• Call Of Cuteness
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01 11 2017

Deutscher Kurzfilmpreis: Nominierung

Der Kurzfilm »Call of Cuteness« von HfG-Studentin Brenda Lien wurde für den Deutschen Kurzfilmpreis 2017 in der Kategorie »Animationsfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten« nominiert. Zusammen mit elf anderen Filmen in insgesamt fünf Kategorien konkurriert »Call of Cuteness« um die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland und erhält bereits für die Nominierung eine Prämie von 15.000 Euro.

Der vierminütige Animationsfilm wurde von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG, betreut. Erst kürzlich wurde er beim Aspen Kurzfilmfestival ausgezeichnet und hat sich damit auch für eine Oscarnominierung qualifiziert. In einer bei Cartoon Brew veröffentlichten Liste zählt »Call of Cuteness« zu den 63 für eine Oscarnominierung qualifizierten animierten Kurzfilmen.»Call of Cuteness« ist der zweite Teil einer geplanten Trilogie. Der erste Teil »Call of Beauty« (8:40 min/2016) lief erfolgreich auf unzähligen Festivals im In- und Ausland, gewann Preise und wird von der hFMA im Rahmen der »Hessen Talents 2017«-Auswahl zur Berlinale im Februar auf dem EFM präsentiert.




Director / Producer / Screenplay / Animation / Music: Brenda Lien 
Sounddesign / Consulting: Oliver Rossol


CALL OF CUTENESS

Whilst we remain safe and sound, watching the highest grossing cat fail compilation, all that is kept out of sight gets back to us in this consumerist nightmare. On a global playground, without bounds, the cat’s body is devoured, exploited and controlled – its fear of pain being stronger than the longing for freedom. Objects are fetishized and subjects made into things that are quantifiable and ready for use. They are the natural resources of a luxury they will never know. We are here because you were there – and waste is dumped in the ocean. In the end, bodies reveal the causes and effects of power, pleasure and hate.


Während wir gesund und munter die neuste Katzen Fail Compilation anschauen, holt uns alles, was außerhalb unseres Sichtfelds gehalten wird, in diesem konsumistischen Albtraum wieder ein. Auf einem globalen Spielplatz ohne Regulierungen wird der Katzenkörper verzehrt, ausgenutzt und kontrolliert. Die Angst vorm Schmerz ist größer als der Wille zur Freiheit. Objekte werden fetischisiert und Subjekte zu Dingen gemacht – quantifizierbar und einsatzbereit. Sie sind der natürliche Rohstoff für einen Luxus, den sie nie kennen werden. Wir sind hier, weil ihr dort wart – und Abfall wird im Meer entsorgt. Am Ende offenbaren die Körper die Ursachen und Wirkungen von Macht, Lust und Hass.