• Sog by Jonatan Schwenk
  • Jonatan Schwenk - Sog
  • Cristal for a Graduation Film:

22 11 2017

Goldener Herkules: SOG: Jonatan Schwenk

HfG-Film gewinnt Goldenen Herkules beim Kasseler Dokfest. Der animierte Kurzfilm »Sog« des HfG-Studenten Jonatan Schwenk wurde beim 34. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest mit dem mit 3.500 Euro dotierten Goldenen Herkules ausgezeichnet. Der Herkules ehrt herausragende filmische Produktionen aus Nordhessen.
In »Sog« geht es um eine Sturmflut, die einem Schwarm Fische zum Verhängnis wird: sie verfangen sich in den Ästen vier alter Bäume. Als das Wasser zurückgeht, drohen sie auszutrocknen. Ihre klagenden Hilfeschreie wecken die Bewohner einer nahen Höhle, die von den unfreiwilligen Besuchern wenig begeistert sind. 

Der Film entstand als Nebenfach-Diplom in den Lehrgebieten Film/Video und Elektronische Medien der HfG, mit Unterstützung der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel. Zuvor gewann »Sog« den »Christal for a Graduation« beim Annecy International Animation Film Festival in Frankreich sowie beim Palm Springs ShortFest, dem größten Kurzfilmfestival Nordamerikas, den Preis »Best Student Animation«.

Der Goldene Herkules wird von der Machbar GmbH, einer Agentur für Werbung und Design mit Hauptsitz in Kassel, vergeben. Aus 155 Film- und Videoeinreichungen wurden 50 Arbeiten der verschiedensten Genres für den Wettbewerb nominiert.
  • Locky
  • Sog by Jonatan Schwenk
  • Brenda Lien - Call of Cuteness
  • Frankfurt - ich seh´rot. Stella Schimmele - Katrin Dittmayer
  • Anna Pietocha bei den Dreharbeiten

13 11 2017

Kassler Dokfest

Vom 14. bis 19. November 2017 findet das 34. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest statt. Im Festivalprogramm werden zahlreiche Produktionen aus der HfG Offenbach gezeigt.

Der Film SOG von Jonatan Schwenk ist für den „Goldenen Herkules“ nominiert.

 

Das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest findet jährlich an sechs Tagen in der November-Mitte statt. Veranstalter ist der Filmladen Kassel e.V., der für seine engagierte Kinoarbeit alljährlich auf Bundes- wie auf Landesebene ausgezeichnet wird. Herzstück des Festivals ist das Filmprogramm, das kurze und lange ​​​Dokumentarfilme und künstlerisch-experimentelle Produktionen umfasst. So kommen an sechs Festivaltagen insgesamt circa 300 filmische Arbeiten zur Aufführung.

 

Im Rahmen des 8. Hessischen Hochschulfilmtags stellen Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG und Alex Oppermann, Professor für Elektronische Medien an der HfG, das Studium im Fachbereich Kunst an der HfG mit dem Schwerpunkt Film/Video vor. Das Lehrgebiet ermöglicht eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen des künstlerischen Films: Kurzspiel-, Experimental- und Dokumentarfilm, Audio|Videokunst, Expanded Cinema, Animationsfilm und deren unzählige Verknüpfungsmöglichkeiten untereinander, sowie mit angrenzenden Terrains.

 

Gemeinsam mit Klaus Dufke (FH Potsdam) und Micky Remann (Bauhaus-Universität Weimar) präsentiert Rotraut Pape zudem ein Fulldome-Programm im Planetarium Kassel Orangerie. Dabei umgeben gigantische Projektionen in eine 360°-Kuppel die Betrachtenden komplett und lassen sie voll und ganz in atemberaubende Welten eintauchen.

 

 

FILME

 

Anne Clark – I’ll Walk Out Into Tomorrow
2017 / 81 Min. Regie: Claus Withopf

Call of Cuteness
2017 / 04:00 Min. / keine Dialoge. Regie: Brenda Lien

Locky
2017 / 05:55 Min. / deutsch. Regie: Bill Raab, Tim Seger

Die Sitzung
2016 / 10:15 Min. / deutsch. Regie: Oliver Rossol

Boredom
2017 / 06:00 Min. / keine Dialoge. Regie: Salma Gabriel

Steine & Scherben
2017 / 14:17 Min. / deutsch. Regie: Anna Pietocha

Schnade in Brilon
2017 / 06:56 Min. / deutsch. Regie: Kim Lotte Stöber

Sog
2017 / 10:14 Min. / keine Dialoge. Regie: Jonatan Schwenk

Frankfurt, ich seh’ rot
2017 / 03:00 Min. / deutsch. Regie: Katrin Dittmayer, Stella Schimmele

 

FULLDOME FILME

Schwimmende Einhörner
Deutschland 2011 / 05:00 Min. Regie: Stephanie Kayß

Activate Unlock
Deutschland 2014 / 05:00 Min. Regie: Nicolas Gebbe

  • Call Of Cuteness
  • Deutscher Kurzfilmpreis: Nominierung
  • Call of Beauty
  • Call of Cuteness

01 11 2017

Deutscher Kurzfilmpreis: Nominierung

Der Kurzfilm »Call of Cuteness« von HfG-Studentin Brenda Lien wurde für den Deutschen Kurzfilmpreis 2017 in der Kategorie »Animationsfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten« nominiert. Zusammen mit elf anderen Filmen in insgesamt fünf Kategorien konkurriert »Call of Cuteness« um die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland und erhält bereits für die Nominierung eine Prämie von 15.000 Euro.

Der vierminütige Animationsfilm wurde von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG, betreut. Erst kürzlich wurde er beim Aspen Kurzfilmfestival ausgezeichnet und hat sich damit auch für eine Oscarnominierung qualifiziert. In einer bei Cartoon Brew veröffentlichten Liste zählt »Call of Cuteness« zu den 63 für eine Oscarnominierung qualifizierten animierten Kurzfilmen.»Call of Cuteness« ist der zweite Teil einer geplanten Trilogie. Der erste Teil »Call of Beauty« (8:40 min/2016) lief erfolgreich auf unzähligen Festivals im In- und Ausland, gewann Preise und wird von der hFMA im Rahmen der »Hessen Talents 2017«-Auswahl zur Berlinale im Februar auf dem EFM präsentiert.

 

 

 

Director / Producer / Screenplay / Animation / Music: Brenda Lien 
Sounddesign / Consulting: Oliver Rossol

 

CALL OF CUTENESS

Whilst we remain safe and sound, watching the highest grossing cat fail compilation, all that is kept out of sight gets back to us in this consumerist nightmare. On a global playground, without bounds, the cat’s body is devoured, exploited and controlled – its fear of pain being stronger than the longing for freedom. Objects are fetishized and subjects made into things that are quantifiable and ready for use. They are the natural resources of a luxury they will never know. We are here because you were there – and waste is dumped in the ocean. In the end, bodies reveal the causes and effects of power, pleasure and hate.

 

Während wir gesund und munter die neuste Katzen Fail Compilation anschauen, holt uns alles, was außerhalb unseres Sichtfelds gehalten wird, in diesem konsumistischen Albtraum wieder ein. Auf einem globalen Spielplatz ohne Regulierungen wird der Katzenkörper verzehrt, ausgenutzt und kontrolliert. Die Angst vorm Schmerz ist größer als der Wille zur Freiheit. Objekte werden fetischisiert und Subjekte zu Dingen gemacht – quantifizierbar und einsatzbereit. Sie sind der natürliche Rohstoff für einen Luxus, den sie nie kennen werden. Wir sind hier, weil ihr dort wart – und Abfall wird im Meer entsorgt. Am Ende offenbaren die Körper die Ursachen und Wirkungen von Macht, Lust und Hass.

 

  • International Relationships Pt. II
  • International Relationships Pt. II
  • International Relationships Pt. II
  • International Relationships Pt. II

01 06 2017

International Relationships Pt. II

Die HfG-Studierenden Lena ReidtAlexander Sahm, und Sriram Srivigneswaramoorthy sind für 05 Tage an die AHO Universität in Oslo und 05 Tage mit Unterstützung der HfG Studierenden Bettina Hamm an die Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem gereist. Dort hat das Team den ersten Teil des Stimmungsfilms gedreht, der die lebendigen interenationalen Partnerschaften zwischen der HfG und ihrer Partnerhochschulen zum Thema hat. Neben Interviews mit Outgoingstudents der HfG in deren authentischen Umgebungen in Oslo, Tel Aviv und Jerusalem wurden die HfG-Studierenden während ihres Alltags zwischen Uni, Kultur und Freizeit in den Metropolen in Szene gesetzt.

Der Film wird online zu sehen sein, sobald die Dreharbeiten für den zweiten Teil und die finale Postproduktion abgeschlossen sind.

Mit Unterstützung von Rotraut Pape, Professorin für Film und Video und Claus Withopf, Dozent und Leiter des HfG-VideoLabs.

  • Cristal for a Graduation Film:
  • Sog gewinnt in Annecy und Palm Springs
  • Sog gewinnt in Annecy und Palm Springs
  • Sog gewinnt in Annecy und Palm Springs
  • Sog gewinnt in Annecy und Palm Springs
  • Sog

18 05 2017

Sog gewinnt in Annecy und Palm Springs

Der animierte Kurzfilm Sog von Jonatan Schwenk gewann gleich in der Woche nach der Weltpremiere (Animafest Zagreb) einen Hauptpreis: beim Annecy International Animation Film Festival in Frankreich wurde der Film mit dem „Christal for a Graduation Film“ ausgezeichnet. Das Festival gilt als eines der wichtigsten Animationsfilmfestivals und ist das größte seiner Art.

In der darauf folgenden Woche gewann der Zehnminüter beim größten Kurzfilmfestival Nordamerikas, dem Palm Springs ShortFest den Preis „Best Student Animation“.

Im Juli zeigt das Anima Mundi in Brasilien den Film, vom 18. bis 23. in Rio de Janeiro und vom 26. bis 30. in São Paulo.

Der Film entstand als Nebenfach-Diplom in den Lehrgebieten Film/Video und Elektronische Medien der HfG, mit Unterstützung der Trickfilmklasse Kunsthochschule Kassel.

Trailer zu „Sog“:  https://vimeo.com/220208022

  • Call of Cuteness bei den Berlinale Shorts
  • Call of Cuteness bei den Berlinale Shorts

08 02 2017

Call of Cuteness: Premiere @ Berlinale Shorts

Der Kurzfilm Call of Cuteness von Filmklasse-Pape Studentin Brenda Lien wird auf der diesjährigen Berlinale Premiere feiern. Der animierte Body-Horror-Katzen-Film wurde in das Berlinale Shorts Programm aufgenommen. Außerdem wird ihr vorheriger Film Call of Beauty im Rahmen des Hessen Talents-Programm auf dem European Film Market gezeigt.

Vorpremiere: 10.02. – 16 Uhr // Premiere: 14.02. – 22 Uhr // 16.02. – 17 Uhr // 17.02. – 16 Uhr

  • Der Kalte Hauch des Geldes 1
  • Der Kalte Hauch des Geldes 2
  • Der Kalte Hauch des Geldes 3
  • Der Kalte Hauch des Geldes 4

03 02 2017

„Der Kalte Hauch des Geldes“ – Schauspiel Frankfurt

Am Schauspiel Frankfurt feierte am 11. November 2016 das Theaterstück „Der kalte Hauch des Geldes“ Premiere. HfG-Student Oliver Rossol ist bei dem Finanz-Western von Alexander Eisenach für das Videokonzept und die Live-Kameraführung verantwortlich.

weitere Informationen unter: Der kalte Hauch des Geldes

 

 

Pressestimmen:

„…Und weil der Western ja eigentlich kein Format für die Theaterbühne, sondern durch und durch ein Kind des Kinos ist, wird auch die Live-Videokamera exzessiv eingesetzt. Die Bilder, die Oliver Rossol dabei entstehen lässt, sind präzises Breitwandkino, von bemerkenswerter Qualität. …“ – NACHTKRITIK

 

 

„Eingerahmt in die bühnenbeherrschende Bar mit vielen Whiskyflaschen ist eine große Leinwand, die für Livevideoprojektionen genutzt wird. Und diese kommen hier richtig gut rüber, sowohl in ihrer Quantität, wie in der Größe und Qualität. Die Kamera (Live-Kamera: Oliver Rossol) ermöglicht auch Bilder von dem Geschehen hinter der Bühne, wie die anfängliche Eisenbahnfahrt oder später die Szenen in Nomoneys Herbergszimmer. Wertvoll ist vor allem aber die Möglichkeit, sich ganz nah an die Darsteller heranzuzoomen. Dadurch entstehen ganz außerordentliche Filmbilder.“ – KULTURFREAK

 

 


„…oder Kameramann Oliver Rossol, dem hier eine ebenfalls nicht ganz unwichtige Rolle zukommt. Der Regisseur Eisenach liefert in seinem Stück gleich noch eine zweite Ebene: die Analyse des Filmgenres Western. Und dazu werden immer wieder großartige Live-Bilder auf eine breite Leinwand im Bühnenhintergrund geworfen, die an Meister wie John Ford, Sergio Leone oder Quentin Tarantino erinnern. Riesige herangezoomte Augenpaare, nervös zuckende Finger am Abzug des Colts, Hände auf dem Pokertisch. Ein erhellendes Proseminar in Sachen Filmgeschichte passt (dank eingebauter Texte von Filmkritikern wie André Bazin) also auch noch in das Stück….“ –

FULDAER ZEITUNG

 

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  • Oliver Rossol - Der reflektierende Käfer
  • "Der reflektierende Käfer" ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll"
  • "Der reflektierende Käfer" ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll"

03 02 2017

„Der reflektierende Käfer“ ausgezeichnet mit dem Prädikat „besonders wertvoll“

Die Deutsche Film- und Medienbewertung, FBW, hat den Kurzfilm „der reflektierende Käfer“ von HfG-Student Oliver Rossol mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet.

 

FBW-Pressetext

Fleißig wie eine Biene, listig wie ein Fuchs, eitel wie ein Pfau. Gerne unterstellen wir Tieren menschliche Charaktereigenschaften oder Verhaltensweisen. Ein Mistkäfer, der auf seinem Weg zur nächsten Mahlzeit über seine eigene Existenz reflektiert, scheint hingegen ein weniger naheliegendes Bild zu sein. Eben dieses bemüht jedoch der Filmemacher Oliver Rossol in DER REFLEKTIERENDE KÄFER. In seinem filmischen Essay kreiert er eindrucksvolle Naturbilder, die er mit einem Voice-over von poetischer Schönheit unterlegt. Immer wieder macht der Erzähler auf die Anwesenheit der Kamera aufmerksam und spricht den Zuschauer direkt an, um sich zu vergewissern, dass dieser die Reflexionsprozesse des Mistkäfers „sieht“. Den Mikrokosmos des Anoplotrupes stercorosus, wie sein vollständiger lateinischer Name lautet, präsentiert er dabei als zwischen gefahrenvoller Unwirtlichkeit und erhabener Schönheit changierend. Auf ironische Weise führt Rossol die Beliebigkeit interpretatorischer Vergleiche und Metaphern vor Augen, legt vor allem aber Mechanismen des Naturdokumentarfilms bloß, der sich immer wieder solcher anthropomorphisierender Strategien bedient. Im besten Sinne des Essayfilms funktioniert DER REFLEKTIERENDE KÄFER somit als Film über das Filmemachen. Ein herausragender Beitrag zum selbstreflexiven Kino.

 

Jury-Begründung

Würde man die Augen schließen und sich das etwas pathetische und philosophisch überhöhte Voice-Over des Films nur anhören, so würde man als Mensch auf eine abenteuerliche Reise voller Gefahren durch wundersame Orte geleitet werden. Eine Reisebegleitung voller Witz, Ironie und Weisheit, bei der man viel über den Sinn und den Lauf des Lebens erfährt. Bei geöffneten Augen beobachten wir aber einen glänzenden Wald-Mistkäfer, der sich auf seinem gefahrvollen Weg zum angestrebten Ziel begibt. Leichen der Artgenossen pflastern seinen Weg, fressen und gefressen werden, hedonistisches Treiben. Mit perfekten Aufnahmen auf der Erlebnisebene des Käfers, verbunden mit einem sehr passenden Sound und der herrlichen Reisebeschreibung, verfolgen wir das Spiel von Projektion und Reflektion, den Paradigmen zwischen Käfer und Mensch. Eine wunderbare Idee, geformt zu einem filmischen Essay der besonderen Art!