• HFG-FILMTEAM BEI FRANKFURTER POSTIONEN 2013
  • HFG-FILMTEAM BEI FRANKFURTER POSTIONEN 2013

28 01 2013

HFG-FILMTEAM BEI FRANKFURTER POSTIONEN 2013

Im Rahmen der Frankfurter Positionen 2013 hat ein HfG-Filmteam bei der siebenstündigen performativen Konferenz »Currencies and Collectives« am 26. Januar 2013 im Frankfurt LAB mitgewirkt.

Das HfG-Kamerateam war Teil der von dem Künstler Mike Bouchet entworfenen multimedialen Installation, eine Fernsehlandschaft, die aus verschiedenen TV-Studiokulissen bestand. Die Studierenden verfolgten mit mehreren Kameras, Ton und einem Kamerakran die Konferenz mit ihren Sprechern und die gleichzeitig stattfindende soziale Choreografie für 30 Performer, inszeniert von Richard Siegal, die sich durch die einzelnen Studios bewegten. Indem das Filmen die Grenzen zwischen Dokumentation und Videoexperiment verwischte, wurde das Kamerateam Teil der künstlerischen Gesamt-Performance.

Beteiligte Studierende als Live Kamera-Team: Stephanie Kayß, Robin Keast, Eva Münnich, Maximilian Reimann, Oliver Rossol, Rudolf Weißbeck und für das Lichtdesign: Ivan Robles, Assistenz: Jennifer Gelardo.

Die HfG-Kooperation mit Mike Bouchet und Kuratorin Christine Peters wurde von Claus Withopf, Lehrbeauftragter für Film und Video durchgeführt.

www.frankfurterpositionen.de

  • Taste of Future - GERMAN SHORT FILMS 2013

22 01 2013

GERMAN SHORT FILMS 2013

Der HfG-Student Boris Dörning wurde für den Kurzfilmkatalog »German Short Films 2013« der AG Kurzfilm mit seinem Film »Death Trap – Taste of Future« ausgewählt. 

Seit 2004 veröffentlicht die AG Kurzfilm jedes Jahr den Kurzfilmkatalog »German Short Films« mit einer Auswahl von 100 hervorragenden deutschen Kurzfilmen sowie einem umfangreichen Serviceteil mit Register und wichtigen Kontaktadressen zur deutschen Kurzfilmbranche. Er hat sich als wichtiges Arbeitsmaterial in der Kurzfilmszene bewährt und etabliert. »German Short Films 2013« hat auf dem Festival du Court Métrage in Clermont-Ferrand (1. bis 9. Februar 2013) seine internationale Premiere und auf der Berlinale (7. bis 17. Februar 2013) seine Deutschlandpremiere. Es folgen Präsentationen auf weiteren nationalen und internationalen Festivals und Filmmärkten.

  • berlinale
  • Still aus HYPOZENTRUM  von Xenia Lesniewsky
  • Still aus Echo von Merlin Flügel
  • Zwei HFG-Filme auf der Berlinale 2013
  • Jonatan Schwenk und Merlin Flügel im Gespräch mit Maike Mia Höhne
  • Echo

06 01 2013

Zwei HFG-Filme auf der Berlinale 2013

Zwei Produktionen von Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach werden im offiziellen Wettbewerb der Berlinale 2003 (Berlinale Shorts Competition) gezeigt: Merlin Flügel ist mit seinem Film »Echo« vertreten und Xenia Lesniewski mit »Hypozentrum«.

Der Kurzfilm-Wettbewerb der Berlinale (7. bis 17. Februar 2013) präsentiert 27 Filme aus 20 Ländern: 22 Weltpremieren, fünf internationale Premieren (sowie einen Film außer Konkurrenz), die um den Goldenen und Silbernen Bären, den DAAD-Kurzfilmpreis und die Nominierung für den Europäischen Kurzfilmpreis konkurrieren.

Merlin Flügel, geboren 1987 in Naila, seit 2008 Studium an der HfG Offenbach mit dem Schwerpunkt Film/Video. Der gezeichnete Kurzfilm »Echo« entstand im Frühjahr 2012 als Vordiplom bei Prof. Rotraut Pape. Nach einer anschließenden Überarbeitung, inklusive dem komplexen Sounddesign durch Flügels Kommilitonen Jonatan Schwenk, wird »Echo« auf der Berlinale uraufgeführt.

Echo
Laufzeit 5 Minuten
Synopsis
„Nachdem sein Haus immer tiefer in das tiefschwarze Meer sinkt, findet er sich am Strand wieder. Hier lernt er seinen Begleiter kennen. Nach anfänglichem zögern ziehen die beiden zusammen los. Über das karge, unbewohnte Land treffen sie unerwartet auf eine Gruppe fremdwirkender Leute mit langen Armen. Immer wieder erscheinen Bilder, die wie Zustandsbeschreibungen auf die Situation einwirken und den Fluss der Geschichte sabotieren. In dieser
Gesellschaft funktionieren die Dinge anders als Zuhause. Sie bleiben erstmal. Nachts zeigt die Gruppe was sie kann und die Zwei versuchen immer wieder ihr Verhalten nachzuahmen. »Echo« erzählt in gezeichneten Bildern die Geschichte Zweier, die in der Fremde ihren Platz suchen und doch am Ende weiterziehen.“

Xenia Lesniewski, geb. 1985 in Frankfurt am Main, seit 2005 Studium der freien Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei und Mixed Media Installation an der HfG Offenbach bei Prof. Adam Jankowski, Prof. Heiner Blum und Prof. Mariola Brillowska und seit 2010 Studium der Malerei und Animation in der Klasse Judith Eisler an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Lesniewskis Animationsfilm Hypozentrum, der von Prof. Mariola Brillowska betreut wurde, hat auf der Berlinale Weltpremiere.

Hypozentrum
Gefördert von der Hessischen Filmförderung
Laufzeit 14:35 Minuten
Synopsis
„Hypozentrum ist eine bruchstückhafte Vereinigung aus Fiktion und Realität zu einem zeitbasierten, animierten Ensemble. Eine ästhetische Erpressung. Ein Auffüllen emotionaler Defizite: Unbedingt traurig. Der Begriff des Hypozentrums, als nicht sichtbarer Ort, von dem jedoch eine ungemeine Kraft ausgeht und der Folgen für die sichtbare Welt nach sich zieht, wird auf den unterschiedlichsten Ebenen umkreist. Schillernde Ambivalenz und Arschbloch gehen dabei klar. Sexplotation im Eismondozean. ein von Handlung geprägter Ablauf wird bewusst vermieden. Missbrauchte Texte und Effekte. grelle Visionen zu Kindheit, Eros und Sexus, Krankheit, Sterben Tod und Techno. Ein inzestuöses Verhältnis zwischen Rhythmus, Bass und einer scheinbar über allem erhabene Unendlichkeit. Überall rumort und drückt es, überall Spannung. Es scheint sie noch zu geben, die Dinge, über die man nicht sprechen kann. Wunderkerzen wären gut. Bunt anthropologisch flitterndes Konfetti, bei dem furiose Erschütterungen notdürftig zwischen seelischen Artefakten am Erregungshorizont niederrieseln.“

Berlinale Shorts
Seit 1955 verleiht die Berlinale den Goldenen und den Silbernen Bären für Kurzfilme. Seit 2003 mit einer eigenen internationalen Jury, die aus der 1990 gegründeten Panorama-Kurzfilmjury hervorging. 2006 wurden dann die Kurzfilmprogramme von Panorama und Wettbewerb zu einer eigenen Sektion zusammengeführt. Mit der Einführung einer eigenen Sektion hat die Festivalleitung einen Akzent gesetzt, um die Bedeutung des kurzen Films für die Filmproduktion im Allgemeinen zu untermauern.