinale 2013

Unter dem Titel »Hessen Talents 2013« werden auf den 63. Internationalen Filmfestspielen Berlinale (vom 7. bis 17. Februar) bereits zum fünften Mal Kurzfilme von Studierenden und Absolventen hessischer Hochschulen gezeigt.

Am 13. Februar, von 15 bis 17 Uhr, wird die hessische Film- und Medienakademie (hFMA) das rund zweistündige Programm mit 18 Beiträgen aus der HfG Offenbach, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule RheinMain in Wiesbaden und der Hochschule Darmstadt dem geladenen Fachpublikum im Kino des Europäischen Filmmarktes (EFM) präsentieren. Die HfG Offenbach ist mit sechs Beiträgen vertreten, die von Prof. Rotraut Pape, Lehrgebiet Film/Video, zusammengestellt wurden:

Sabrina Winter: Altes Haus friss mich auf
Matthias Winckelmann: Am Ende vor dem Anfang
Daniel Jude: Wächter
André Kirchner: Mutter Natur
Daniel Frerix: Pieces of Venus
Hanna Bork: Fräulein Bork denkt übers Sterben nach

Bereits einen Tag zuvor, am 12. Februar, präsentiert sich Hessens Filmnachwuchs zum zweiten Mal im Kreis der bundesdeutschen Hochschulen. An dem Empfang der Filmhochschulen in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen präsentieren vier ausgewählte Filmemacher aus der Kunsthochschule Kassel und der Hochschule Darmstadt ihre Projektvorhaben. Vier Absolventen der HfG Offenbach, der Kunsthochschule Kassel und der Hochschule Darmstadt zeigen ausgewählte Abschlussfilme. Die hFMA ist mit einem Info-Stand vertreten und das Hessen Talent-Programm zeigt sich in einer Mediathek Seite an Seite mit Produktionen aus den bundesdeutschen Filmhochschulen.

  • HFG-FILMTEAM BEI FRANKFURTER POSTIONEN 2013
  • HFG-FILMTEAM BEI FRANKFURTER POSTIONEN 2013

28 01 2013

HFG-FILMTEAM BEI FRANKFURTER POSTIONEN 2013

Im Rahmen der Frankfurter Positionen 2013 hat ein HfG-Filmteam bei der siebenstündigen performativen Konferenz »Currencies and Collectives« am 26. Januar 2013 im Frankfurt LAB mitgewirkt.

Das HfG-Kamerateam war Teil der von dem Künstler Mike Bouchet entworfenen multimedialen Installation, eine Fernsehlandschaft, die aus verschiedenen TV-Studiokulissen bestand. Die Studierenden verfolgten mit mehreren Kameras, Ton und einem Kamerakran die Konferenz mit ihren Sprechern und die gleichzeitig stattfindende soziale Choreografie für 30 Performer, inszeniert von Richard Siegal, die sich durch die einzelnen Studios bewegten. Indem das Filmen die Grenzen zwischen Dokumentation und Videoexperiment verwischte, wurde das Kamerateam Teil der künstlerischen Gesamt-Performance.

Beteiligte Studierende als Live Kamera-Team: Stephanie Kayß, Robin Keast, Eva Münnich, Maximilian Reimann, Oliver Rossol, Rudolf Weißbeck und für das Lichtdesign: Ivan Robles, Assistenz: Jennifer Gelardo.

Die HfG-Kooperation mit Mike Bouchet und Kuratorin Christine Peters wurde von Claus Withopf, Lehrbeauftragter für Film und Video durchgeführt.

www.frankfurterpositionen.de

  • Taste of Future - GERMAN SHORT FILMS 2013

22 01 2013

GERMAN SHORT FILMS 2013

Der HfG-Student Boris Dörning wurde für den Kurzfilmkatalog »German Short Films 2013« der AG Kurzfilm mit seinem Film »Death Trap – Taste of Future« ausgewählt. 

Seit 2004 veröffentlicht die AG Kurzfilm jedes Jahr den Kurzfilmkatalog »German Short Films« mit einer Auswahl von 100 hervorragenden deutschen Kurzfilmen sowie einem umfangreichen Serviceteil mit Register und wichtigen Kontaktadressen zur deutschen Kurzfilmbranche. Er hat sich als wichtiges Arbeitsmaterial in der Kurzfilmszene bewährt und etabliert. »German Short Films 2013« hat auf dem Festival du Court Métrage in Clermont-Ferrand (1. bis 9. Februar 2013) seine internationale Premiere und auf der Berlinale (7. bis 17. Februar 2013) seine Deutschlandpremiere. Es folgen Präsentationen auf weiteren nationalen und internationalen Festivals und Filmmärkten.

  • berlinale
  • Still aus HYPOZENTRUM  von Xenia Lesniewsky
  • Still aus Echo von Merlin Flügel
  • Zwei HFG-Filme auf der Berlinale 2013
  • Jonatan Schwenk und Merlin Flügel im Gespräch mit Maike Mia Höhne
  • Echo

06 01 2013

Zwei HFG-Filme auf der Berlinale 2013

Zwei Produktionen von Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach werden im offiziellen Wettbewerb der Berlinale 2003 (Berlinale Shorts Competition) gezeigt: Merlin Flügel ist mit seinem Film »Echo« vertreten und Xenia Lesniewski mit »Hypozentrum«.

Der Kurzfilm-Wettbewerb der Berlinale (7. bis 17. Februar 2013) präsentiert 27 Filme aus 20 Ländern: 22 Weltpremieren, fünf internationale Premieren (sowie einen Film außer Konkurrenz), die um den Goldenen und Silbernen Bären, den DAAD-Kurzfilmpreis und die Nominierung für den Europäischen Kurzfilmpreis konkurrieren.

Merlin Flügel, geboren 1987 in Naila, seit 2008 Studium an der HfG Offenbach mit dem Schwerpunkt Film/Video. Der gezeichnete Kurzfilm »Echo« entstand im Frühjahr 2012 als Vordiplom bei Prof. Rotraut Pape. Nach einer anschließenden Überarbeitung, inklusive dem komplexen Sounddesign durch Flügels Kommilitonen Jonatan Schwenk, wird »Echo« auf der Berlinale uraufgeführt.

Echo
Laufzeit 5 Minuten
Synopsis
„Nachdem sein Haus immer tiefer in das tiefschwarze Meer sinkt, findet er sich am Strand wieder. Hier lernt er seinen Begleiter kennen. Nach anfänglichem zögern ziehen die beiden zusammen los. Über das karge, unbewohnte Land treffen sie unerwartet auf eine Gruppe fremdwirkender Leute mit langen Armen. Immer wieder erscheinen Bilder, die wie Zustandsbeschreibungen auf die Situation einwirken und den Fluss der Geschichte sabotieren. In dieser
Gesellschaft funktionieren die Dinge anders als Zuhause. Sie bleiben erstmal. Nachts zeigt die Gruppe was sie kann und die Zwei versuchen immer wieder ihr Verhalten nachzuahmen. »Echo« erzählt in gezeichneten Bildern die Geschichte Zweier, die in der Fremde ihren Platz suchen und doch am Ende weiterziehen.“

Xenia Lesniewski, geb. 1985 in Frankfurt am Main, seit 2005 Studium der freien Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei und Mixed Media Installation an der HfG Offenbach bei Prof. Adam Jankowski, Prof. Heiner Blum und Prof. Mariola Brillowska und seit 2010 Studium der Malerei und Animation in der Klasse Judith Eisler an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Lesniewskis Animationsfilm Hypozentrum, der von Prof. Mariola Brillowska betreut wurde, hat auf der Berlinale Weltpremiere.

Hypozentrum
Gefördert von der Hessischen Filmförderung
Laufzeit 14:35 Minuten
Synopsis
„Hypozentrum ist eine bruchstückhafte Vereinigung aus Fiktion und Realität zu einem zeitbasierten, animierten Ensemble. Eine ästhetische Erpressung. Ein Auffüllen emotionaler Defizite: Unbedingt traurig. Der Begriff des Hypozentrums, als nicht sichtbarer Ort, von dem jedoch eine ungemeine Kraft ausgeht und der Folgen für die sichtbare Welt nach sich zieht, wird auf den unterschiedlichsten Ebenen umkreist. Schillernde Ambivalenz und Arschbloch gehen dabei klar. Sexplotation im Eismondozean. ein von Handlung geprägter Ablauf wird bewusst vermieden. Missbrauchte Texte und Effekte. grelle Visionen zu Kindheit, Eros und Sexus, Krankheit, Sterben Tod und Techno. Ein inzestuöses Verhältnis zwischen Rhythmus, Bass und einer scheinbar über allem erhabene Unendlichkeit. Überall rumort und drückt es, überall Spannung. Es scheint sie noch zu geben, die Dinge, über die man nicht sprechen kann. Wunderkerzen wären gut. Bunt anthropologisch flitterndes Konfetti, bei dem furiose Erschütterungen notdürftig zwischen seelischen Artefakten am Erregungshorizont niederrieseln.“

Berlinale Shorts
Seit 1955 verleiht die Berlinale den Goldenen und den Silbernen Bären für Kurzfilme. Seit 2003 mit einer eigenen internationalen Jury, die aus der 1990 gegründeten Panorama-Kurzfilmjury hervorging. 2006 wurden dann die Kurzfilmprogramme von Panorama und Wettbewerb zu einer eigenen Sektion zusammengeführt. Mit der Einführung einer eigenen Sektion hat die Festivalleitung einen Akzent gesetzt, um die Bedeutung des kurzen Films für die Filmproduktion im Allgemeinen zu untermauern.