• von links nach rechts: Alfred Holighaus (Filmproduzent), Boris Rhein (Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst), Felicitas Woll (Schauspielerin, Laudatorin „Hessischer Hochschulfilmpreis“), David Sarno (Preisträger „Hessischer Hochschulfilmpreis“), Alwara Höfels (Schauspielerin, Hessischer Fernsehpreis „Beste Schauspielerin“), Matthias Brandt (Schauspieler, Hessischer Fernsehpreis „Bester Schauspieler“), Iris Berben (Schauspielerin, Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten), Volker Bouffier (Ministerpräsident des Landes Hessen)
  • Still aus dem Kurzspielfilm „Richard & Gilbert“
  • Still aus dem Kurzspielfilm „Richard & Gilbert“
  • von links nach rechts: Felicitas Woll (Schauspielerin, Laudatorin „Hessischer Hochschulfilmpreis“), Carsten Strauch (Moderator), David Sarno (Preisträger „Hessischer Hochschulfilmpreis“), Boris Rhein (Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst)
  • von links nach rechts: Prof. Rotraut Pape (HfG Film/Video), David Sarno (Preisträger „Hessischer Hochschulfilmpreis“) Bernd Kracke (Präsident der HFG)
  • Richard & Gilbert

11 10 2014

David Sarno: Hessischer Hochschulfilmpreis 2014

Der HfG-Absolvent David Sarno ist mit seinem Diplom-Abschlussfilm „Richard & Gilbert“ mit dem Hessischen Filmpreis 2014 in der Kategorie „Hochschulfilm“ ausgezeichnet worden. Der Hessische Hochschulfilmpreis honoriert einmal jährlich den besten Studienabschlussfilm an hessischen Ausbildungsstätten und ist mit 7.500,00 €URO dotiert. Betreut wurde der bislang noch nicht uraufgeführte Film von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG Offenbach.

Die Hessischen Film- und Kinopreise wurden am 10. Oktober 2014 in der Alten Oper Frankfurt verliehen. Moderiert wurde die Gala von HfG-Alumnus Carsten Strauch und dem Schauspieler Rainer Ewerrien.


Jurybegründung Hessischer Hochschulfilmpreis:

„Eigentlich müsste man für RICHARD & GILBERT ein eigenes Genre erfinden, denn dieser großartige Kurzfilm will sich in keiner Schublade so recht kategorisieren lassen. Der Film erzählt in technischer Perfektion und meisterhaften Tableaus, deren Lichtführung einen an Caravaggio denken lassen, die düstere Geschichte eines Detektivs und seines Assistenten, die eine brutale Mordserie aufklären müssen und zugleich von einem homoerotischen Verlangen zueinander gezogen werden.

Ein Film, in dem jedes Wort, jeder Blick, jede Kameraeinstellung exakt so geworden zu sein scheint, wie es vom Autor und Regisseur David Sarno beabsichtigt war – was insbesondere für einen Hochschulfilm äußerst bemerkenswert ist.“

 

 

Richard & Gilbert
Kurzspielfilm, 20:38 Minuten
Kamera: Ivan Robles Mendoza


Synopsis: 
Die beiden Ermittler Richard und Gilbert werden in ein kleines Dorf entsendet, dass von äußerst grausigen Morden überschattet wird. Weder die verängstigten Dorfbewohner noch die beiden Ermittler können sich die Ursache für die in ihrer Ausführung sehr außergewöhnlichen Morde erklären. Außer den Hufspuren mehrerer Pferde sind an den jeweiligen Tatorten jedoch keine weiteren Indizien auffindbar, die auf den Mörder hinweisen könnten. Sind die tiefen, von kantigen und außergewöhnlich großen Zähnen herrührenden Bisse an den Opfern vielleicht tierischen Ursprungs? Richard glaubt an einen Menschen. Doch schon bald wird offensichtlich, dass es sich mit den seltsamen Morden anders verhält als zunächst angenommen.