• Rosa Memoires Premiere Volksbühne Berlin - Konzert Babies Of Control
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07 01 2015

Rosa Memoires Premiere Volksbühne Berlin + Konzert Babies Of Control Roter Salon

Am 4.1.2015 fand die offizielle Premiere des Films ROSA MEMOIRES über die Jugendzeit Rosa von Praunheims in Frankfurt-Praunheim und als Student an der HfG Offenbach statt. Der große Saal der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz in Berlin war ausverkauft. Anschließend begeisterte die Offenbacher Kult-Formation BABY OF CONTROL das Premierenpublikum im Roten Salon.     Film-Premiere in Offenbach am 8.1.2015 im Hafen 2 um 20:00 Uhr
anschließend Konzert / Performance BABY OF CONTROL und vom 15.-23.1.2015 im Mal Seh´n Kino Frankfurt     Praunheim Memoires (Dokumentarfilm, Deutschland 2014) Dt. OF., 82 Min. Buch/Regie/Produktion: ROSA VON PRAUNHEIM unter Mitarbeit von OLIVER ADAM KUSIO Kamera: MATTHIAS LAWETZKY, NINA WERTH, DENNIS PAULS Ton: YASCHAR SCHEYDA, HOLGER PRIDEMUTH, MARCO RUSSO, DAVID SARNO, OLIVER SECHTING Schnitt: ROSA VON PRAUNHEIM Animation: MAXIM VASSILIEV mit: DAVID GONTER, ROTRAUT PAPE, ROBERT SCHITTKO, MARIA ANISIMOWA Postproduktion: MIKE SHEPHARD Musik: BABY OF CONTROL, ANDREAS WOLTER Produktionsleitung: OLIVER ADAM KUSIO, MARKUS TIARKS Herstellungsleitung: MARTIN KRUPPE, KATRIN KLÖNTRUP (hr) Redaktion: ESTHER SCHAPIRA (hr) hergestellt von ROSA VON PRAUNHEIM FILMPRODUKTION in Koproduktion mit STRANDFILM und HESSISCHER RUNDFUNK gefördert von HESSICHE FILMFÖRDERUNG. Im Verleih von missingFILMs.     Es begann am 7.Mai 2013 in der Aula der HfG mit dem Vortrag »Rosen haben Dornen«. Rosa von Praunheim redete über „die Liebe und das Leben, über Sex und Eichhörnchen und Wadenkrämpfe und Kunsthonig“. Der amüsante Vortrag markierte den ersten Drehtag zu seinem neuen Film »Praunheim Memoires«, den er in den folgenden Wochen mit Unterstützung der HfG drehte.   Sein Essay über diesen Abschnitt seines beginnenden wilden Lebens in der Region Frankfurt verknüpft dokumentare Situationen – wie den Besuch in seiner alten Wohnung im Vorort Praunheim, ein Gespräch mit seinem Klassenlehrer, seiner Redakteurin vom HR usw. – mit inszenierten Erinnerungen an sein Leben Ende der 50er Jahre als einsamer Jugendlicher, verschrobener Lyriker und wilder Maler – und besonders an sein Studium an der Kunsthochschule in Offenbach, wo er „zum ersten Mal spürte, dass das Leben einen Sinn hat.“   HfG-Studierende agierten nicht nur hinter den Kulissen (Kamera, Ton, Orga, Fotos usw.) sondern übersetzen von Praunheims gelebte Geschichte unbeschwert ins Jetzt herüber. Hier spielt die gesamte HfG als Lebensraum eine tragende Rolle, denn damals wie heute gibt es Konstellationen, die besondere Dynamik in junge Künstlerleben bringen und als Wegbereiter und Katalysator funktionieren. Der Bühnenbildstudent David Gonter verkörpert den jungen Rosa von einst, sein Freund (Robert Schittko, Fotografiestudent) und seine beste Freundin Sylvie (Maria Anisimova, Studentin der Bildhauerei) übersetzen mit den Performance-MusikerInnen der HfG-Kultband »Baby of Control« die ungezügelte Energie seiner ehemaligen KommilitonInnen, während Rotraut Pape, Professorin für Film|Video auf dem Grab seiner verehrten Mentorin Nora Gräfin zu Stolberg mit beiden Rosas gleichzeitig durch die Zeit tanzt.