Eva Becker
Ich wollte nie Filmemacherin werden. Schon als Kind war ich fasziniert von Geld, Macht und Gier und gleich nach dem Abitur begann ich aus tiefster Überzeugung und mit dem Ehrgeiz, „es ganz nach oben zu schaffen“ das Studium der Wirtschaftsreligion am renommierten Konservatorium für Leistung und Effizienz in Ellenbogen in Klaas an der Klever. Ich glaubte an Wettbewerb, unbegrenztes Wachstum und den freien Markt! Ich betete zu Gott Mammon, ehrte ihn täglich hingebungsvoll in rituellen Opferhandlungen. Mein Weg in die Wirtschaftselite verlief reibungslos wie eine ideale Gerade von A nach B. Eine ungewöhnlich milde Herbstnacht im Jahr 2002 sollte mein Leben für immer verändern - Des nachts erschien mir dann im Fiebertraum die Gestalt einer unbekannten, jedoch auch irgendwie seltsam vertrauten Frau. Sie war schön, elegant und ein wenig tollpatschig. Sie stellte sich vor als Gabrielle Crispine Demiana Kepler von Eichendorf...
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