• »neon«
Deutschland 2002, 35mm, 17 min.
Drehbuch, Regie, Kamera und Produktion: Claus Withopf

18 04 2014

re_screening: NEON

Der sensible Schlachthofarbeiter Arno verwandelt sich nachts in die schöne Sängerin Nora. Glücklich ist er/sie damit nicht, denn die nötige Akzeptanz findet Arno/Nora in keiner der Rollen. Der Wechsel zwischen Arno und Nora erzeugt nicht nur innere Zerrissenheit, sondern stößt zunehmend auch auf äußere Ablehnung und Aggression.

 

Nach 12 Jahren kehrt der Kurzspielfilm »neon« von Claus Withopf (HfG Video Lab) zurück auf die Leinwand an den Ort seiner Premiere – und läuft HEUTE und am Montag. Im Rahmen der Ausstellung „Fassbinder – Jetzt“ wird »neon« im Kino des Deutschen Filmmuseums gezeigt.

Freitag, 18. April 2014, 22:30 Uhr 
»neon« als Vorfilm vor „Agnes und seine Brüder“ (Oskar Röhler)

Montag, 21. April 2014, 20:30 Uhr 
»neon« als Vorfilm vor „In einem Jahr mit 13 Monden“ (Rainer Werner Fassbinder) http://deutsches-filminstitut.de/blog/fassbinder-jetzt-4/#3 Deutsches Filmmuseum Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
»neon«
Deutschland 2002, 35mm, 17 min.
Drehbuch, Regie, Kamera und Produktion: Claus Withopf 
Gefördert von der Hessischen Filmförderung

PRESSESTIMMEN

Claus Withopfs äußerst stilsicher inszenierter Kurzspielfilm ’neon‘ erzählt … eine komplexe Story in klaren, bestechenden Bildern.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Von den Schwierigkeiten der Identitätsfindung handeln auch … Claus WithopfNeon, der mit wenigen Strichen die ausweglose Situation eines Transvestiten nachzeichnet.“
Frankfurter Rundschau

„Kann sich ein Mann in eine Frau verlieben, die keine Frau ist, verhilft etwa eine Operation zur 100-prozentigen Anerkennung als ‚Frau‘, und was ist das überhaupt, die Sache mit dem Geschlecht: neon tippt die Irritationen an, die Transvestiten und Transsexuelle … auslösen.“
Frankfurter Rundschau