• „Frischfilm – Hochschulfilme“
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  • Am Ende vor dem Anfang
  • Neunundachtzig

16 03 2016

„Frischfilm – Hochschulfilme“

Ob Kurzspielfilm, Dokumentation oder Animation – an den Hochschulen in Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel entstehen Filme, die für Aufsehen sorgen und auf internationalen Festivals oft ausgezeichnet werden. Die Studenten der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel haben sogar schon zweimal Hollywoods-Oscars nach Hessen geholt.

 

In der neuen Ausgabe von „Frischfilm – Die neuen Hochschulfilme“ stellt das hr-fernsehen in der Nacht von Mittwoch, 16. März, auf Donnerstag von 0.45 bis 1.45 Uhr erneut eine Auswahl von Produktionen vor, die an hessischen Hochschulen entstanden sind.

 

Mehr Informationen zu „Frischfilm“ inklusive einiger Filmausschnitte finden sich nach der Ausstrahlung unter www.frischfilm.hr.de im Online-Angebot des hr. EinsFestival sendet „Frischfilm – Die neuen Hochschulfilme“ am Freitag, 18. März, um 00.05 Uhr.

 

Neunundachtzig

Maximilian Reimann, Jonatan Schwenk

Stoptrick-Animationsfilm, Hochschule für Gestaltung Offenbach, 2012, Länge: 2’34“

 

Es braut sich was zusammen über dem Niemandsland rund um die Mauer. Trotzdem wagt sich ein junger Mann auf die Barrikaden. Mit seinem eigenwilligen Protest geht er über Grenzen hinweg und setzt, ohne es zu ahnen, bedeutende Zeichen. Inspiriert von realen Begebenheiten.

 

 

Am Ende vor dem Anfang

Matthias Winckelmann

Experimentalfilm, Diplom Hochschule für Gestaltung Offenbach, 2012, Länge: 7’20“

 

Darsteller: Tebo Gabriel, Ole Paul Driever, Tanja Brechmann, Christian Harting

 

Am Ende vor dem Anfang bleibt alles gänzlich unerwartet. Wir erwarten eine Geschichte wie sie im Leben passiert, doch sehen einen Film der über das Leben philosophiert. Keinen Abschnitt des Filmes können wir vorhersehen und doch erzeugen wir immer wieder Erwartungen daran, was als nächstes passieren müsste.

 

So wie der Zuschauer den Film betrachtet, betrachtet ein Kind unsere Gesellschaft. Sein Blick schweift durch das Zugabteil von einer Person zur nächsten. Menschen die sich in Erwartungen verlieren und stets versuchen dem Idealbild ihrer Rolle zu entsprechen. Letztendlich sitzen wir alle in diesem Zug und versuchen einen vorgegebenen Platz in der Welt zu finden.

 

In einer surrealen Collage bricht „Am Ende vor dem Anfang“ Erwartungen an Rollenbilder, Gesellschaft und Wirklichkeit. Ein Film der keine Geschichte erzählen will, sondern in poetischen Bildern das Leben selbst beschreibt. Keine Diktatur der Zusammenhänge, sondern eine Glorifizierung der Interpretation.