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08 02 2017

Call of Cuteness bei den Berlinale Shorts

Der Kurzfilm Call of Cuteness von Filmklasse-Pape Studentin Brenda Lien wird auf der diesjährigen Berlinale Premiere feiern. Der animierte Body-Horror-Katzen-Film wurde in das Berlinale Shorts Programm aufgenommen. Außerdem wird ihr vorheriger Film Call of Beauty im Rahmen des Hessen Talents-Programm auf dem European Film Market gezeigt.

Vorpremiere: 10.02. – 16 Uhr // Premiere: 14.02. – 22 Uhr // 16.02. – 17 Uhr // 17.02. – 16 Uhr

  • Der Kalte Hauch des Geldes 1
  • Der Kalte Hauch des Geldes 2
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03 02 2017

„Der Kalte Hauch des Geldes“ – Schauspiel Frankfurt

Am Schauspiel Frankfurt feierte am 11. November 2016 das Theaterstück „Der kalte Hauch des Geldes“ Premiere. HfG-Student Oliver Rossol ist bei dem Finanz-Western von Alexander Eisenach für das Videokonzept und die Live-Kameraführung verantwortlich.

weitere Informationen unter: Der kalte Hauch des Geldes

 

 

Pressestimmen:

„…Und weil der Western ja eigentlich kein Format für die Theaterbühne, sondern durch und durch ein Kind des Kinos ist, wird auch die Live-Videokamera exzessiv eingesetzt. Die Bilder, die Oliver Rossol dabei entstehen lässt, sind präzises Breitwandkino, von bemerkenswerter Qualität. …“ – NACHTKRITIK

 

 

„Eingerahmt in die bühnenbeherrschende Bar mit vielen Whiskyflaschen ist eine große Leinwand, die für Livevideoprojektionen genutzt wird. Und diese kommen hier richtig gut rüber, sowohl in ihrer Quantität, wie in der Größe und Qualität. Die Kamera (Live-Kamera: Oliver Rossol) ermöglicht auch Bilder von dem Geschehen hinter der Bühne, wie die anfängliche Eisenbahnfahrt oder später die Szenen in Nomoneys Herbergszimmer. Wertvoll ist vor allem aber die Möglichkeit, sich ganz nah an die Darsteller heranzuzoomen. Dadurch entstehen ganz außerordentliche Filmbilder.“ – KULTURFREAK

 

 


„…oder Kameramann Oliver Rossol, dem hier eine ebenfalls nicht ganz unwichtige Rolle zukommt. Der Regisseur Eisenach liefert in seinem Stück gleich noch eine zweite Ebene: die Analyse des Filmgenres Western. Und dazu werden immer wieder großartige Live-Bilder auf eine breite Leinwand im Bühnenhintergrund geworfen, die an Meister wie John Ford, Sergio Leone oder Quentin Tarantino erinnern. Riesige herangezoomte Augenpaare, nervös zuckende Finger am Abzug des Colts, Hände auf dem Pokertisch. Ein erhellendes Proseminar in Sachen Filmgeschichte passt (dank eingebauter Texte von Filmkritikern wie André Bazin) also auch noch in das Stück….“ –

FULDAER ZEITUNG

 

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  • Oliver Rossol - Der reflektierende Käfer
  • "Der reflektierende Käfer" ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll"
  • "Der reflektierende Käfer" ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll"

03 02 2017

„Der reflektierende Käfer“ ausgezeichnet mit dem Prädikat „besonders wertvoll“

Die Deutsche Film- und Medienbewertung, FBW, hat den Kurzfilm „der reflektierende Käfer“ von HfG-Student Oliver Rossol mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet.

 

FBW-Pressetext

Fleißig wie eine Biene, listig wie ein Fuchs, eitel wie ein Pfau. Gerne unterstellen wir Tieren menschliche Charaktereigenschaften oder Verhaltensweisen. Ein Mistkäfer, der auf seinem Weg zur nächsten Mahlzeit über seine eigene Existenz reflektiert, scheint hingegen ein weniger naheliegendes Bild zu sein. Eben dieses bemüht jedoch der Filmemacher Oliver Rossol in DER REFLEKTIERENDE KÄFER. In seinem filmischen Essay kreiert er eindrucksvolle Naturbilder, die er mit einem Voice-over von poetischer Schönheit unterlegt. Immer wieder macht der Erzähler auf die Anwesenheit der Kamera aufmerksam und spricht den Zuschauer direkt an, um sich zu vergewissern, dass dieser die Reflexionsprozesse des Mistkäfers „sieht“. Den Mikrokosmos des Anoplotrupes stercorosus, wie sein vollständiger lateinischer Name lautet, präsentiert er dabei als zwischen gefahrenvoller Unwirtlichkeit und erhabener Schönheit changierend. Auf ironische Weise führt Rossol die Beliebigkeit interpretatorischer Vergleiche und Metaphern vor Augen, legt vor allem aber Mechanismen des Naturdokumentarfilms bloß, der sich immer wieder solcher anthropomorphisierender Strategien bedient. Im besten Sinne des Essayfilms funktioniert DER REFLEKTIERENDE KÄFER somit als Film über das Filmemachen. Ein herausragender Beitrag zum selbstreflexiven Kino.

 

Jury-Begründung

Würde man die Augen schließen und sich das etwas pathetische und philosophisch überhöhte Voice-Over des Films nur anhören, so würde man als Mensch auf eine abenteuerliche Reise voller Gefahren durch wundersame Orte geleitet werden. Eine Reisebegleitung voller Witz, Ironie und Weisheit, bei der man viel über den Sinn und den Lauf des Lebens erfährt. Bei geöffneten Augen beobachten wir aber einen glänzenden Wald-Mistkäfer, der sich auf seinem gefahrvollen Weg zum angestrebten Ziel begibt. Leichen der Artgenossen pflastern seinen Weg, fressen und gefressen werden, hedonistisches Treiben. Mit perfekten Aufnahmen auf der Erlebnisebene des Käfers, verbunden mit einem sehr passenden Sound und der herrlichen Reisebeschreibung, verfolgen wir das Spiel von Projektion und Reflektion, den Paradigmen zwischen Käfer und Mensch. Eine wunderbare Idee, geformt zu einem filmischen Essay der besonderen Art!